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Pick Me Up Off The Floor

Nora Jones


Nach ihrem experimentierfreudigen Mini-Album »Begin Again« aus dem letzten Jahr veröffentlicht Norah Jones 2020 bereits ein neues Album.

»Pick Me Up Off The Floor« ist der siebte Longplayer der US-amerikanischen Soul- und Jazz-Sängerin, Pianistin und Songwriterin.

Das Projekt entstand aus ihrer gefeierten Singleserie der letzten zwei Jahre. Die bislang noch nicht veröffentlichten Lieder wuchsen unerwartet zu einem ganzen Album heran.

Elf Songs warten auf »Pick Me Up Off The Floor«, darunter die erste Single »I’m Alive« zusammen mit Wilco-Chef Jeff Tweedy und seinem Sohn, dem Schlagzeuger Spencer Tweedy.

Und die zeigt einmal mehr Jones’ unverwechselbaren entschleunigenden Piano-Sound und die tiefe Schönheit ihrer Stimme.

Das Album enthält außerdem Beiträge der Schlagzeuger Brian Blade, Nate Smith, Dan Rieser und Josh Adams, der Bassisten Christopher Thomas, John Patitucci, Jesse Murphy und Josh Lattanzi, des Keyboarders Pete Remm, des Geigers Mazz Swift, der Bratschistin Ayane Kozasa, des Cellisten Paul Wiancko, der Backgroundsänger Ruby Amanfu und Sam Ashworth, des Perkussionisten Mauro Refosco, des Saxofonisten Leon Michels und des Trompeters Dave Guy sowie des Pedal-Steel-Gitarristen Dan Lead. ( Text von JPC )

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   8.5.2020

 

 

Angular Blues

Wolfgang Muthspiel


Wolfgang Muthspiel, vom ›New Yorker‹ als »ein leuchtendes Licht« unter den heutigen Jazzgitarristen bezeichnet hat, kehrt nach zwei umjubelten Quintettveröffentlichungen und seinem Trio-Debüt nun mit Angular Blues, dem vierten ECM-Album als Leader, zum Trio-Format zurück.

Wie bereits auf Driftwood - die 2014 erschienene Trio-Scheibe, die von JazzTimes als »filmisch« und »eindringlich« betitelt wurde - sitzt auf Angular Blues Muthspiels langjähriger Mitstreiter Brian Blade am Schlagzeug; aber statt Larry Grenadier am Bass ist es Scott Colley, dessen besonders erdiger Klang diesem Trio seine eigene Dynamik verleiht.

Muthspiel wechselt zwischen akustischer und elektrischer Gitarre, und neben seinen charakteristisch melodischen Eigenkompositionen - darunter Highlights wie »Hüttengriffe« und das nachdenkliche Stück »Camino« - veröffentlicht er die ersten Standards seiner ECM-Zeit (»Everything I Love« und »I'll Remember April«) sowie seine erste Melodie über Bebop-Changes auf Platte (»Ride«).

Angular Blues enthält auch ein reines Gitarrenstück, »Solo Kanon in 5/4«, bei dem Muthspiels elektronisches Delay die barockartigen Runden mit einem hypnotischen Glanz durchzieht.          

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   27.3.2020

 

 

The Women Who Raised Me

Kandace Springs


»The Women Who Raised Me« – der Name des neuen, dritten Albums von Kandace Springs ist Programm.

Denn die Songs auf der Platte stammen von eben jenen Frauen, die gewissermaßen die musikalische Erziehung der jungen amerikanischen Jazz- und Soulsängerin, Pianistin und Songwriterin übernommen haben.

Dazu gehören Ikonen wie Ella Fitzgerald, Roberta Flack, Astrud Gilberto, Lauryn Hill, Billie Holiday, Diana Krall, Carmen McRae, Bonnie Raitt, Sade, Nina Simone und Dusty Springfield. Sie machten die Songs auf »The Women Who Raised Me« einst berühmt. Kandace Springs verpass ihnen jetzt eine neue, ganz persönliche Interpretation.

Mit der Leadsingle »Pearls« gab es bereits einen ersten Vorgeschmack auf das neue Album.

CD    :   25.-
2 LPs :   45.-
Vö     :   27.3.2020

 

 

The Waves Are Rising, Dear!

Andreas Schaerer


Der Berner Andreas Schaerer hat sich mit seinen jüngsten Projekten - von seinem ACT-Debüt, dem revolutionären Orchesterwerk »The Big Wig« für die Luzern Festspiele, über die Kooperationen mit Michael Wollny und Vincent Peirani bis zu seinem Quartett A Novel of Anomaly - als einer der herausragenden jungen Jazzer Europas etabliert. Als Komponist wie als Sänger, wobei Schaerer kein Jazzsänger im herkömmlichen Sinn mehr ist: Er ist ein Vokalartist, der mit seiner Stimme nahezu jedes Instrument und Geräusch imitieren, vom Crooner bis zum Heldentenor alle Gesangsparts einnehmen und dies auch auf völlig einmalige Art mehrstimmig übereinanderschichten kann. Das Bandprojekt, das ihn damit bekannt machte, das aber zugunsten der anderen Aktivitäten einige Zeit brach lag, ist jetzt wieder am Start: Hildegard Lernt Fliegen.

Ein Auftritt bei der Jazzahead in Bremen und der Gewinn des BMW Welt Jazz Awards wenig später bedeutete 2012 für das Sextett den Durchbruch in Deutschland. Begeisterung erregten die komplexen, immer überraschenden, völlig stil- und genreüberschreitenden Kompositionen mit Schaerers Eskapaden als Glanzlichtern, die viel Raum für Improvisationen ließen und mit viel Ironie und Humor in Szene gesetzt waren. Bei »The Waves Are Rising, Dear!« müssen alte Hildegard-Fans jetzt etwas umdenken: Wie der Albumtitel schon andeutet, ist es ein ernsteres Werk, ein Konzeptalbum, auf dem Schaerer das gewohnte instrumentale Vexierspiel der Band mit fast klassisch klarem Gesang ganz ohne Kunststücke koppelt, im Dienste von Poesie und tiefgründigen Gedanken.

»Unser letztes reines Band-Album liegt sechs Jahre zurück. Wir haben uns entwickelt, wir leben in einer spannenden Zeit, voller Möglichkeiten, die aber auch große Fragen und Herausforderungen an uns trägt. Die Resonanz all dieser Umstände beeinflusst die kompositorische Arbeit, den textlichen Inhalt, die Musik wie ich sie heute höre ganz im Allgemeinen«, erklärt Schaerer diesen Stilwechsel. Nach wie vor bewahren sich die Songs allerdings ihre Geheimnisse. »Jedem Stück liegen ganz konkrete persönliche Gedanken zugrunde. Aber ich möchte die ausdrücklich nicht zu explizit kommentieren, sondern dem Hörer seine eigene Interpretation lassen.« »Das Album ist bewusst so konzipiert, dass der Hörer mit seinen eigenen Geschichten, quasi seiner eigenen Biografie Teil der Dramaturgie werden kann«, sagt Schaerer, »man kann schon den Titel gesellschaftskritisch verstehen, oder philosophisch, metaphorisch, emotional, selbst erotisch, wenn man will.«

Am eindeutigsten ist die Aussage noch bei »Symptoms, Causes And Treatments«, dessen Text rund um Freiheit und Determination sich Schaerer vom britischen Saxofonisten, Rapper und Crossover-Mastermind Soweto Kinch schreiben ließ. »Wir kennen uns seit Jahren, ich schätze seine Aussagen sehr, und so bat ich ihn um einen Text, zu dem ich ihm Fragen zusandte, die mich beschäftigen. Und ich bin sehr glücklich über das, was er mir geschickt hat.«

Ein ganz anders gepolter Höhepunkt des Albums ist »Embraced By The Earth«, bei dem Schaerer nicht nur seinen Freund, den einmaligen Akkordeonisten Vincent Peirani als Gast begrüßt, sondern auch im ergreifenden Duett mit Jessana Némitz singt, einer aufstrebenden Schweizer Sängerin. Ohnehin ist die Bandbreite der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten noch einmal gewachsen, von neoklassisch dräuenden »Dripping Point« zum Einstieg, über den energetisch federnden Titelsong oder das dramatisch aufgeladene Sprechgesangs-Sprachspiel »Irrlicht«, bis zur avantgardistischen Miniatur »Water«. Einen großen Bogen schlägt »The Waves Are Rising, Dear!«, dramaturgisch perfekt aufgebaut.

Eine wichtigere Rolle denn je spielt die Band. Das Baritonsaxofon und die Bassklarinette von Benedikt Reising, die Saxofone und Flöten von Mattias Wenger, die Posaune und Tuba von Andreas Tschopp, der Bass von Marco Müller sowie das Schlagzeug und die Marimba von Christoph Steiner – sie alle haben mehr Raum als früher und erzeugen so auf »The Waves Are Rising, Dear!« ein umso bezwingenderes, spannendes Klanggeflecht. Geknüpft von Virtuosen, die sich zuletzt alle mit ihren eigenen Projekten und Bands in der europäischen Jazzszene etabliert haben. Bei Hildegard Lernt Fliegen kommen sie hörbar zu ihren Wurzeln, zu ihrer aus unverbrüchlicher Freundschaft und langjähriger musikalischer Partnerschaft geformten Kraftquelle zurück. Um beim vierteiligen »Love Warrior« schließlich Vergangenheit und Gegenwart in eins fallen zu lassen: Da verschmilzt der lyrische, gedankenvolle neue Ansatz der Band mit dem wirbelwilden, ironisch heiteren Sturm und Drang der frühen Jahre. Quasi als Botschaft der Hoffnung, und wie um zu beweisen: Wer die Zukunft des europäischen Jazz hören will, kommt an Hildegard Lernt Fliegen nicht vorbei.    
( Text von JPC )

CD:   25.-
LP :   39.-
Vö :   28.2.2020      

 

 

Fodder On My Wings

Nina Simone


CD:   19.-
LP :   29.-
Vö :   3.4.2020

 

 

Big Vicious

Avishai Cohen (Trumpet)


Avishai Cohen veröffentlicht 2020 sein neues Album »Big Vicious«. Damit stellt der israelische Jazztrompeter, Bandleader und Komponist gleichzeitig seine gleichnamige Band vor, die er vor sechs Jahren mit ein paar langjährigen Freunden gründete.

»Big Vicious«, das sind Avishai Cohen, Gitarrist Uzi Ramirez, Gitarrist und Bassist Yonatan Albalak und die beiden Schlagzeuger Aviv Cohen und Ziv Ravitz.

Gemeinsam wagen sie sich auf ihrem Debüt in neue musikalische Gefilde, denn neben Jazz warten Einflüsse aus Electronica, Ambient-Musik und Trip-Hop, Psychedelia, Rock und Pop.

Mit dem Song »Honey Fountain« präsentierten Cohen und Band bereits eine erste Kostprobe von Big Vicious«. Insgesamt warten elf Songs auf der Platte, darunter auch ein paar spannende Coverversionen, zum Beispiel von Massive Attacks »Teardrops« und Beethovens »Mondscheinsonate«.
( Text von JPC )

CD:   25.- / 3.4.2020
LP :   35.- / 8.5.2020

 

 

The Complete Piano Duets

Ella Fitzgerald


Ella Fitzgerald pur - diesen besonderen Genuss bieten Aufnahmen, auf denen die "First Lady of Jazz" nur von Piano begleitet zu hören ist. Dieses Set versammelt erstmals alle ihre Duette mit den Pianisten Ellis Larkins, Paul Smith, Tommy Flanagan und natürlich Oscar Peterson.

Ella war in allem großartig, besonders beim Scatten und Swingen, aber ihr Gesang mit Solo-Klavierbegleitung hatte etwas besonders Strahlendes. Wie jeder der 43 Tracks auf "The Complete Piano Duets" deutlich macht, war sie eine Ausnahmesängerin von Liebesliedern und Balladen. Hier finden sich einige ihrer sensibelsten, berührendsten und von Herzen kommenden Arbeiten.

Diese Sammlung stellt zum ersten Mal jedes Klavierduett zusammen, das Ella jemals für die Labels Decca, Verve und Pablo aufgenommen hat.

2 CD:   27.-
Vö    :   20.3.2020

 

 

Beethoven's Breakdown

Jazzrausch Bigband


»Im Zentrum steht eine vierteilige Sonate, die der auch für die Electronics zuständige Kuhn in Reminiszenz an Beethoven komponierte und dafür Nils Landgren als Solisten gewinnen konnte. Die Bigband um Roman Sladek bleibt ihrem Techno-Jazz treu, bringt Jazz durch Durchdringung mit Techno und House in die Clubszene. (...) ... ein Hammer – insbesondere sicher live!« (Good Times, April / Mai 2020)

CD:   25.-
LP :   30.-
Vö :   3.4.2020

 

 

From This Place

Pat Metheny


Der gefeierte Gitarrist wird auf seinem neuen Album von Gwilym Simcock, Linda May Han Oh, Antonio Sanchez und der Hollywood Studio Smyphony unter der Leitung von Joel Mcneely begleitet.

Meshell Ndegeocello, Gregoire Maret und Luis Conte sind mit Gastbeiträgen zu hören.

Nun erscheint das neue Pat Metheny-Album »From This Place«. Die Platte enthält 10 neue Kompositionen Methenys, die von seinem langjährigen Drummer Antonio Sanchez, der malaysisch-australischen Bassistin Linda May Han Oh, dem englischen Pianisten Gwilym Simcock, sowie der Hollywood Studio Symphony unter der Leitung von Joel McNeely eingespielt wurden. Meshell Ndegeocello (Vocals), Gregoire Maret (Mundharmonika) und Luis Conte (Percussion) zählen zu den Gästen auf »From This Place«. Das Album umfasst das erste neue Material Methenys seit »Kin (←→)« von 2014. Im neuen Jahr werden Metheny, Simcock, Oh und Sanchez auf ausgedehnte, internationale Tour gehen.

»From This Place ist eine dieser Platten, die ich bereits mein ganzes Leben lang aufnehmen wollte. Sie ist für mich eine Art musikalischer Höhepunkt und spiegelt ein breites Spektrum an Ausdrucksformen, die mich über die Jahre interessierten - auf Großleinwand dimensioniert. Die Aufführungsweise bietet Kommunikationsmöglichkeiten, die nur mit einer Gruppe von Musikern erreicht werden können, die mehrere hundert Abende gemeinsam auf der Bühne verbrachten«, sagt Metheny.

Im Verlauf von mehr als drei Jahrzehnten, hat sich Pat Metheny mittels Verwischen und Ausweiten von Grenzen und Musikstilen kontinuierlich vom Jazz-Mainstream abgehoben. Sein rekordbrechendes Œuvre umfasst 20 Grammy Awards in zwölf unterschiedlichen Kategorien. Er war der einzige Bandleader, der in verblüffender Serie für sieben aufeinanderfolgende Veröffentlichungen Grammy Awards gewann. Darunter befinden sich eine Reihe einflussreicher Trio-Aufnahmen, preisgekrönte Soloalben, Partituren für erfolgreiche Hollywood-Filme, und Kollaborationen respektive Duett-Aufnahmen mit wichtigen Künstlern wie Ornette Coleman, Steve Reich, Charlie Haden, Brad Mehldau und vielen anderen.          

CD    :   25.-
2 LPs:    35.-
Vö    :   19.2.2020

 

 

Kind Of Tango

Wolfgang Haffner, Lars Danielsson, Christopher Dell, Simon Oslender, Vincent Peirani


»Kind of Tango ist KEIN Tangoalbum«, betont Schlagzeuger und Komponist Wolfgang Haffner. »Es geht mir nicht um das ›Eins zu Eins‹, nicht um das Nachspielen, sondern um eine Übersetzung des Tango-Lebensgefühls in meine musikalische Welt. Während ich Einflüsse aufnehme, verarbeite und weiterschreibe, folge ich meinem eigenen Weg, der mir erlaubt, ich selbst zu sein. Entscheidend ist die Transposition: aus der Bezugnahme entsteht etwas Neues, Zeitgemäßes.« Auch der jüngste Spross der »Kind of…« Trilogie ist vor allem eins: 100% Haffner.

Nach den Cool-Jazz-Abenteuern auf »Kind of Cool« und der musikalischen Spurensuche in Haffners temporärer Wahlheimat Spanien auf »Kind of Spain« geht es nun auf eine Exkursion nach Buenos Aires. Haffner erinnert sich: »Als mir Siggi Loch den Tango als dritte Inspirationsquelle vorschlug, war ich sofort überzeugt. Er ist stark vom Rhythmus geprägt, speist sich aus prägnanten Melodien, die man entwickeln kann und birgt so viele Emotionen in sich. Mich beschäftigt diese Musik schon ziemlich lange. Ein besonders prägendes Erlebnis war ein Konzert, das ich im Jahr 2004 zusammen mit den German Allstars im weltberühmten ›Teatro Colon‹ in Buenos Aires gab. Nach uns trat das Ensemble von Astor Piazzolla auf und am Ende des Abends spielten beide Besetzungen zusammen.« Spätestens seitdem war Haffners Interesse am Tango in all seinen Schattierungen, von der klassischen Form bis zu seinen aktuellen, elektronisch angereicherten Formen geweckt.

Für das Album hat sich Haffner neben den bewährten Mitstreitern Christopher Dell und Lars Danielsson zwei Gäste an Bord geholt, die ebenfalls mit den gängigen Tango-Klischees brechen: Der Gitarrist Ulf Wakenius wurde vor allem in der Band von Oscar Peterson geschult und lässt in seinem Spiel immer wieder seine schwedische Heimat anklingen. Vincent Peirani ist einer der führenden Modernisierer des Akkordeons und überführt das doch im Tango tragende Instrument in einen neuen Kontext. Erstmals ist auch der junge Simon Oslender am Klavier dabei.

Neben den Eigenkompositionen Haffners und seiner Bandmitglieder stehen Stücke des berühmten argentinischen Bandoneon-Spielers und Komponisten Astor Piazzolla im Zentrum des Albums. Ein Erneuerer des Tangos, der diesen ab Mitte der 1950er Jahre in die Welt des Jazz transportiert hat. Für Haffner ein »perfect match«, denn Tango ist heute mehr denn je keine festgezurrte Stilistik mehr, sondern vor allem auch eine Spielhaltung und ein Lebensgefühl. »Dieses Gefühl im Tango, diese urbane Melancholie und die Kraft, die oft aus der Ruhe und Konzentration der Musik entsteht, sind Dinge, die sich auch durch meine eigene Musik ziehen.« Man könnte auch sagen: so wie der Blues und Jazz in Amerika »Kind of Cool« inspirierten und so wie der Flamenco, für viele der »Blues Europas« das Album »Kind of Spain« bereicherten, ist es nun, mit dem Tango, der Blues Lateinamerikas der sich durch »Kind of Tango« zieht.

»Kind of Tango« ist ein Wechselbad der Gefühle. Dramatisch und treibend, aber auch melancholisch und sehnsuchtsvoll drückt sich Haffners Blick auf den Tango aus, bis hin zu frenetischen Ausbrüchen. All das eint sein unnachahmlicher Groove und eine Atmosphäre, die die Presse als »traumhaft«, »magisch« und »absolut tiefenentspannt« charakterisiert. Und die Musik des Albums ist, wie auch die der Vorgänger auch ganz besonders: Ein Gegen- und Ruhe-Pol im Kontrast zur Beschleunigung in unserer Welt. Für Haffner selbst und für seine zahlreichen Hörer. 
( Text von JPC )

CD:   25.-
LP :   39.-
Vö :   28.2.2020           

 

 

Polaroyde

Martin Dahanukar


Leben, um davon zu Spielen: Auf »Polaroyde« sind elf persönliche Snapshots zu hören. Die neusten Stücke von Martin Dahanukar sind Porträts besonderer Menschen oder erzählen von intensiven Lebensmomenten. Für erdigen Drive sorgen der Perkussionist Willy Kotoun und Kontrabassist Philipp Moll. Am Keyboard verleiht Michael Haudenschild der Musik lyrische Weiten und Raum für die mysteriös-spannungsvollen Trompetenklänge. Die poetischen Tonbilder erinnern an Stills aus der Nouvelle Vague.

Martin Dahanukar, trumpet
Michael Haudenschild, piano & fender rhodes
Philipp Moll, double-bass
Willy Kotoun, percussion

CD:   25.-
Vö :   18.1.2020

 

 

Playing Gershwin

Iiro Rantala


Nachdem Iiro Rantala erst 2019 sein facettenreiches Jazzalbum »My Finnish Calendar« veröffentlichte, meldet sich der finnische Pianist 2020 bereits mit einem neuen Longplayer zurück.

Auf »Playing Gershwin« widmet er sich nun allerdings wieder einmal der klassischen Musik. Unterstützt wird Rantala dabei, wie schon bei seinem letzten Klassik-Album »Mozart, Bernstein, Lennon«, von der renommierten Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Unter der musikalischen Leitung des Briten Jonathan Bloxham interpretierten sie sieben Stücke des berühmten US-amerikanischen Komponisten und Pianisten.

Aufgenommen wurde »Playing Gershwin« vom 2. bis 6. Januar 2019. Für die Aufnahme zeichnete Adrian von Ripka verantwortlich.

CD:   25.-
LP :   39.-
Vö :   31.1.2020

 

 

The Brahms Songbook

Lia Pale


Rezensionen

»›The Brahms Songbook‹ sind 15 Miniaturen zum vielfältigen Entdecken.« (Jazz thing, April / Mai 2019)

»Stets in englischer Sprache, funkeln 15 Perlen der Romantik als faszinierende Synthese aus Klassik und Jazz in duftender Eleganz ...« (Stereo, Mai 2019)

CD:   25.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Kindred Spirits (Live From The Lobero)

Charles Lloyd


Eine große rote 8 prangt auf dem Cover des neuen Live-Albums von Saxophonist, Komponist und Jazzmystiker Charles Lloyd, das Blue Note Records in einer Vielzahl von Formaten veröffentlicht.

Der Grund für den Albumtitel und die außergewöhnlich umfängliche Veröffentlichung liegt auf der Hand: am 15. März 2018 feierte Lloyd 80. Geburtstag in seiner Heimatstadt Santa Barbara, auf der Bühne des Lobero Theatre, mit einer Gruppe von engen Musikfreunden, darunter Gitarrist Julian Lage, Pianist Gerald Clayton, Bassist Reuben Rogers und Schlagzeuger Eric Harland. Als Gäste stießen Organist Booker T. Jones und Blue-Note-Präsident Don Was am Bass hinzu.

»8: Kindred Spirits - Live From The Lobero« ist die Dokumentation eines unwiederbringlichen Abends und eines unvergleichlichen Jazzkünstlers.          

2 CDs:   35.-
3 LPs :   59.-
Vö     :   14.2.2020

 

 

Warna

Joey Alexander



Vor vier Jahren sorgte der damals 12-jährige Joey Alexander erstmals als »Jazz-Wunderkind« in der Musikszene für Erstaunen. Jetzt erscheint sein erstes Verve-Album!

Das muss man auch erstmal schaffen: mit 16 Jahren als gereifter Meister seines Faches zu gelten. Pianist Joey Alexander blickt mit derart jungen Jahren bereits auf vier erfolgreiche Alben zurück, drei davon Grammy-nominiert, sowie vorderste Plätze in den Charts von Magazinen wie DownBeat und JazzTimes, Auftritte in der »Today Show«, der Tiny-Desk-Serie von NPR, und einem spektakulären Abend im Weißen Haus.

Jetzt blickt dieser junge Mann nach vorn: zusammen mit einem Trio aus Schlagzeuger Kendrick Scott und Bassist Larry Grenadier hat er »WARNA« aufgenommen, sein erstes Album für das Verve-Label. In Alexanders indonesischer Muttersprache bedeutet »WARNA« »Farbe«, und musikalisch farbig geht es hier auf jeden Fall zu. Bis auf zwei Titel des Albums aus der Feder von Sting und Joe Henderson, stammen alle Kompositionen von Joey Alexander selbst, der sich hier nicht nur als atemberaubender Pianist sondern auch als Komponist zeigen will.          

CD  :   25.-
2 LP:   35.-
Vö   :   31.1.2020

 

 

The Edge

Feigenwinter Oester Pfammatter


... Die drei Schweizer Jazzkoryphäen verwandeln alte Melodien und bekannte Harmonien in atemberaubende Jazzmusik, die ihren Reiz aus der Gleichzeitigkeit von Alt und Neu erhält, deren Swing-Flow zwischen Anmut und Rasanz oszilliert...    

CD:   25.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Kristallen

Nils Landgren & Jan Lundgren


Wenn der Posaunist und Sänger Nils Landgren auf den Pianisten Jan Lundgren trifft: Kunstvoll fangen sie auf »Kristallen« den Zauber der schwedischen Volksmusik ein und schwelgen in den Melodien ihrer Eigenkompositionen oder des »Great American Songbooks«. Zwischen erhabener Leichtigkeit und melancholischem Sinnieren entstehen subtile Klanglandschaften.

Ruhig und gelassen fließt ihr Kammerjazz, der nicht nach Aufmerksamkeit schreit, sondern demjenigen seine wahre Schönheit offenbart, der genau hinhört. Schon auf Nils Landgrens Leonard Bernstein-Tribute »Some Other Time« aus dem Jahre 2016 konnte man das Zusammenspiel mit Jan Lundgren bestaunen. In Reinform gab es die beiden bisher aber noch nie.

Hier haben zwei zueinander gefunden, die schon von ihrer musikalischen DNA her in denselben Kategorien denken und fühlen: Nordisches Gemüt, tiefe romantische Empfindung, impressionistische Färbung und das Bekenntnis zur amerikanischen Jazztradition machen den Reiz ihres Zusammenspiels aus. »Kristallen« ist ein in vielen Farben leuchtender musikalischer Diamant, behutsam geschliffen in vertrauter Zweisamkeit.          

CD:   25.-
LP :   39.-
Vö :   17.1.2020

 

 

Celebration

Thierry Lang / Heiri Kaenzig


Text folgt.........

CD:   25.-
Vö :   28.2.2020

 

 

Music From And Inspired By Birth Of The Cool, A Film By Stanley Nelson / CD

Miles Davis


"Miles Davis: Birth of the Cool" hatte seine Premiere auf dem Sundance Film Festival 2019 und war eine offizielle Auswahl beim BFI London Film Festival 2019. Der Film wurde in limitierter Auflage in ausgewählten Kinos in den USA, Kanada und Europa gezeigt, mit einer Vorführung während des Londoner Jazzfestivals im Barbican am 16. November

Nelsons Dokumentarfilm wurde von der Kritik als ein einnehmender Schlüssel zum Verständnis des Lebens, der Kunst und des Genies von Miles Davis gefeiert. Owen Gleiberman, lobte den Film in Variety (30. Januar 2019) als ".... ein verlockendes Porträt: reich, forschend, traurig, romantisch, triumphierend, tragisch, aufregend und blasenbildend ehrlich.... Nelson ist ein Filmemacher mit einem sechsten Sinn dafür, wie man die Geschichte in die Gegenwart schiebt" Joel Selvin vom San Francisco Chronicle nannte den "New Miles Davis doc ein wesentliches Porträt des ikonischen Jazzgenies" (3. September 2019)

"Ich erinnere mich, dass ich das Exemplar 'Kind of Blue' meines Vaters gestohlen habe, um es mit aufs College zu nehmen. Seitdem bin ich von Miles fasziniert und träume schon lange davon, seine Geschichte zu erzählen. Er war für mich eine einzigartige Naturgewalt; die Verkörperung des Coolness", sagte der Direktor Stanley Nelson. "Dieser Film ist etwas ganz Besonderes für mich, und das Kuratieren des Soundtracks gab mir die Möglichkeit, noch tiefer in sein Archiv einzutauchen, so dass sowohl die hartgesottenen Fans als auch seine neuen Hörer etwas Neues entdecken konnten

Mit vollem Zugang zum Miles Davis Estate bietet der Film noch nie zuvor gesehenes Material, darunter Studioausschnitte von seinen Aufnahmesessions, seltene Fotos und neue Interviews mit Quincy Jones, Carlos Santana, Clive Davis, Wayne Shorter und Ron Carter, unter anderem. Ausgewählte Interview-Soundbites sind als Kommentarspuren auf dem Album enthalten.  
(Text von JPC)        

2 CDs:   25.- / 21.2.2020
2 LPs :   3.5- / 13.3.2020

 

 

Frenchy

Thomas Dutronc


Nach vier Alben, bedeutenden Musikpreisen und Hunderten von Konzerten in Frankreich will der Sohn der Gesangslegenden Francoise Hardy und Jacques Dutronc jetzt den internationalen Markt erobern! In relaxed swingendem Pop-Jazz-Sound würdigt er das Werk der großen französischen Songwriter, deren Melodien die Welt erobert haben. Neben Riesenklassikern wie »C'est Si Bon«, »Autumn Leaves« oder den Ohrwurm aus dem Liebesfilm »Ein Mann und eine Frau« schummelt er auch den sehr modernen Klassiker »Get Lucky« von Daft Punk.

CD:   25.-
Vö :   20.3.2020

 

 

Reincarnation

Warren Wolf


Durch seine drei früheren Veröffentlichungen der Mack Avenue Music Group und seine bemerkenswerte Arbeit mit Künstlern wie Christian McBride, Bobby Watson, Karriem Riggins, Jeremy Pelt und dem SFJAZZ-Kollektiv hat sich Warren Wolf als der bedeutendste Vibraphonist seiner Generation etabliert, ein Bop-Fackelträger, der gut gerüstet ist, um in die Fußstapfen seiner Vorfahren wie Bobby Hutcherson und Milt Jackson zu treten.

Auf seinem neuesten Album zeigt Wolf jedoch eine ganz andere Seite seiner facettenreichen Talente. Wie der Titel schon andeutet, stellt Reincarnation eine Art Wiedergeburt für den Vibesman aus Baltimore dar. Sie gibt Wolf teilweise die Freiheit, seiner Liebe zu den R&B- und Soul-Hits zu frönen, die als Soundtrack zu seinen prägenden Jahren in den 1990er Jahren dienten. Es ist auch eine Feier des neuen Lebens, eines Glücks und einer Zufriedenheit, die er durch eine neue Ehe und seine fünf geliebten Kinder entdeckt hat.

»Mir wurde klar, dass ich kurz vor meinem 40. Geburtstag stand«, erklärte Wolf, der diesen Meilenstein am 10. November 2019 erreichte. »Ich war 21, als ich zum ersten Mal als Profi auf die Straße ging. Also spiele ich fast mein halbes Leben lang straight-ahead Jazz. Aber mein Vater, der mein erster Lehrer war, hat mich musikalisch nicht so erzogen. Jazz war immer ein Teil davon, aber er wollte, dass ich alles spiele: Klassik, R&B, Hip-Hop, Ragtime, Pop - aber diese Dinge verschwanden schließlich. Mit Blick auf den zweiten Teil meines Lebens wurde mir klar, dass ich diese Aspekte wieder zum Leben erwecken muss.«

Für Reincarnation erkannte der Vibraphonist, dass er eine Band brauchte, die sowohl mit der Jazztradition als auch mit dem schwülen Gefühl von Vintage-R&B vertraut ist. Er fand die ideale Chemie durch eine Mischung aus Szene-Veteranen und aufstrebenden Stars.

Trotz all seiner Vorstellungen von Wiedergeburt und Transformation besteht Wolf darauf, dass Reincarnation im Kern ein Album über die Liebe in ihren vielen Facetten ist. »Dies ist nur ein Album über Liebe und Wohlfühlmusik«, resümierte Wolf. »An diesem Punkt meiner Karriere wollte ich nur zeigen, dass ich in vielen verschiedenen Stilen vielseitig sein kann. Ich habe vor, weiter zu wachsen und all die wunderbare Musik zu spielen, die mich heute als Musiker geprägt hat.«
( Text von JPC )

CD:   25.-
Vö :   28.2.2020

 

 

Portraying

Cæcilie Norby


Ein musikalisches Portrait einer der bedeutendsten skandinavischen Sängerinnen, inklusive 6 bisher auf Tonträger unveröffentlichter Songs.

Caecilie Norby zählt zu den wichtigsten Sängerinnen Skandinaviens. Ihre Musik bewegt sich zwischen den Welten Jazz, Blues, Soul, Pop, Rock und klassischer Musik. Norby beherrscht dabei alles, und das immer auf absolut wiedererkennbare Weise.

Als erste dänische Künstlerin wurde sie vom legendären Blue Note Label unter Vertrag genommen, und arbeitete mit vielen internationalen Stars zusammen. Mit knapp einer halben Million verkaufter Alben ist Caecilie Norby heute eine der erfolgreichsten Jazzkünstlerinnen Europas und eine der wichtigsten Figuren des Brückenschlags zwischen Pop und Jazz.

»Portraying Caecilie Norby« zeigt die unterschiedlichsten Facetten der Sängerinnen, mit Stücken aus der Frühphase ihrer Karriere bis hin zu sechs bisher unveröffentlichten Titeln. Begleitet wird sie von so namhaften MusikerInnen wie Lars Danielsson, Curtis Stigers, Leszek Możdżer, Bugge Wesseltoft, Marius Neset, Randy Brecker u.v.m.            
( Text von JPC )

CD:   25.-
LP :   39.-
Vö :   28.2.2020

 

 

Speaking Sound

Joachim Kühn & Mateusz Smoczyński


»Selten haben sich zwei Muiker derart gut verstanden. Das Treffen von Kühn und Smocynski ist ganz einfach ein Glücksfall!« (Stereo, Februar 2020)

»Die Messlatte für dieses Duo von Klavier und Geige hängt unglaublich hoch. Eine enorme Dringlichkeit durchzieht die Aufnahme von Joachim Kühn und Mateusz Smoczynski.« (›Empfehlung des Monats‹ in Fono Forum, Februar 2020)

»Was Pianist Joachim Kühn und Geiger Mateusz Smoczynski hier bieten, ist wahrhaft ein wunderbar melodischer Sound, der für sich spricht.« (Good Times, Februar / März 2020)

CD:   25.-
Vö :   31.1.2020

 

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