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RoundAgain

Joshua Redman, Brad Mehldau, Christian McBride & Brian Blade


MoodSwingy, das 1994 erschienene Album von Joshua Redmans erstem, aber kurzbeständigen Quartett, enthielt bemerkenswerte Stücke von vier jungtalentierten Musikern, die sich schnell als führende Kreativkräfte etablierten. Nach Jahren, in denen sie jeweils eigene Triumphe verbuchen konnten, haben sich der Saxofonist Redman, Pianist Brad Mehldau, Bassist Christian McBride und Drummer Brian Blade. nun für das neue, gemeinsame Album RoundAgain wieder zusammengeschlossen.

 

Als die Terminkalender der Vier einmal abgestimmt waren, wurde Redman klar, dass die neue Aufnahme anders angegangen werden musste als die erste, die ursprüngliche. Es oblag damals mir, die meisten Entscheidungen zum Repertoire zu treffen, bevor wir MoodSwing aufnahmen, erklärt er. Aber diesmal entschieden wir, dass es sich wie eine heutige Zusammenkunft von uns Vieren anfühlen sollte. Es durfte keine bloße Wiederbelebung des Joshua Redman Quartet von 1994 sein. Klar, ich hatte über 20 Stücke parat, die perfekt gewesen wären für diese Band. Aber es war wichtig, dass es ein wirklich kollektives Unterfangen werden musste. Jeder sollte bandneues Material dazu beitragen. In Anbetracht der Grooves, Styles und Stimmungen, die uns vertraut sind, wusste ich, dass wir Vielfalt kreieren und gleichsam ein fokussiertes, bündiges Programm schaffen konnten. Wir mussten die Musik nur spielen und dabei herausfinden, welche spezielle Kombination an Songs für diesen Anlass die richtige sein würde.

 

Sämtliche sieben Stücke unterstreichen, wie magisch das Zusammenspiel der Vier geblieben ist. Wir probten einen Nachmittag lang, spielten zwei Abend in The Falcon in Marlboro, New York, und gingen dann ins Studio, berichtet Redman. In dem Moment, in dem wir zu spielen begannen, war die Magie nach all den Jahren immer noch dieselbe.

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   10.7.2020

 

 

Not our first Goat Rodeo

Yo-Yo Ma (Cello), Stuart Duncan (Fiddle), Edgar Meyer (Kontrabass), Chris Thile (Mandoline)


Mit »Not Our First Rodeo« erscheint endlich der Nachfolger vom Erfolgsalbum »The Goat Rodeo Sessions«, mit dem das singuläre Quartett von Starcellist Yo-Yo Ma, den Bluegrass-Virtuosen Stuart Duncan (eigentlich Geige, aber besser: Fiddle) und Chris Thile (Mandoline und anderes), sowie Edgar Meyer am Kontrabass ihre hochoriginelle und mehrfach mit dem Grammy prämierte Genremischung musikalisch begründeten.

Hier treffen mindestens Klassik und Folk aufs Schönste aufeinander. Jeder der Musiker gehört zu den Meistern seines Fachs – und heraus kommt einfach wunderbare, akustische Musik. Veredelt wird es auch hier wieder bei zwei Titeln von der satten Stimme von Singer-Songwriterin Aoife O’Donovan, ebenfalls Grammy-Gewinnerin.    

CD:   25.-
Vö :   19.6.2020

 

 

Arctic Riff

Marcin Wasilewski Trio & Joe Lovano


Das erstmalige Zusammentreffen des dynamischen polnischen Marcin Wasilewski Trios mit dem großartigen Tenor Sax von Joe Lovano bringt eine besondere Musik von konzentriertem, tiefem Gefühl hervor, in der Lyrik und Kraft ideal ausgewogen scheinen. Die Allianz spielt vier neue Stücke von Marcin und eines von Joe sowie Carla Bley's Klassiker "Vashkar" (in zwei Variationen), dazu kollektive Improvisationen mit starkem Input aller vier Spieler; Slawomir Kurkiewicz' Basskünste kommen besonders gut in dem spontanen Stück "Arco" zum Einsatz. "Arctic Riff" wurde im August 2019 im französischen Studio La Buissonne aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.          

CD    :   25.-
2 LPs:   45.-
Vö    :   19.6.2020

 

 

Rough And Rowdy Ways

Bob Dylan


Mit ROUGH AND ROWDY WAYS veröffentlicht Bob Dylan nach acht Jahren erstmals wieder ein Album mit neuen Songs. Im Vorfeld der Albumankündigung hatte Dylan bereits zwei Songs veröffentlicht: 'I Contain Multitudes' und das fast 17-minütige 'Murder Most Foul'. Die zehn Songs auf ROUGH AND ROWDY WAYS sind Dylans erste neue Eigenkompositionen seit dem 2012er Album TEMPEST.

2016 wurde Bob Dylan mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet, eine Ehrung, mit der die schwedische Akademie seine 'poetischen Neuschöpfungen in der großen amerikanischen Songtradition' würdigte. In den vergangenen 23 Jahren veröffentlichte Bob Dylan sieben Studioalben, im Jahr 2001 den Oscar- und Golden-Globe-preisgekrönten Song 'Things Have Changed' aus dem Film 'Wonder Boys', sowie 2004 seine Memoiren 'Chronicles Vol. 1', die weltweit zum Besteller wurden und neunzehn Wochen in der Best Seller Liste der New York Times verweilten. In seiner Karriere verkaufte Bob Dylan weltweit mehr als 125 Millionen Tonträger. 'Rough And Rowdy Ways' ist sein 39. Studioalbum.

2 CDs:   25.- / 19.6.2020
2 LPs :   39.- / 17.7.2020

 

 

On The Tender Spot Of Every Calloused Moment

Ambrose Akinmusire


Der amerikanische Trompeter Ambrose Akinmusire gilt als einer der zurzeit wichtigsten jungen Jazzmusiker weltweit. Neben seiner hochindividuellen Spielweise und seinem Talent für komplexe Melodien verbindet er mit seiner Musik klare gesellschaftliche und politische Statements.

Auch auf seinem fünften Blue-Note-Album ist der Hintergrund vieler seiner Songs gesellschaftliche Spaltung und Rassismus. Mit dem Track »Roy« ist ihm aber auch ein bewegender Abschied von seinem Freund und Mentor Roy Hargrove gelungen.          

CD:   25.-
Vö :   5.6.2020

 

 

Happening: Live At The Village Vanguard

Gerald Clayton


Das Blue Note-Debüt von Pianist Gerald Clayton fand auf der Bühne des legendären New Yorker Jazzclubs Village Vanguard statt, einem seit Jahrzehnten „heiligen Ort“, an dem Clayton die Geister des ehrwürdigen Raumes mit einer Gruppe gleichgesinnter Musiker beschwor: Altsaxophonist Logan Richardson, Tenorsaxophonist Walter Smith III, Bassist Joe Sanders und Schlagzeuger Marcus Gilmore.

Das Quintett liefert dynamische Darbietungen von vier Clayton-Originalen sowie Billy Strayhorns „Take the Coltrane“, während Clayton im reduzierten Trio-Format mit einer ausgelassene Version von Bud Powells „Celia“ und einer atemberaubenden Interpretation des Standards „Body and Soul“ brilliert. Live-Jazz vom Feinsten!

CD:   25.-
Vö :   10.7.2020

 

 

Swallow Tales

John Scofield


Gitarrist John Scofield feiert die Musik seines Freundes und Mentors Steve Swallow in einer lebendigen und geistreichen Aufnahme, die an einem Tag in New York im März 2019 gemacht wurde - "old school", wie Scofield sagt, wobei er zugibt, dass mehr als vierzig Jahre der Vorbereitung dazu geführt haben.
John war ein 20-jähriger Student in Berklee, als er den Bassisten zum ersten Mal traf und mit ihm spielte, und sie haben seitdem weitergemacht. "Ich liebe diese Lieder", sagt Scofield über die Auswahl der hier erforschten Swallow-Kompositionen - ein breites Spektrum, das Klassiker wie "Hullo Bolinas", "Eiderdown", "Falling Grace" und "Radio" sowie weniger bekannte Werke umfasst. Die Beziehung zwischen Scofield und Swallow ist in jedem Moment offensichtlich. John: "Manchmal, wenn wir spielen, ist es wie eine große Gitarre, die Bassstimme und mein Part zusammen. Hinter dem Schlagzeug ist Bill Stewart, ein enger Mitarbeiter von Scofield seit den frühen 90er Jahren, wachsam gegenüber allen Auswirkungen der Interaktion. "Was Bill macht, ist mehr als 'Schlagzeug spielen'", sagt Scofield. "Er ist eine melodische Stimme in der Musik, die gleichzeitig richtig gut swingt."    

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   5.6.2020

 

 

Pick Me Up Off The Floor

Norah Jones


Nach ihrem experimentierfreudigen Mini-Album »Begin Again« aus dem letzten Jahr veröffentlicht Norah Jones 2020 bereits ein neues Album.

»Pick Me Up Off The Floor« ist der siebte Longplayer der US-amerikanischen Soul- und Jazz-Sängerin, Pianistin und Songwriterin.

Das Projekt entstand aus ihrer gefeierten Singleserie der letzten zwei Jahre. Die bislang noch nicht veröffentlichten Lieder wuchsen unerwartet zu einem ganzen Album heran.

Elf Songs warten auf »Pick Me Up Off The Floor«, darunter die erste Single »I’m Alive« zusammen mit Wilco-Chef Jeff Tweedy und seinem Sohn, dem Schlagzeuger Spencer Tweedy.

Und die zeigt einmal mehr Jones’ unverwechselbaren entschleunigenden Piano-Sound und die tiefe Schönheit ihrer Stimme.

Das Album enthält außerdem Beiträge der Schlagzeuger Brian Blade, Nate Smith, Dan Rieser und Josh Adams, der Bassisten Christopher Thomas, John Patitucci, Jesse Murphy und Josh Lattanzi, des Keyboarders Pete Remm, des Geigers Mazz Swift, der Bratschistin Ayane Kozasa, des Cellisten Paul Wiancko, der Backgroundsänger Ruby Amanfu und Sam Ashworth, des Perkussionisten Mauro Refosco, des Saxofonisten Leon Michels und des Trompeters Dave Guy sowie des Pedal-Steel-Gitarristen Dan Lead.

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   12.6.2020

 

 

Una realidad diferente

Antonio Lizana


Una Realidad Diferente ist Antonio Lizanas neues Studioalbum - neun Songs mit melodischen und rhythmischen Wurzeln im traditionellen Flamenco, übersetzt in zeitgemäße Sounds und Arrangements, die von Jazz bis Neo-Soul viele spannende Einflüsse in sich aufnehmen.

Auf den ersten Blick haben Flamenco und Jazz nicht viel miteinander zu tun, aber wenn man eine Stimme hat wie Antonio Lizana und ein Instrument, das Saxofon, so virtuos beherrscht, wenn sich beide Talente mit hoher Improvisationskunst und der Neugier auf gemeinsame Wurzeln unterschiedlicher Klangwelten verbinden - dann wachsen diese Welten auf das Verführerischste zusammen.          

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   19.6.2020

 

 

Undulation

Schilt; Evans; Oester; Cleaver;


Was ist eigentlich der Sinn von «Undulation»? Bis hierher durchgehalten? Super – jetzt wird’s nämlich konkret! Die hier geschriebenen Liner Notes beziehen sich auf die vorliegende Platte «Undulation», das dritte Klactovee-Album unter ANUK. Der Titel ist inspiriert von einem Zitat Ethan Iversons (ein Held von Gsteiger) über das Paul-Bley-Album «The Nearness of You» (mit Billy Hart und Ron McClure): «Billy Hart undulates peacefully beneath the madman as he rummages through the past». «Undulate» bedeutet so viel wie «wogen» oder «wellen», «Undulation» kann mit «Wellenbewegung» oder «Schwingung» übersetzt werden. Und das passt: Schwingen, äh, swingen tun sie nämlich auch, die neun Tracks auf dem gleichnamigen Werk, gespielt von einem wahnwitzigen Quartett, welches zuvor noch nie in dieser Form performt hat.

CD:   19.-
Vö :   1.6.2020

 

 

Gogo Penguin

GoGo Penguin


Akustischer Jazz, Klassik, Indierock, Trip-Hop, Minimal, Break-Beats, Jungle, Drum’n’Bass, Ambient – GoGo Penguin haben in der Vergangenheit gleich mehrfach bewiesen, dass ihr musikalisches Interesse und Können in keine Schublade passen.

2020 tun sie es schon wieder und schicken ein neues Album ins Rennen, das sie diesmal ganz einfach nach sich selbst benannt haben: »GoGo Penguin«.

Zuletzt veröffentlichte das Trio aus Manchester, bestehend aus Chris Illingworth, Nick Blacka und Rob Turner an Piano, Bass und Schlagzeug, sein Album »A Humdrum Star« (2018) beziehungsweise seine EP »Ocean In A Drop (Music For Film)« (2019).

Und wie auf ihren Vorgängern entpuppen sie sich auch auf »GoGo Penguin« als virtuose Musiker, als experimentelle Querdenker, als eines der spannendsten Ensembles, das das Genre zurzeit zu bieten hat.

CD:   25.-
LP :   39.-
Vö :   12.6.2020

 

 

Right or Wrong

Luca Sestak


Singer-Songwriter und Pianist Luca Sestak präsentiert ein Album, "das sich ohne Anstrengung den gängigen Genres entzieht" (Steffen Rüth).

Der 1995 geborene Musiker und Songwriter aus Mannheim hat einen charakteristischen und erwachsenen Songwriting-Stil entwickelt, der den klaren, modernen Popsound eines Charlie Puth mit den jazzig virtuosen Piano-Klängen von Jamie Cullum oder Billy Joel verbindet. Im Herzen ist "Right Or Wrong" Popmusik. Klug komponiert, modern produziert statt auf Retro getrimmt, aufgenommen mit sehr viel Begeisterung und Liebe zum Detail. Natürlich ist Pop nicht die einzige Zutat auf "Right Or Wrong". Viel Jazz spielt mit hinein, auch (Neo)-Soul und Klassik. Luca hat früher sehr viel Ray Charles gehört, als Teenager entdeckte er dann Jamie Cullum und war begeistert. "Jamie war lange Zeit mein großes Vorbild, und es kann gut sein, dass man das auch hört." Inhaltlich dreht sich "Right or Wrong" um ein vielen Mensch sehr vertrautes Dilemma. Die "Soll ich's wirklich machen, oder lass ich's lieber sein"-Zwickmühle. Diese Frage stellte sich Luca nach dem Abitur, als er sich zunächst "ganz vernünftig" für ein Maschinenbaustudium einschrieb und dann doch an die Popakademie wechselte. Diese Frage stellte er sich sogar in Bezug auf seine Musik selbst. Als Kind wurde er zu einem "kleinen" YouTube Star mit Videos in denen er Boogie Woogie Songs am Piano spielte, mit 25 präsentiert er sich mit erwachsenen Popsongs. "Mein 14-jähriges Ich fand Singen noch doof, aber nach und nach habe ich Gefallen daran gefunden. Heute ärgere ich mich, dass ich nicht früher damit angefangen habe" erklärt Luca und fügt hinzu: "manchmal stört mich meine Unentschlossenheit ganz gewaltig". Im Gute-Laune-Stimmung verbreitenden Titelsong mit der markanten Trompete im Refrain wendet Luca das Gefühl der Hilflosigkeit ins Positive: "Einfach mal machen und gucken, was passiert". Auch der Song "Complicated" ist von einer überaus positiven Grundstimmung getragen, die von einem stimmungsvollen Saxophon-Solo ausgedeutet wird. In "Better Give Up" stellt Luca eine fröhliche Harmonie seiner Überlegung gegenüber, manchmal alles sein lassen zu wollen, während er im R'n'B inspirierten "Ice Cold Blue Eyes" ganz klassisch die Liebe thematisiert. Mit "Right or Wrong" entwickelt Luca Sestak eine sehr erfrischende, melodische Popmusik. Auf Tour hat er den neuen Sound, in aller Ruhe parallel zum Studium in Mannheim entwickelten, schon erfolgreich ausprobiert, jetzt ist er bereit, ihn mit einem noch größeren Publikum zu teilen.

CD:   25.-
Vö :   29.5.2020

 

 

All Rise

Gregory Porter


Beinahe vier Jahre sind verstrichen, seit Gregory Porter mit »Take Me To The Alley« sein letztes Album mit frischem Eigenmaterial herausgebracht hat. Vier Jahre, in denen der Sänger natürlich nicht untätig war. Denn in diesem Zeitraum nahm er für Decca den wunderbaren Nat-King-Cole-Tribut »Nat King Cole & Me« (2017) auf und veröffentlichte zudem zwei europäische Konzertmitschnitte: »Live In Berlin« (2016) und »One Night Only: Live At The Royal Albert Hall« (2018). Außerdem gab er sich als Gast die Ehre auf Einspielungen von Schlagzeug-Legende Louis Hayes (»Serenade For Horace«) und Jeff Goldblum (»I Shouldn’t Be Telling You This«). Doch mit seinem sechsten Studioalbum »All Rise«, das einen brillanten Mix aus Jazz, Soul, Blues und Gospel bietet, kehrt er jetzt endlich wieder zurück zu von ihm selbst verfassten neuen Songs, in denen er sein Herz auf der Zunge trägt.

CD   :    25.-
2 LPs:   45.-
Vö    :   28.8.2020

 

 

Alma Nuestra

Salvador Sobral


 
Wenn der portugiesische Überraschungssieger des Eurovision Songcontest Salvador Sobral zu singen beginnt, öffnen sich alle Pforten, und man ist an die unbekümmerten Weisen eines Singvogels erinnert. Alle Traditionen, Stilistiken oder Genres lösen sich bei dem 30-Jährigen in purer Lebensfreude auf.

Alma Nuestra lebt jedoch nicht nur von der Leichtigkeit, Beweglichkeit und Ausdruckskraft in Sobrals Stimme, sondern auch von seinen drei Kompagnons, die hier weit mehr sind als nur Begleiter. Der kubanische Pianist Victor Zamora greift die Intentionen des Sängers kongenial auf, umspielt sie selbstbewusst, solange Sobral singt, und führt sie autark weiter, wenn das Klavier das Ruder übernimmt. Die enge, weit über die Musik hinausgehende Freundschaft zwischen dem Sänger und dem Pianisten kann man mit den Händen greifen. Ihre gemeinsame Liebe zu Jazz und sanften lateinamerikanischen Klängen ist die Basis, auf der dieses Album errichtet wurde.

So sparsam »Alma Nuestra« in der Wahl seiner Mittel ist, so reichhaltig ist es an zwischenmenschlicher Interaktion, spontaner individueller Ausdruckskraft und liebevoll ausgearbeiteten Details. Salvador Sobrals »Alma Nuestra« ist das Manifest einer Freundschaft, eine Entdeckungsreise durch die Boleros Argentiniens, Kubas, Mexikos und anderer lateinamerikanischer Länder und ein leidenschaftliches Bekenntnis, dass das Leben ein unvergleichliches Geschenk ist.

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   26.6.2020

 

 

Palo Alto (Live At Palo Alto High School/CA 1968)

Thelonious Monk


Im Jahr 2018 erzählte Impulse! Records die Jazzgeschichte des Jahres mit John Coltranes Lost Album “Both Directions at Once”. Im Jahr 2020 wird die Jazzgeschichte des Jahres die weltweite Erstveröffentlichung eines Live-Konzertes des legendären. Thelonious Monk sein – ein Konzert mit einer unglaublichen Hintergrundgeschichte:

Nach der Ermordung von Dr. Martin Luther King Jr. im Jahr 1968 nahmen die Rassenspannungen in den USA rasant zu. Auch Palo Alto, eine weitgehend weiße Universitätsstadt in Kalifornien, war gegen die Ereignisse jener Tage nicht immun. Danny Scher, ein aufstrebender Junior an der Palo Alto High School, hatte den Traum, Thelonious Monk dorthin zu bringen, um dort zu spielen, zur Einheit der Rassen in seiner Gemeinde beizutragen sowie Spenden für das Internationale Komitee seiner Schule zu sammeln.

Nachdem Scher sich auf kompliziertem Weg die Zusage von Monk gesichert hatte, am Sonntag den 27. Oktober an der Palo Alto High School aufzutreten, hatte er zunächst große Probleme, Tickets zu verkaufen, da ihm niemand glaubte, dass so ein Event zu dieser Zeit und an diesem Ort möglich wäre und der als exzentrisch bekannte Monk überhaupt auftauchen würde. Nach vielen Drehungen und Wendungen, und erst als mehrere hundert Menschen auf dem Parkplatz der Schule auf die Ankunft von Monk warteten bevor sie Tickets kauften, fand das Konzert schließlich statt. Es wurde ein Triumph auf mehr Arten als Monk oder Scher es sich vorher hätten vorstellen können.

Die wiederentdeckte Aufnahme dieses nicht nur musikalisch historischen Events erscheint jetzt weltweit erstmals auf LP, CD und digital. Sowohl die LP als auch CD enthalten ein Booklet mit Erinnerungen von Veranstalter Danny Scher und Linernotes von Robin Kelly, sowie Faksimiles des damaligen Konzertposters und Konzertprogrammes.

CD:   27.-
LP :   45.-
Vö :   31.7.2020

 

 

Promontoire

Benjamin Moussay


Nach drei gefeierten ECM-Aufnahmen mit Louis Sclavis (Sources, Salt and Silk Melodies, und Characters on a Wall), die alle seinen improvisatorischen Einfallsreichtum bezeugen, wurde der französische Pianist Benjamin Moussay eingeladen, ein Soloalbum aufzunehmen.

Promontoire ist das Ergebnis, ein nachdenkliches, stimmungsvolles und zutiefst lyrisches Album, das sowohl ein auffallend eigenständiges Statement als auch eine bemerkenswerte Ergänzung zu den herausragenden Solo-Klavierserien von ECM darstellt.

Produziert von Manfred Eicher, und aufgenommen in den Studios la Buissonne im Januar 2019.    

CD:   25.-
Vö :   29.5.2020

 

 

Ultimate Peggy Lee

Peggy Lee


Im Jahr 2020 feiert die Ikone Peggy Lee ihr hundertjähriges Jubiläum mit einer einjährigen Feier, die neben einer Auswahl an Musikveröffentlichungen auch Museumsausstellungen, Tribute-Shows und vieles mehr umfasst. Die am 26. Mai 1920 in North Dakota geborene Peggy Lee wurde zu einer der am meisten verehrten und geliebten Entertainerinnen ihrer Zeit, verkaufte Millionen von Platten und gewann eine Reihe von Auszeichnungen. Als Gruß an die Musiklegende und zur Feier von Peggys 100. Geburtstag gibt es eine brandneue, karriereübergreifende Kollektion, Ultimate Peggy Lee. Das Album enthält Hits und Erkennungssongs, darunter "Fever", "It's a Good Day", "He's A Tramp", "Big Spender", "I'm A Woman" und das bisher unveröffentlichte "Try A Little Tenderness".

CD    :   25..-
2 LPs:    39.-
Vö     :  19.6.2020

 

 

Rendezvous With Marlene

Ute Lemper


Dieses Album basiert auf einem dreistündigen Telefongespräch zwischen Marlene Dietrich und Ute Lemper, welches vor 30 Jahren im Jahr 1988 in Paris geführt wurde. Nachdem Ute Lemper den französischen Moliére-Preis für ihren Auftritt im Pariser Cabaret erhalten hatte, hatte sie eine Postkarte an Marlene geschickt und sich im Wesentlichen für die ganze Medienaufmerksamkeit entschuldigt, die sie mit Marlene Dietrich verglich. Ute stand erst am Anfang ihrer Theater- und Musikkarriere, während Marlene auf ein langes, erfülltes Leben mit Filmen, Musik, unglaublichen Kollaborationen, Liebesgeschichten und Ruhm zurückblickte.

Das Telefonat war für Ute Lemper ein heimliches Geschenk. Sie hörte Marlene über ihr Leben, ihr Werk und ihren Stil, ihre Liebe zu dem Dichter Rilke, ihre komplizierte Beziehung zu Deutschland, ihre Trauer und ihre Faszination sprechen und gewann tiefe Einblicke.

Sechs Tage vor der Premiere von Ute Lemper in der Rolle der Lola in der Produktion des Blauen Engels 1992 in Berlin - der Rolle, die Marlene 1928 zum Star gemacht hatte - starb Marlene Dietrich in Paris. Nach ihrer glamourösen Beerdigung in La Madeleine kam Marlene schließlich nach Berlin zurück, um dort die letzte Ruhe zu finden.

Ute Lemper erzählt uns mit diesem Album die Geschichte von Marlene Dietrich und singt ihre fabelhaften Lieder aus allen Kapiteln ihres Lebens, von den Berliner Kabarettjahren bis zu ihren fabelhaften Burt Bacharach-Kollaborationen.    

CD:   25.-
Vö :   2.6.2020

 

 

Just Coolin'

Art Blakey


Freudige Überraschung für alle Blue-Note-Fans: ein komplett unveröffentlichtes Album von Art Blakey aus dem Jahr 1959!

Seine mitreißende Spielweise war das Markenzeichen von Schlagzeuger Art Blakey. Wer meint, von der Jazz-Legende jede Aufnahme zu kennen, wird eines Besseren belehrt: Blue Note veröffentlicht jetzt ein Album, das bislang noch niemand gehört hat.

„Just Coolin'" ist eine nie zuvor veröffentlichte Studiosession der Jazz Messengers, die am 8. März 1959 im berühmten Studio von Rudy Van Gelder in New Jersey aufgenommen wurde. Neben dem berühmten Leader sind Saxophonist Hank Mobley, Trompeter Lee Morgan, Pianist Bobby Timmons und Bassist Jymie Merritt mit von der Partie.

61 Jahre nach der Aufnahme haben Jazzfans jetzt erstmals die Möglichkeit, diese dynamische, swingende Session zu entdecken!

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   7.8.2020

 

 

Jazz At Berlin Philharmonic X: East - West

NES, Black String, Majid Bekkas & Nguyên Lê


East meets West – das war das Lebensthema von Nesuhi Ertegün (1917-1989). Wuchs er doch als Sohn des ersten Botschafters der türkischen Republik in Washington auf. Um selbst zu einem Botschafter zu werden, zu einem der bedeutendsten Förderer und Orient. Von der Renaissance bis heute kann man im Westen Wellen der Begeisterung für die östliche Kultur beobachten. Auch der Jazz hat seit seiner Entstehung vor gut hundert Jahren stets Elemente anderer Kulturen aufgenommen und in sein Stilvokabular übernommen. Andererseits haben KünstlerInnen östlicher Kulturen den Jazz umarmt, mit ihrer Tradition fusioniert und so neue Ausdrucksformen dieser ursprünglich rein afroamerikanischen Musik gefunden.

Mit zwei Ensembles; NES und Black String, sowie zwei herausragenden Stilisten ihrer Instrumente, Nguyên Lê und Majid Bekkas, ging Jazz at Berlin Philharmonic nun auf Spurensuche, nach der fruchtbaren musikalischen Begegnung zwischen Ost und West: NES zeigen auf elegante und filigrane Art, wie aus Begegnungen verschiedener Traditionen neue kreative Ideen entstehen können. Das Trio kombiniert arabisch-andalusische Elemente, Jazz, Pop, Soul und Folk zu einem eigenen, unverwechselbaren Sound. Da ist das am Flamenco geschulte rhythmische Fundament des Perkussionisten David Gadea. Da ist die fantastische klassische Technik von Matthieu Saglio am normalen und Nesrine Belmokh am E-Cello. Und natürlich die extrem wandlungsfähige Stimme Belmokhs. Sie singt in Englisch und Arabisch und weiß ihrer Stimme unglaubliche Farben und Charakterzüge zu entlocken.

Black String um die Geomungo (ein traditionelles koreanisches Zither-ähnliches Saiteninstrument)-Spielerin Yoon Jeong Heo verschmilzt die koreanische Musiktradition mit freier Improvisation und modernem Jazz. Kunstvoll und vielschichtig werden die typischen Melodielinien der klassischen asiatischen Musik und das tonale Spektrum der traditionellen Instrumente mit den Mitteln aktueller westlicher Stile erweitert, ja zu einer völlig neuen, eigenen Musik verschmolzen.

Fehlen noch die Solisten des Abends: Der französische Gitarrist mit vietnamesischen Wurzeln Nguyên Lê gilt als herausragender Musiker, der auf spannende und bahnbrechende Weise den Jazz mit weltmusikalischen, insbesondere asiatischen und afrikanischen, Einflüssen kombiniert. »Ich bin eine personifizierte Fusion der Kulturen«, sagt er selbst über sich und ist damit das perfekte Bindeglied für den Ost-West-Dialog. Ebenso wie Majid Bekkas. Der Marokkaner ist einer der schillerndsten Meister des modernen Gnawa-Universums, und vielleicht der mit den vielfältigsten Aktivitäten in andere Genres hinein. Sei es an der Seite des Pianojazz-Freigeistes Joachim Kühn oder mit seinem Magic Spirit Quartet, stets schlägt er waghalsige Kontinente und Stile überspannende musikalische Brücken und fängt damit den Geist des Jazz im 21. Jahrhundert ein.

Jahrhundertealte Musikkultur, filigrane Klänge und volles Brett, Exotik und Verblüffendes – East meets West auf dem Impro-Terrain: Der Jazz at Berlin Philharmonic-Abend sorgte für einen mitreißenden Clash der Kulturen. Nesui Ertegün wäre von dieser Begegnung von Ost und West sicher begeistert gewesen.

CD:   25.-
Vö :  12.6.2020

 

 

Rivages

Jean-Louis Matinier & Kevin Seddiki


Der Akkordeonist Jean-Louis Matinier ist seit langem in unterschiedlichen Formationen bei ECM-Aufnahmen präsent: mit den Gruppen von Anouar Brahem (auf den Alben Le pas du chat noir und Le voyage de Sahar), Louis Sclavis (Dans la nuit) und François Couturier (Nostalghia, Tarkovsky Quartett) sowie im Duo mit Marco Ambrosini (Inventio).

Nun folgt die erste Dokumentation eines neuen Projekts mit dem Gitarristen Kevin Seddiki, dessen weitreichende musikalische Vorstellungskraft der von Matinier vollkommen entspricht. Sedikki, der hier sein ECM-Debüt gibt, studierte zunächst klassische Gitarre bei Pablo Márquez und hat auch mit vielen Improvisatoren quer durch die Idiome gearbeitet, von Jazz bis zu transkulturellen Projekten.

Die Bandbreite der Musik auf Rivages reicht vom Traditional »Greensleeves« über Gabriel Faurés »Les Berceaux« bis hin zu Kompositionen und Improvisationen der beiden Protagonisten. Rivages wurde im April 2018 im Auditorio Stelio Molo Studio in Lugano aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.    

CD:   25.-
Vö :   29.5.2020

 

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