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Wien (Deluxe Edition)

Jonas Kaufmann, Wiener Philharmoniker, Adam Fischer


Nach dem großen Erfolg seines Berliner Albums »Du bist die Welt für mich« und seinem Abstecher nach Italien (»Dolce Vita«) stellt Jonas Kaufmanns neues Album ist eine ganz persönliche Hommage an die weltbekannten Melodien der Hauptstadt von Walzer und Operette dar und trägt aus diesem Grund auch ihren Namen: Wien. Kein anderes Orchester käme für diese ausgewählte Aufnahme mit weltberühmten Hits dieser Stadt in Frage als die Wiener Philharmoniker, Ádám Fischer dirigiert das abwechslungsreiche Programm. Als Duett-Partnerin u. a. für die Titelmelodie der Operette »Wiener Blut« konnte Rachel Willis Sørensen gewonnen werden. Zu Österreich und Wien hatte Jonas Kaufmann schon immer eine besondere Beziehung. Seine Großmutter hatte ein Faible für die leichte Muse und sang bevorzugt die Evergreens eines Johann Strauß, Franz Lehár oder Robert Stolz – ein schönes Kontrastprogramm zur Wagner-Leidenschaft seines Großvaters. Als Kind verbrachte Kaufmann einen Großteil seiner Freizeit auf dem Bauernhof seiner Großeltern in Tirol, das österreichische Fernsehprogramm war ihm fast vertrauter als das deutsche. Auf diese Weise lernte er die ganze Palette der Wiener Unterhaltungskunst kennen - von Peter Alexander bis Georg Kreisler. Er liebt es, den Tonfall von Hans Moser nachzuahmen oder in die Rolle des Herrn Karl (alias Helmut Qualtinger) zu schlüpfen und eignete sich auf diese Weise spielerisch den Wiener Dialekt an. Seitdem liebt Jonas Kaufmann auch die Wiener Lieder und Operetten. »Schon immer war das für mich schlichtweg Gute-Laune-Musik«, erinnert sich Kaufmann, »wenn ich als Student ungeliebte Aufgaben wie Putzen und Staubsaugen vor mir hatte, dann musste ich nur ›Die Fledermaus‹ mit Carlos Kleiber aufgelegen, und die hat mir sofort ein Grinsen ins Gesicht gezaubert.« Mit seinem Wien-Album kehrt Jonas Kaufmann in mehrfacher Hinsicht zu seinen Wurzeln zurück. Seine allererste professionelle Bühnenproduktion – noch während des Studiums – war »Eine Nacht in Venedig« in der Saison 1993/94 am Theater Regensburg. Kaufmann sang die Partie des Caramello in über 30 Vorstellungen. Nicht ohne Grund hat er also selbstverständlich auch die tenoralen Höhepunkte dieser Strauß-Operette für sein Wien-Album aufgenommen, neben Duetten aus »Die Fledermaus«, »Wiener Blut« und Lehárs »Die lustige Witwe«. Wie schon bei der konzertanten »Fledermaus« im Dresdner Silvesterkonzert ist Rachel Willis Sørensen seine einzigartige Duett-Partnerin. Neben Kaufmanns Ersteinspielungen von Johann-Strauß-Titeln enthält das neue Album ein breites Spektrum von Wiener Liedern; der Bogen geht von Robert Stolz (»Im Prater blüh’n wieder die Bäume«) über Peter Kreuder (»Sag beim Abschied leise Servus«) und Hermann Leopoldi (»In einem kleinen Café in Hernals«) bis zu Georg Kreislers »Der Tod, das muss ein Wiener sein«. Die gar nicht so heimliche Hymne der Stadt darf auf einem Wien-Album natürlich keinesfalls fehlen: Rudolf Sieczyskis »Wien, du Stadt meiner Träume« - weltweit besser bekannt als »Wien, Wien, nur du allein«.


CD    :   22.90 / 11.10
2 LPs:    35.-   / 15.11

 

 

Remember me, my Dear

Hilliard Ensemble & Jan Garbarek


Ov zarmanali (Komitas); Procurans odium; Allting finns; Litany (Kedrov; Dostoino est; Sanctus; Most holy Mother of God (Pärt); Procedentem sponsum; Se je fayz deuil (Le Rouge); Alleluia nativitas (Perotin); O ignis spiritus (Hildegard von Bingen); We are the Stars; Agnus Dei (Brumel); Remember me, my Dear    

CD:   25.-
Vö :   15.10.2019

 

 

Sinfonien 1 - 9

Andris Nelsons / Wiener Philharmoniker


Andris Nelsons, führender Dirigent seiner Generation hat mit den Wiener Philharmonikern pünktlich zum Beethovenjahr 2020 einen vollständigen Zyklus des genialen Komponisten eingespielt.
Live aufgenommen im traditionsreichen Wiener Musikverein und pünktlich zum Beethovenjahr 2020, in dem die Welt den 250. Geburtstag eines der größten Komponisten aller Zeiten feiert.
Der dreifache Grammy-Gewinner Nelsons in Zusammenarbeit mit dem führenden Beethoven-Orchester der Welt widmet sich dem größten sinfonischen Zyklus - neun Sinfonien, die ebenso Weltwunder wie Welterbe der klassischen Musik sind.
Nelsons’ Beethoven-Zyklus erscheint in einer speziellen Deluxe-Kassette mit fünf CDs und einer Blu-ray Audio Disc in TrueHD-Klangqualität.
"In Beethovens Sinfonien steckt soviel Innovation, so viel Tiefe, einfach alles, sie packen jeden ganz unmittelbar und überwältigen dich."
Andris Nelsons     

5 CDs & 1 Blu-Ray Audio:   69.-

Vö:   4.10.2019

 

 

Streichquartette Nr. 7 & 8

Quatuor Ebene


Als das Quatuor Ébène im Jahre 2014 in New Yorker Carnegie Hall mit einem Beethoven-Zyklus begeisterte, blieben zwar musikalisch keine Wünsche offen – aber Hoffnungen gab es dennoch: Wann würde das Weltklasseensemble so etwas wiederholen? Und wann steht der Name des großen Klassikers endlich einmal auf der Trackliste eines seiner neuen Alben? Nun hat sich das Quartett nach vielen innovativen Recitals und CDs, die neben dem strengen Klassikrepertoire auch Crossover-Projekte enthalten, genau den richtigen Startpunkt für ein weiteres Beethoven-Kapitel ausgesucht: Das Beethovenjahr 2020, in dem das Quatuor Ébène gleichzeitig 20. Geburtstag feiern wird. Als Auftakt erscheinen nun die beiden Quartette op. 59 Nr. 1 und 2, die das Quartett im Juni 2019 in Wien aufgenommen hat.

CD:   25.-
Vö :   27.9.2019

 

 

Concerti grossi - "Quinta essentia"

Concerto Köln


Woran es liegt, dass Francesco Geminiani heutzutage nicht in einem Atemzug mit den anderen Größen des musikalischen Barock genannt wird, ist eigentlich nicht zu erklären. Neben Corelli und Händel war er es, der im Großbritannien des 18. Jahrhundert Karriere machte. Concerto Köln hat ihn nicht vergessen, im Gegenteil, es verehrt ihn als einen der ganz Großen. Aus unterschiedlichen Teilen seines Œuvres wählte das Ensemble seine persönlichen Lieblinge aus: Geminianis Quintessenz. Es sind die Werke, „die wir für die schönsten und gelungensten Kompositionen halten“, so der Fagottist Lorenzo Alpert. Ausschlaggebend für ihre Interpretation war auch die Tatsache, dass Geminiani eine Vielzahl an spieltechnischen und interpretatorischen Lehrschriften hinterlassen hat. „Diese reichen Informationsquellen haben es uns ermöglicht, manch überraschendes und ungewöhnliches Stilelement bei der Interpretation seiner Concerti Grossi einzusetzen“, so Alpert. „Sie haben zu dieser besonderen und sehr persönlichen „Quinta Essentia“ geführt.“

CD    :   27.-
2 LP  :   45.-
Vö    :   20.9.2019

 

 

Sound of Silence

Milos Karadaglic, Katherine Tinker, 12 Ensemble


Milos ist zurück - mit seinem neuen Album »Sound of Silence«.

Zu hören ist eine Auswahl an ruhigen und meditativen Gitarrenstücken, die persönlich vom Star Gitarristen Milos Karadaglic ausgesucht wurden. Milos entwarf eine Auswahl an Stücken aus Pop und Jazz und entwickelte seine ganz eigene Sprache, indem er sie neu arrangierte und interpretierte.

So bilden Songs von Simon und Garfunkel über Leonard Cohen und Portishead bis hin zu Nora Jones das Setting für Milos' neues Album »Sound of Silence«, das bei Decca erscheint.

Hinzu kommen Features von Saxophonistin Jess Gillam und Hang-Spieler Manu Delago, der u. a. mit Björk zusammengearbeitet hat.

CD   :   25.-
2 LP :   39.-   

Die neue CD von Milos Karadaglic erscheint am 13.September.

Die Vinyl am 11.Oktober.

 

 

Variety (The Art of Variation)

Les Passions de l'Ame, Meret Lüthi


Die Variation als musikalisches Ausdrucksmittel in der österreichisch-böhmischen Instrumentalmusik der Barockzeit – dies ist das Thema des neuen Albums der Originalklang-Formation »Les Passions de l’Ame« aus dem Schweizerischen Bern. In Werken der Komponisten Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Joseph Fux und Johann Heinrich Schmelzer werden die kompositorischen Möglichkeiten der Barockzeit auf eine Art ausgereizt, die die Gratwanderung zwischen künstlerischer Entfaltung und Publikumsgeschmack auf geniale Weise meistert. Die Werke mussten Spaß machen. Sie mussten anspruchsvoll, aber nicht unzugänglich, spannend, herausfordernd und vielfältig, aber nicht unverständlich sein. Das Geheimrezept des Erfolges von Werken wie Bibers »Partia I« (eine suitenartige Folge von Tanzsätzen) aus dem Sammelwerk »Harmonia Artificiosa-Ariosa« lag im Prinzip der Variation. Die thematischen Kerngedanken der Sätze sind immer kurz und prägnant, und mittels der Variationstechnik können sehr reichhaltige musikalische Diskurse aufgebaut werden. Es entstanden Stücke von überbordender musikalischer Einfallskraft. Höhepunkte setzten die Komponisten mit spektakulären Spieltechniken, die Instrumentalisten vor eine fast sportliche Herausforderung stellten und für die Zuhörer und Zuschauer aufsehenerregende Show-Effekte erzeugten. Man lotete die Grenzen des Instruments aus, wagte Experimente und überraschende neue Spieltechniken. Die vorangegangenen Einspielungen von »Les Passions de l’Ame« unter der Leitung der Geigerin Meret Lüthi wurden vom Publikum begeistert aufgenommen und von der Kritik hoch gelobt. Die »Neue Zürcher Zeitung« schrieb zum Debütalbum »Spicy«: »Das frechste Stück ist Heinrich Ignaz Franz Bibers Tiersonate für Violine und Basso continuo, bei der Meret Lüthi das Gackern der Hühner und das Miauen einer Katze auf ihrer Jacobus-Stainer-Violine lustvoll nachahmt. Den Wert der Einspielung machen indes nicht nur diese exotischen Stücke, sondern ebenso die frische, ungestüme Spielweise der Interpreten aus.«    

CD:   19.90
Vö :   13.9

 

 

Le Villi (Original-Version 1884)

Ermonela Jaho, London Philharmonic Orchestra, Mark Elder


Nach über 120 Jahren erstmals im Original: Puccinis Le Willis in Urfassung bei Opera Rara. Die blendend besetzte Weltersteinspielung der Urfassung unter der Leitung von Mark Elder folgt als erste der neuen wissenschaftlichen Edition.    

CD:   29.-
Vö :   20.9.2019

 

 

Time & Eternity

Patricia Kopatchinskaja / Camerata Bern


Patricia Kopatchinskaja hat für ihr Album »Time & Eternity« ein gleichermaßen bewegendes wie erhellendes Programm konzipiert. Im Zentrum stehen das Concerto funebre von Karl Amadeus Hartmann, das die Abscheu des Komponisten vor dem Naziterror ausdrückt, und Polyptyque von Frank Martin, das durch die um 1310 entstandenen Gemälde zur Passion Christi von Duccio di Buonsegna inspiriert wurde. Zusammen mit Bearbeitungen nach Machaut und Bach sowie einem jüdischen Lied, das Hartmann in seinem Konzert zitiert, ergeben sich somit 600 Jahre Musik, die den Opfern eine Stimme gibt. Gesprochene jüdische, katholische und orthodoxe Gebete ergänzen das nicht nur musikalisch durchdachte Programm.

CD:   25.-
Vö :   28.8.2019

 

 

Klaviersonaten komplett

Igor Levit


Für Igor Levit war die Beschäftigung mit den 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven in den letzten 15 Jahren das wichtigste Projekt seines Lebens. Am 13. September wird nun seine neue Gesamteinspielung der Sonaten bei Sony Classical erscheinen – das Ergebnis von Studium und Interpretation dieser Sonaten, die ihn fast sein halbes Leben lang beschäftigt haben. Die monumentale, aus neun Alben bestehende Edition zählt zu den am sehnlichsten erwarteten Neuaufnahmen zu Beethovens 250. Geburtstag. Kein anderer Komponist hat das Leben von Igor Levit so nachhaltig geprägt wie Ludwig van Beethoven. Er bekennt, dass die Musik des Komponisten ihn praktisch jeden Tag begleitet, bei fast allem, was er tut. Die tiefgreifende Wirkung von Beethovens Werken – seit Levits erster, alles verändernder Hörerfahrung mit der Missa solemnis im Alter von 13 Jahren, gefolgt von seiner ersten richtigen Arbeit an einer der Sonaten, Opus 2 Nr. 2 – hat im Prinzip Levits Sicht auf die gesamte Musikgeschichte geprägt, ob er nun Liszt spielt, Schostakowitsch oder Rzewski. Es versteht sich von selbst, dass für Igor Levit in der kommenden Konzertsaison Beethovens Musik im Zentrum stehen. Zu den Höhepunkten gehören seine zyklischen Aufführungen sämtlicher Sonaten im KKL in Luzern (ab August), in der Hamburger Elbphilharmonie (ab September) und im Stockholmer Konserthuset (ab Januar 2020). Reine Sonaten Rezitals wird Levit auch in der New Yorker Carnegie Hall geben, im Kennedy Center in Washington, im Chicago Symphony Center sowie in der Davies Hall in San Francisco im Mai 2020.    

9CDs:   79.-
Vö    :   13.9.2019

 

 

Konzert für 2 Klaviere & Orchester op.88a

Oliver Schnyder, Julia Kociuban, Berfin Aksu, Ecesu Sertesen, Kyoungmin Park, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Howard Griffiths


Lohnenswerte spätromantische Entdeckungen bei Max Bruch (1838-1920), jenseits des allgemein bekannten und beliebten 1. Violinkonzerts: die Ouvertüre zur Oper »Loreley«, das Adagio Appassionato sowie die Doppelkonzerte für zwei Klaviere und für Klarinette und Viola. Alles mitreißend und stilecht dargeboten von hervorragenden Künstlern wie den Pianisten Oliver Schnyder und Julia Kociuban, der Klarinettistin Ecesu Sertesen, dem Violaspieler allesamt begleitet vom Radiosinfonieorchester Wien unter Howard Griffiths.

Max Bruch erfreute sich einer überaus langen, erfolgreichen und produktiven Karriere als Komponist und Dirigent. Seine musikalische Sprache ist fest in der deutsch-romantischen Tradition von Schumann und Brahms verwurzelt, die im Gegensatz zur »Neuen Musik« seiner Zeit von Liszt, Wagner und Mahler steht. Bruch schrieb die beiden Doppelkonzerte, die hier eingespielt wurden, am Ende seines musikalischen Schaffens, als er eigentlich bereits erklärte hatte, »die Quelle seiner Inspiration sei ausgetrocknet«. Aber das Klarinettenspiel seines Sohnes Max Felix inspirierte ihn u. a. zum originellen Doppelkonzert für Klarinette, Viola und Orchester op. 88. Das wunderbare und noch immer vernachlässigte Doppelkonzert bietet beiden Solisten vielfältige Möglichkeiten zur musikalischen Entfaltung.

Ebenfalls ein Spätwerk: das Konzert für zwei Klaviere, dass der Komponist 1912 ursprünglich für ein amerikanisches Klavierduo komponierte, von diesem jedoch nur in einer umfassenden Bearbeitung aufgeführt wurde. Erst 1976 kam es zur Veröffentlichung der Originalversion. Bruchs pianistisch kraftvoller Spätling reflektiert Echos von Bach und Brahms und ist damit wie die anderen hier eingespielten Werke eine veritable Entdeckung für alle Freunde spätromantischer Orchestermusik.

CD:   27.-
Vö:    27.9.2019

 

 

Klavierkonzerte 1-5

Jan Lisiecki, Academy of St. Martin in the Fields


Der kanadische Starpianist Jan Lisiecki wurde für sein erfolgreiches Album mit Felix Mendelssohns Klavierkonzerten 1 und 2 von der Presse hochgelobt: »an impressive technique allied to a musical sensibility that is poetic, sensitive and even understated« (Washington Post). Nun veröffentlicht er mit der Academy of St Martin in the Fields sein neues Album auf Deutsche Grammophon Beethoven: Complete Piano Concertos zu Beginn des Beethoven-Jahres 2020. Der Pianist sieht in den fünf Konzerten keinen Zyklus im engeren Sinne: »Beethoven hat diese Werke sicher nicht zusammenhängend konzipiert. Dennoch gehören sie zusammen, denn sie zeigen ein unglaublich differenziertes Bild des Komponisten, angefangen mit den beiden ersten Konzerten, die noch das Erbe Mozarts verraten, über die so unterschiedlichen Werke Nummer drei und vier bis hin zum majestätischen Es-Dur-Konzert.« Lisiecki fasziniert diese Vielfalt, »weil hier alle wichtigen, teils gegensätzlichen Facetten Beethovens zusammenkommen«. Insbesondere das vierte Klavierkonzert von Beethoven hat eine ganz besondere Bedeutung für Jan Lisiecki: So sprang er 2013 kurzfristig in Bologna beim Orchestra Mozart Bologna unter Claudio Abbado ein, nachdem Martha Argerich absagen musste und debütierte vier Jahre später mit dem selben Werk in der Carnegie Hall mit dem The Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin. Oberste Prämisse für den Pianisten war bei dieser Aufnahme musikalische Klarheit. »Nur dann kann ein Hörer Beethovens Musik als die Summe unterschiedlicher Ideen auch nachvollziehen.« Damit wird dieses Album zu einem Meilenstein zu Beginn des Beethoven-Jahres 2020, und zeigt einmal mehr, dass sich Lisiecki längst einen Platz an der Spitze der klassischen Musikwelt erspielt hat.
»A sparkling performance that seems refreshingly spontaneous – yet is intellectually perfectly formed« – Der Tagesspiegel    

3 CDs:   45.-
Vö     :   13.9.2019

 

 

The Mathilde Album

Elsa Dreisig; Quatuor Arod


Kammermusik als Dokument eines Ehedramas: Das ist das Thema des neuen Albums des Quatuor Arod mit Musik aus dem Schönberg-Umkreis des frühen 20.Jahrhunderts. In nur zwei Tracks präsent, die aber den Brennpunkt des Ganzen darstellen, ist der Sopran-Shootingstar Elsa Dreisig, die neben ihrer Opernkarriere als neue Stimme nach und nach eine originelle Diskografie entwickelt. Mit Miroirs lenkte sie den Blick auf große Frauengestalten der Oper, The Mathilde Album kann man durchaus als Fortsetzung dieses Projekts sehen: Es geht um die Frau hinter Arnold Schönberg – dem großen Pionier der musikalischen Moderne.

Schon mit dem 2017 erschienen Mendelssohn-Album setzte das Quatuor Arod die Gattungen Quartett und Lied gegeneinander. Jetzt projiziert das Ensemble diese Idee in eines der spannungsreichsten Milieus der Musikgeschichte hinein.

CD:   27.-
Vö :   4.10.2019

 

 

Klavierkonzerte Nr.1-5

Mari Kodama, Kolja Blacher, Johannes Moser, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Kent Nagano


Zusammen mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin vollenden Mari Kodama und ihr Ehemann Kent Nagano die Einspielung aller Klavierkonzerte Beethovens quasi mit einem Sprung in die doppelte Vergangenheit: Als letztes Element der in über 13 Jahren entstandenen Gesamtaufnahme spielten sie das Nullte Klavierkonzert Beethovens ein – von Mari Kodama anhand des Autographen persönlich editiert. Zusammen mit dem klassischen Kanon der Klavierkonzerte Nr. 1–5 ergibt sich daraus eine umfängliche Edition, die durch das Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello, op. 56, das Rondo, WoO 6 und die Eroica-Variationen, op. 35 ergänzt wird. »Er ist und bleibt ein Optimist, einer, der gar nicht anders kann als an das zu glauben, was er uns mit seiner Musik vermitteln will«, so Kodama. Sie, Nagano und das DSO – man könnte sie sich fast als Trio denken, in dem sich die Musiker allesamt blind vertrauen und deshalb in der Lage sind, eine musikalische Intensität hervorzubringen, die den jungen sowie den alten Beethoven noch einmal auferstehen lässt.    

4 CDs:   39.-
Vö     :   25.10.2019

 

 

Klaviersonaten

Lucas Debargue (Klavier)


Zweifellos gehört Lucas Debargue zu den interessantesten und erfolgreichsten jungen Pianisten der heutigen Zeit. Ungewöhnlich ist seine Geschichte, erst sehr spät nahm er überhaupt Klavierunterricht, sein Erfolg beim Tschaikowsky-Wettbewerb katapultierte ihn ins Rampenlicht, und seine Aufnahmen für Sony Classical erhielten weltweit uneingeschränktes Lob für ihr freies, ungezähmtes und ungewöhnliches Spiel. Jetzt präsentiert Debargue auf vier Alben eine Auswahl von Klavierpreziosen seines Lieblingskomponisten Domenico Scarlatti. Die 555 Klaviersonaten, die der in Italien geborene, aber in Spanien arbeitende Barockkomponist schrieb, setzten damals neue Maßstäbe, denn Scarlatti verarbeitete in ihnen Melodien von der Straße und Fragmente spanischer Volkstänze mit der Formensprache des Barock zu faszinierenden Klavierwerken, die manchmal nur ein oder zwei Minuten dauern, aber immer fantasiereich, humorvoll und abwechslungsreich klingen. Und kein Wunder, dass diese Sonaten unter den Händen von Lucas Debargue unterhaltsam und neu klingen: »Unter seinen Händen wird Scarlatti zu einem geistreichen Spiel feiner Läufe«(Die Welt). »Debargue spielt Scarlatti zu keiner Sekunde spieluhrig-trillervergnügt, von Beginn an scheint er überkonzentriert auf die Abgründe zu warten, um sich dann nur beinahe in sie zu stürzen«. (Spiegel) und »fantasievoll gespielt, frei von jeglichen Dogmen« – kein Wunder, bei einem Pianisten, der schon als Jazzbassist gearbeitet hat und bei den Konzerten öfters als Zugabe Scarlatti verjazzt. »Schräger Typ, coole CD, unbedingt hören«, sagt der BR, und dem kann man nur zustimmen.
Die Erstauflage erscheint als wunderschöne Cap-Box mit umfangreichem Booklet und vier CDs.

4 CDs:   39.-
Vö     :   4.10.2019

 

 

Klaviertrios Nr.1-5

Daniel Barenboim (Klavier), Michael Barenboim (Violine), Kian Soltani (Cello)


Das Trio um Daniel Barenboim (Klavier), Michael Barenboim (Violine) und Kian Soltani (Cello) ist eine Klasse für sich. Ihre mitreißende Spielfreude und die einzigartige Harmonie zeugen von dem reichen Erfahrungsschatz des Ensembles, das bereits auf eine Vielzahl an gemeinsamen Livekonzerten zurückblicken kann. Auf beeindruckende Weise vermittelt das Ensemble den für Mozart charakteristischen Habitus: präzise, nuancenreich und perfekt ausbalanciert verschmilzt das Ensemble in den herausragenden Interpretationen zu einem fein abgestimmten Klangkörper.

Mozarts kammermusikalische Perlen sind es wert, häufiger gehört und gespielt zu werden. Obwohl Mozarts Beiträge zur Gattung des Klaviertrios eine eher untergeordnete Rolle in seinem umfangreichen Schaffen spielen, vollführen seine sechs Klaviertrios einen bedeutsamen Schritt hin zur Emanzipation der Streicher gegenüber dem Klavier. Darüber hinaus bezaubern die durchweg dreisätzigen Werke durch ihr eingängiges, kurzweiliges und abwechslungsreiches Flair. Nur ein Trio stammt aus einer früheren Schaffensphase des Klassikers, alle anderen sind Spätwerke. So wird gerade bei den letzten drei Klaviertrios verständlich, weshalb Kenner vor allem die Kammermusik Mozarts auf ganz besondere Weise schätzen.

2 CDs:   32.-
Vö     :   13.9.2019

 

 

Mischa Maisky & Lily Maisky - 20th Century Classics

Mischa Maisky (Cello / multi-track recording bei Villa-Lobos), Lily Maisky (Klavier), Lucerne Symphony Orchestra, Benjamin Yususpov


Mit seinem neuen Doppelalbum »20th Century Classics« gelingt dem Starcellist Mischa Maisky eine spannende Reise durch das vielseitige Repertoire des 20. Jahrhunderts, gewidmet hat er diese persönliche Auswahl seinem jungen Sohn Mateo.

Bei den Aufnahmen der ersten CD wird Maisky von seiner Tochter Lily am Klavier begleitet, gemeinsam interpretieren sie bewegende Werke wie das Adagio von Shostakovich, Blochs »Prayer« oder die Rumänischen Volkstänze von Bartok. Mit der ebenso originellen wie kunstvollen Auswahl an Kompositionen und Arrangements führt Maisky durch das vielfältige Repertoire eines ereignisreichen Zeitalters und glänzt mit seiner einzigartigen Meisterschaft, durch die er die kantablen und tänzerischen Details dieses Repertoires auf atemberaubende Weise zur Geltung bringt.

Die zweite CD des Albums bietet mit einer Multitrack-Einspielung des Werkes Bachianas Brasileiras Nr. 1 von Villa-Lobos eine wahrhaft packende Interpretation, bei der Maisky alle acht Einzelstimmen auf dem Cello selbst eingespielt hat. Darüber hinaus ist auf der zweiten CD eine Uraufführung des Cellokonzertes von Benjamin Yusupov zu hören, aufgenommen mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung des Komponisten.    

2 CDs:   27.-
Vö     :   13.9.2019

 

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