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What`s Next Vivaldi?

Patricia Kopatchinskaja (Violine), Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini


Giovanni Antonini und sein Ensemble Il Giardino Armonico feiern den Komponisten, der sie berühmt gemacht hat.

Ihr musikalisches Feuerwerk wird mit einem Konzertprogramm fortgesetzt, das starke Reaktionen hervorrufen wird, da es das Ergebnis der Begegnung mit einer Musikerin ist, die ebenso versiert im Verschieben von Grenzen ist, der Geigerin Patricia Kopatchinskaja.

Gemeinsam haben sie ein Programm mit dem "Whats Next Vivaldi?" ausgearbeitet, das ultravirtuose Konzerte von Vivaldi (Il Grosso Mogul RV 208, La Tempesta di Mare ( für Violine ), RWV 253, und RWV 157, 191, 550 u.a) zwischen jedem Konzert mit anderen kurzen Stücken verwebt.

Diese Werke, die von neuzeitlichen Komponisten ( Luca Francesconi, Simone Movio, Giacinto Scelsi, Aureliano Cattaneo und Giovanni Sollima ) stammen, wurden grösstenteils von Patricia Kopatchinskaja speziell für dieses Programm in Auftrag gegeben.

CD:   24.90 / Preis im August
Vö :   1.8.2020

 

 

Cellokonzert op.104

Kian Soltani, Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim


Kian Soltani veröffentlicht auf Deutsche Grammophon das Cellokonzert h-moll op. 104 von Antonin Dvorák, welches eines der berühmtesten dieser Gattung in der Musikgeschichte und das wohl bekannteste Werk des Komponisten ist. Gemeinsam mit dem Weltklasse-Klangkörper der Staatskapelle Berlin und unter der Leitung von Daniel Barenboim, der Kian Soltani seit seinen solistischen Anfängen im West Eastern Divan Orchestra protegiert und gefördert hat, hat sich der Ausnahme-Cellist dem herausragenden Werk angenommen und nun für die Deutsche Grammophon eingespielt.

Das Album wird komplettiert mit kammermusikalischen Werken von Antonin Dvorák, die in einem gänzlich neuen Gewand erklingen: Kian Soltani selbst hat einige der bekannten Stücke (u. a. »Lasst mich allein« und »Als die alte Mutter sprach«) neu für Cello und Cello-Ensemble arrangiert.

Kian Soltani besticht wieder mit seinem einzigartigen warmen Klang und präziser Fingerfertigkeit, die ein Gefühl von Erhabenheit mit sich bringt. Nebst seiner Virtuosität verleiht Kian somit den Werken Dvoráks ein ganz eigenes Charisma.

CD:   25.-
Vö :   7.8.2020

 

 

Lieder & Folksongs

Ian Bostridge (Gesang), Antonio Pappano (Klavier), Vilde Frang (Violine), Nicolas Altstaedt (Cello)


Bekannte unbekannte Beethoven-Lieder: IanBostridge mit Liedern und Volksliedern

Mit seinen Liedaufnahmen hat er großartige Schubert-und Schumann-Interpretationen vorgelegt, und es ist kaum verwunderlich, dass sich der englische Tenor IanBostridge im Beethovenjahr dem vokalen Schaffen des Jubilars widmet. Doch Bostridge, der stets auch das kulturelle Umfeld seines Repertoires und dessen geistige Grundlagen studiert, belässt es nicht bei den bekannten Werken. Vom berühmten Zyklus "An die ferne Geliebte" aus erkundet er weitere Einzellieder und das bisher wenig beachtete Repertoire von Beethovens Volksliedbearbeitungen, das sich als wahrer Schatz entpuppt. Angesichts der allgegenwärtigen Sinfonien, Konzerte, Streichquartette und Klaviersonaten steht Beethoven als Vokalkomponist im Schatten. Doch "An die ferne Geliebte" ist nicht nur der erste Liederzyklus der Musikgeschichte überhaupt, dessen dramaturgischer Aufbau Schubert, Schumann und viele andere inspirierte, er zeigt den nach außen hin oft so wütend-cholerischen Komponisten von einer sensiblen Seite. Der Zyklus "destilliert Beethovens Persönlichkeit als Liebender und seine Emotionen gegenüber einer Geliebten, die er niemals erreichen konnte", sagt Ian Bostridge, der mit diesem Album auch ein großes, fast unbekanntes Repertoire entdeckt: Beethovens Volksliedbearbeitungen, die die menschliche Stimme in das kammermusikalische Geflecht eines begleitenden Klaviertrios kleiden. Zu Antonio Pappano treten hier mit Vilde Frang und Nicolas Altstaedt zwei weitere international renommierte Kammermusiker.    

CD:   25.-
Vö :   24.7.2020

 

 

Hope @ Home

Daniel Hope, Christoph Israel, Joy Denalane, Till Brönner, Sebastian Knauer, Iris Berben


»Konnte man nicht auch zu Hause etwas produzieren, das genauso gut klang wie im Konzertsaal?« In Zeiten kulturellen und gesellschaftlichen Lockdowns untätig in seiner Berliner Wohnung zu verharren kam für Daniel Hope ebenso wenig infrage wie spontane Hauskonzerte mit unbefriedigendem Handy-Sound: Schließlich gehe es, so der Geiger, »bei klassischer Musik vor allem um den Klang«. Also entwickelte er mit Unterstützung des TV-Senders ARTE ein spezielles Konzertformat und verwandelte sein Wohnzimmer in ein Hightech-Fernsehstudio.

Innerhalb kürzester Zeit war das Livestream-Projekt Hope@Home geboren: eine Reihe von Hauskonzerten, die live bei ARTE und auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Grammophon übertragen wurden und aus der das Label jetzt Highlights auf einem Album veröffentlicht. Wie von selbst ergab sich dabei das vielfältige Programm dieser ganz neuen Form nach Art der klassischen Berliner Salons: »Das Projekt bot mir die Möglichkeit, Kammermusik unterschiedlichster Genres auszuwählen, für die ich bis dahin noch nicht das ideale Konzertformat gefunden hatte, um sie einem breiten Publikum zu präsentieren«, sagt Daniel Hope. »Hope@Home hat das geändert.«

Entstanden ist eine spannende und zudem grandios musizierte Sammlung von Stücken für Violine und Klavier, die von Schuberts An die Musik und Rachmaninoffs Vocalise bis zu Mancinis Moon River oder Weills Lost in the Stars reicht. Und auch illustre Gäste sorgen für Abwechslung: ob Soul-Sängerin Joy Denalane, Rapper Max Herre, Schauspielerin Iris Berben, Spitzentrompeter Till Brönner oder Max Raabe – sie alle folgten begeistert Daniel Hopes Einladung, ihm musikalisch Gesellschaft zu leisten. Quasi zum festen Inventar gehörte von Beginn an der Pianist und Komponist Christoph Israel: Er begleitet den Geiger in zahlreichen Werken am Klavier und lieferte eine Reihe von exzellenten Arrangements.

Hope@Home – das ist auch die glückliche Verbindung von künstlerischem Können mit Spontaneität und Direktheit. »Es gab kein Drehbuch und keinen Redakteur. Wir legten einfach los und improvisierten«, schreibt Hope im von ihm verfassten Kommentartext zum Album, der interessante Hintergrundinfos zur Entstehung dieser bemerkenswerten Konzertreihe liefert. Das Ergebnis ist purer Genuss: großartige authentische und ganz persönliche Aufnahmen aus dem Wohnzimmer eines Musikers.

CD:   25.-
Vö :   14.8.2020

 

 

Mozart y Mambo

Sarah Willis, Harold Madrigal Frias, Yuniet Lombida Prieto, Jorge Aragon, Havana Lyceum Orchestra, Havana Horns, The Sarahbanda, Jose Antonio Mendez Padron


Bei einem Meisterkurs für Horn in Havanna machte Sarah Willis eine unerwartete Entdeckung – ein Mozart-Denkmal mitten in der Altstadt. Als Erklärung sagte ein kubanischer Musikerkollege: »Mozart wäre ein guter Kubaner gewesen.« Und so war das Projekt »Mozart y Mambo« geboren. Dieses aufregende, einzigartige und vielleicht auch etwas verrückte Projekt verbindet beliebte Werke für Horn von Wolfgang Amadeus Mozart mit traditioneller kubanischer Musik. Die Energie und Leidenschaft dieser Musiker sind derart inspirierend und mitreißend, dass die besondere Atmosphäre während der Aufnahme mit dem Havana Lyceum Orchestra unmittelbar greifbar wird. Das Kammerorchester setzt sich aus jungen talentierten kubanischen Musikern zusammen und wird vom Dirigenten José Antonio Mendéz Padrón geleitet. Hinzu gesellen sich bekannte Künstler der kubanischen Popmusikszene. Ein Teil des Erlöses des Albums wird übrigens in den Kauf von Instrumenten für die Musiker des beteiligten Orchesters fließen.

CD:   25.-
Vö :   23.7.2020

 

 

18 Etüden über Bachs "Die Kunst der Fuge" für 2 Klaviere

Duo Tal & Groethuysen (Klavier)


Nach dem das vielfach ausgezeichnete Klavierduo Yaara Tal & Andreas Groethuysen 2007 Bearbeitungen von Reinhard Febel von Bach-Chorälen aufgenommen hatte, beauftragten sie, gemeinsam mit der Bachwoche Ansbach, den 1952 in Metzingen geborenen Komponisten sich mit der späten »Kunst der Fuge« auseinanderzusetzen. Eine erste Teillieferung der daraufhin entstandenen »Studien« wurde 2015 in Ansbach uraufgeführt.

Damals schrieb das Duo: »Febels Werk hat uns auf Anhieb fasziniert, stellte uns jedoch vor immense pianistische, aber vor allem musikalische Herausforderungen. Denn die rhythmische Aufgabenstellung ist atemberaubend anspruchsvoll. Es bedarf zudem optimaler akustischer Verhältnisse: Die Pianisten müssen sich minutiös genau hören und aufeinander reagieren können, wie in keinem anderen uns bekannten Werk. Es ist in gewisser Weise das Pendant zu Ligetis Etüden für Klavier solo, hier aber für eine Duo-Besetzung. «

Febel wählt für jeden Contrapunctus ein bestimmtes Prinzip der Verarbeitung aus. In manchen Fällen nimmt er – vereinfacht gesagt – die einzelnen Bestandteile der Komposition auseinander, friert diese als Partikel ein und fügt sie dann auf neue Weise wieder zusammen.

Jede Fuge verwandelt sich so in ein einzigartiges Ereignis, ein kleines Drama, oder einen Witz; eine Reihe von Szenen folgen aufeinander wie in einem Theaterstück, oder wie in einem Roman.

2 CDs:   25.-
Vö      :   14.8.2020

 

 

Anne-Sophie Mutter & John Williams - In Vienna

Anne-Sophie Mutter, Wiener Philharmoniker, John Williams


Der legendäre amerikanische Filmkomponist John Williams dirigiert erstmals die Wiener Philharmoniker – „Besuch vom lieben Gott“ titelte der Standard, „stehend dargebrachte Jubelchöre schon beim ersten Auftritt: als wenn Gott von irdischen Jüngern empfangen wird.“

John Williams in Vienna dokumentiert den historischen Auftritt – „eine ganz besondere Ehre“ im Leben des Komponisten

Symphonische Hollywood-Klänge auf der Bühne des Wiener Musikvereins – das weltbekannte Orchester spielt Kultthemen aus Star Wars, Harry Potter, Indiana Jones, Jurassic Park und anderen Meilensteinen der Filmgeschichte.

Als Stargast Anne-Sophie Mutter mit eigens von Williams für sie arrangierten Adaptionen für Geige.

Star Wars, Harry Potter, Indiana Jones, Jurassic Park - die Soundtracks des Meisters der Kinomagie John Williams gehören zu den beliebtesten der Filmgeschichte und wurden mit zahllosen renommierten Auszeichnungen bedacht, darunter fünf Oscars, fünf Emmys, vier Golden Globes sowie fünfundzwanzig Grammys. Jetzt hat der legendäre amerikanische Filmkomponist die berühmtesten, schönsten und berührendsten Kultthemen erstmals mit den Wiener Philharmonikern eingespielt. „Sternstunden der Filmmusik“ titelte die Wiener Zeitung, „Hollywoods Großmeister begeisterte mit Ausschnitten aus seinem Lebenswerk am Pult der Wiener Philharmoniker.“
Williams’ zwei Konzerte im Wiener Musikverein am 18. und 19. Januar 2020 waren die ersten Aufführungen, die der Komponist je in Kontinentaleuropa dirigiert hat. Mit den Wiener Philharmonikern zu arbeiten sei »eine ganz besondere Ehre« in seinem Leben. Neben Williams und dem Orchester stand in der ersten Hälfte des Konzerts eine weitere Ausnahmekünstlerin auf der Bühne: Anne-Sophie Mutter. So setzten der Dirigent und die Geigerin ihre künstlerische Partnerschaft nach ihrem gemeinsamen Album Across the Stars fort.

Das neue Album „John Williams in Vienna“ vereint Kultthemen aus E. T., Der Weisse Hai, Star Wars, Harry Potter, Jurassic Park, Indiana Jones und anderen Meilensteinen der Filmgeschichte sowie zwei bis jetzt unveröffentlichte, eigens von Williams für Mutter arrangierte Adaptionen für Geige des »Devil’s Dance« aus Die Hexen von Eastwick sowie dem »Raider’s March« aus Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes. Natürlich darf auch der weltberühmte »Imperial March« aus Star Wars nicht fehlen. »Eine der besten Darbietungen dieses Marsches, die ich je gehört habe«, stellte Williams fest.    

CD       :   27.-
2 LPs    :   45.-
Blu-Ray:   35.-
Vö        :   14.8.2020

 

 

Baroque Wind

Die Freitagsakademie


– Blasinstrumente revolutionieren die Barockmusik. Am Hofe Ludwigs XIV. erfindet Jean de Hotteterre die Oboe, die einen unvergleichlichen Siegeszug antritt

– Pfiffige Instrumentenbauer verhelfen dem Horn zu neuen, atemberaubenden Möglichkeiten

– Begeistert greifen Vivaldi, Zelenka, Händel, Fasch und Telemann diese klanglichen Neuerungen auf. Es ist eine wahre Bereicherung, diese Juwelen der Barockliteratur zu erleben.

CD:   25.-
Vö :   12.6.2020

 

 

Sea Pictures / Falstaff

Daniel Barenboim / Staatskapelle Berlin


Mit dieser großartigen Einspielung von Elgars „Sea Pictures“ und des „Falstaff“ setzt Daniel Barenboim in Zusammenarbeit mit der Staatskapelle Berlin seine langjährige und bejubelte Auseinandersetzung mit dem britischen Komponisten Edward Elgar fort. 40 Jahre nach seiner ersten Aufnahme des Werkes dirigierte Maestro Barenboim „seine“ Staatskapelle Berlin in diesem Live Konzert in der Philarmonie Berlin. Als Solistin glänzt wieder einmal Elīna Garanča. Nach den Symphonien Nr. 1 und Nr. 2, dem Cellokonzert mit Alisa Weilerstein sowie dem Chorwerk „The dream of Gerontius“ ist dies die 5 Einspielung von Elgars Werken durch Daniel Barenboim gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin.

CD:   25.-
Vö :   24.7.2020

 

 

Sinfonien 1-9

Regula Mühlemann, Marie-Claude Chappuis, Maximilian Schmitt, Thomas E. Bauer, Wroclaw Philharmonic Choir, Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini


»Antonini gelingt nichts weniger als ein Brückenschlag zwischen der historischen, musikalischen Aufführungspraxis und der geistesgeschichtlichen Tradition dieses Werks, die während der Romantik ausgeprägt wurde. Starke Solo-Sänger stehen ihm dabei zur Seite, alles voran der fein und klangschön deklamierende Bariton Thomas E. Bauer.« (Fono Forum)

6 CDs:   49.-
Vö     :   17.7.2020

 

 

Divina

Les Passions de l'Ame, Meret Lüthi


Geistlich-weltliche Barockraritäten von Schmelzer und Biber
Nach den hochgelobten Alben »Spicy« (jpc 1072640), »Schabernack« (jpc 6598872) und »Variety« (jpc 9267561) widmet sich das aus Bern stammende Alte Musik-Ensemble Les Passions de l’Ame mit der neuen CD »Divina« erneut dem Schaffen von Johann Heinrich Schmelzer (ca. 1623–1680) und Heinrich Ignaz Franz Biber (1644–1704). Das Ensemble schließt außerdem die Gesamteinspielung aller auch als »Partien« bezeichneten Triosonaten aus Bibers Sammlung »Harmonia Artificiosa-Ariosa« ab.

Ausgewählt für »Divina« hat man Instrumental- und Vokalkompositionen, die für die Kirche sowie den Hof geschrieben wurden. Der Albumtitel spiegelt den Leitgedanken des Albums wider: Die Musik hat die Kraft, Irdisches mit Himmlischem zu verbinden. Und mit ihren Werken sollte Johann Heinrich Schmelzer und Heinrich Ignaz Franz Biber dieses Kunststück gelingen. Die beiden Barockkomponisten revolutionierten mit ihren höchst anspruchsvollen Violinwerken das Repertoire für dieses Streichinstrument. Zudem übten der Österreicher Schmelzer und der Böhme Biber einen großen Einfluss auf die Entwicklung der österreichisch-süddeutschen Musik aus.

Auf »Divina« klingt die Verbindung von Weltlichem und Geistlichem u. a. im Titel von Schmelzers für die Kirche als auch für den Hof gedachten Streicher-Sonaten »Sacro-Profanus Concentus Musicus« an. Schmelzer setzt in den beiden zu hörenden Sonaten die hellen Farben der Geigen den Klangfarben der tiefen Streicher entgegen und spielt in barocker Art mit rasch wechselnden Affekten. Ebenfalls zwei Sonaten erklingen aus Bibers Sammlung »Harmonia Artificiosa-Ariosa« (1696). Neben einer Passacaglia für die Solo-Violine, die den schönen Titel »Schutzengel« trägt, erklingen außerdem von Biber zwei selten zu hörende geistliche Vokalwerke: In den beiden Psalmvertonungen »Nisi Dominus« sowie »Lætatus sum« tritt erneut die Solo-Violine weltlich virtuos hervor.    

CD:   25.-
Vö :   26.6.2020

 

 

Sinfonien 1-5

Le Concert des Nations, Jordi Savall


Zwei Grundannahmen waren Jordi Savall und Le Concert des Nations für ihre Versionen der Beethoven-Sinfonien Nr. 1–5 wichtig: Das Orchester sollte so nah wie möglich Beethovens eigene Klangvorstellung erreichen, und die Tempi sollten den akribischen Angaben des Komponisten in den Partituren folgen. Die verwendeten Instrumente entsprechen in Bauweise und Klang jenen aus Beethovens Zeit, und das Orchester hat eine Stärke, wie sie dem Komponisten zur Verfügung stand, also etwa 55–60 Musiker. 35 davon gehören regelmäßig Savalls Ensemble Le Concert des Nations an, weitere Musiker wurden aus verschiedenen Ländern Europas und darüber hinaus eingeladen. Das Hauptziel besteht darin, den ganzen Reichtum und die Schönheit dieser Sinfonien mehr als 200 Jahre nach ihrer Entstehung widerzuspiegeln, ein echtes Gleichgewicht zu erzielen zwischen den Farben und dem natürlichen Klang des Orchesters. 

3 CDs:      49.-
Vö     :   10.7.2020

 

 

Kantaten der Bach-Familie

Benjamin Appl, Christoph Hartmann, Berliner Barock Solisten, Reinhard Goebel


Dreißig Jahre lang stellte Johann Sebastian Bach die musikalische Speerspitze der Welt: Sie war immer genau dort, wo er war, in seinen Händen und auf seinem Schreibtisch. Um 1735 aber drängten ambitionierte Konkurrenten auf den Markt und zeigten Bach, wo das neue Vorne war: im galanten Stil, der sich ab 1715 von Neapel aus nach Norden verbreitete und der flamboyanten, religiös bedeutsam verschlüsselten und manchmal auch überlasteten Musik des Spätbarock etwas entgegen stellte – eine einfachere Musik mit leichter verstehbarer Harmonik und im weitesten Sinne singbaren Melodien mit weniger komplexer Polyphonie.

Bachs Söhne, ebenfalls gestandene Musiker, die zu einflussreichen Komponisten heranwuchsen, hatten das Handwerk bei ihrem Vater gelernt – aber bei aller Verwurzeltheit in der Tradition des großen Johann Sebastian sind diese modernen Einflüsse auch bei Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Christoph Friedrich Bach und Wilhelm Friedemann Bach deutlich zu erkennen. Bei Carl Philipp ist der Prozess der musikalischen Emanzipation nur noch mittelbar nachvollziehbar, da er einen guten Teil seiner Kompositionen aus jener Umbruchzeit verbrannte – eine hier erstaufgenommene Sinfonie in F-Dur kann ihm mit der nötigen musikwissenschaftlichen Vorsicht zugeschrieben werden.

Ebenfalls eine Weltpremiere ist die Aufnahme der dreisätzigen Solo-Kantaten Carls »Ich bin vergnügt mit meinem Stande«. Eine gar dritte Erstaufführung erlebt hier die Sinfonie in B-Dur Wilhelm Friedemann Bachs. Abgerundet von Musik von Bachsohn Johann Christoph Friedrich und einer Kantate des Übervaters Johann Sebastian selbst macht diese grandiose neue Produktion der Berliner Barocksolisten und dem gefeierten Bariton Benjamin Appl unter Leitung von Reinhard Goebel die musikalische Metamorphose des 18ten Jahrhunderts akustisch erlebbar.
(Text von JPC)

CD:   27.-
Vö :   22.7.2020     

 

 

Sinfonie D-Dur op.23

Mirijam Contzen, Herbert Schuch, WDR Sinfonieorchester Köln, Reinhard Goebel


Drittes Album von Reinhard Goebels hoch gelobtem Aufnahmeprojekt »Beethovens Welt«
Die Einspielungen von Reinhard Goebels Aufnahmeprojekt »Beethovens Welt« erhalten große Beachtung und exzellente Rezensionen weltweit. Für das erste Album mit Violinkonzerten von Clement urteilte die Welt am Sonntag: »Wenn die Entdeckung Beethovens Zeitgenossen, die sich gerade Goebel fürs Beethoven-Jahr auf die Fahnen geschrieben hat, so weitergeht, wird es ein feines Jahr.« Für das zweite Album mit Doppelcellokonzerten von Reicha und Romberg schrieb sr2: »Musik für Cello und Orchester ist rar, Konzerte für zwei Celli und Orchester fast nicht existent (...) Der klassizistisch wohlproportionierte Klang fügt sich großartig in das aufmerksame Orchester ein.« Deutschlandfunk ergänzte: »Die Aufnahme (…) setzt Maßstäbe.«

Mit der dritten Einspielung der gefeierten Reihe setzt Reinhard Goebel mit außergewöhnlichen Raritäten von Zeitgenossen Beethovens den musikalischen Streifzug durch das Wien des frühen 19. Jahrhunderts fort. Eingespielt mit dem WDR Sinfonieorchester und Mirijam Contzen an der Violine sowie Herbert Schuch am Klavier, beweist die Aufnahme erneut, dass es für die Wiener Musikliebhaber weitaus mehr zu hören gab als Klavierkonzerte von Mozart oder Sinfonien von Beethoven. Auf dem Album erklingt von dem jungen Johann Nepomuk Hummel (1778–1837) das Doppelkonzert für Violine und Klavier aus dem Jahre 1804, das noch ganz auf den Pfaden seines Lehrers Mozart wandelt. Von Beethovens Lehrer Antonio Salieri (1750–1825) stammen die großen Variationen über das barocke Follia-Thema, die Salieri 1815 als Einlage in Händels Alexanderfest komponiert hat. Und mit der Sinfonie in D-Dur des Böhmen Jan Vaclav Vorisek (1791-1825) rundet Goebel dieses musikalische Raritätenprogramm ab; die einzige Sinfonie des früh verstorbenen Komponisten weist bereits pionierhaft den Weg in die Romantik.

»Zum Beethoven-Jahr keine neuen Lesarten von Beethovens Werk zu bieten, sondern Raritäten aus seinem Umfeld, ist eine Idee, wie sie typisch ist für Reinhardt Goebel, den unermüdlichen Entdecker.« (Rondo)    

CD:   25.-
Vö :   19.6.2020

 

 

Bagatellen op.33,119,126

Paul Lewis (Klavier)


Geht es um Klaviermusik, so wird Beethoven im kollektiven Bewusstsein mit den monumentalen 32 Sonaten in Verbindung gebracht – man hat sie oft genug als eine Art Neues Testament bezeichnet als Gegenstück zum Alten Testament, dem Wohltemperierten Klavier von Bach. Doch der Komponist des Stücks »Für Elise« hat sich über Jahrzehnte auch den Bagatellen gewidmet, diesen »kleinen Nichtigkeiten«, die ihm in Wahrheit viel bedeuteten. Auch hier, in der Gattung der kleinen Form par excellence, hat Beethoven die Grundlagen der Klavierminiatur gelegt. Ob sie nun einige Minuten oder einige Sekunden dauern: Immer sind diese Bagatellen Meisterwerke!

CD:   27.-
Vö :   10.7.2020     

 

 

Airlines

Emmanuel Pahud (Flöte), Florentino Calvo (Mandoline), Myriam Lafargue (Akkordeon), Orchestre National de France, Alexandre Desplat


Die Flöte als Topstar des Hollywood-Kino: Emmanuel Pahud spielt Filmmusik von Alexandre Desplat Die Flöte hebt sich in luftige Höhen, sie erobert die blauen Räume des Himmels – eingebettet in einen reichen Orchesterklang, in dessen Schattierungen weite Filmlandschaften vorbeiziehen... Als König und Entdecker des Flötenrepertoires, hat Emmanuel Pahud bereits eine unglaublich weitgespannte Diskografie vorgelegt. Dabei lässt sich der Topstar unter den Bläsersolisten nicht in Genregrenzen einschließen: So hat er sich für sein neues Album Airlines mit einem der berühmtesten Filmkomponisten der Welt zusammengetan –¬ dem Fran-zosen Alexandre Desplat. In den freien, rhapsodischen, von großer Virtuosität und sinfonischem Sound geprägten Filmsuiten, die das Publikum in einen imaginären Kinosessel versetzen, klingen die typisch französischen Stilelemente des oscargekrönten Desplat an. Nach etlichen Filmerfolgen betritt er nun ebenfalls die Welt der Konzertmusik. So zeigt er sich in seiner konzertanten Sinfonie mit dem Titel Pelléas und Melisande (Ersteinspielung) als Nachfahre des großen Klangzauberers Claude Debussy. Viele der übrigen Titel – die auf ikonischen Soundtracks basieren – erleben hier ihre erste Interpretation in der Fassung für Flöte und Orchester (The Shape of Water, Girl with a Pearl Earring, The Grand Budapest Hotel). Für Emmanuel Pahud ermöglichen diese ganz auf seine Fähigkeiten abgestimmten Werke einen neuen Zugang zur zeitgenössischen Musik – und sie setzen fort, was der Solist bereits im Kommentar zu seinem 2019 erschienenen Album Dreamtime bemerkte: „Heute schätze ich vor allem die spirituelle Seite der Flöte“ – und, wie sie sich in Airlines zeigt, ihre erzählerischen Qualitäten.

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   28.8.2020

 

 

Sinfonie 9

Christiane Karg, Sophie Harmsen, Werner Güra, Florian Boesch, Kristian Bezuidenhout, Zürcher Sing-Akademie, Freiburger Barockorchester, Pablo Heras-Casado


Dieses Doppelalbum steht in erster Linie für die beispielhafte Arbeit eines Ensembles, dessen Bezeichnung Barockorchester nichts über die große Bandbreite seines Repertoires aussagt. Angeführt vom ebenso engagierten wie versierten Pablo Heras-Casado bieten die Freiburger (& Co.) eine tiefgreifend neue Sicht der Neunten, dieses legendären Werks, das Inbegriff einer Gattung ist, die nach dem Absoluten strebt, und in direkter Linie der fernen Chorfantasie nachfolgt. Bei deren Uraufführung 1808 in Wien saß Beethoven selbst am Klavier und improvisierte das einleitende Solo, das in der gedruckten Ausgabe 26 Takte umfasst. Kristian Bezuidenhout hat sich hier wieder mit seinen Konzertpartnern zusammengetan, um dieses wenig bekannte Werk so aufzuführen, als ob es gerade entstanden und dann von Beethoven selbst neu bearbeitet worden wäre.    

2 CDs:   32.-
Vö     :   19.6.2020

 

 

Violinsonaten Nr.1-10

Leonidas Kavakos (Violine), Enrico Pace (Klavier)


Die zehn Sonaten für Klavier und Violine von Ludwig van Beethoven wurden lange Zeit nicht für vollwertig genommen – mit Ausnahme der A-Dur Sonate op. 47, der sogenannten »Kreutzersonate«, die dann beispielsweise in Leo Tolstois gleichnamiger Erzählung eine wichtige Rolle spielte. Doch umjubelte zyklische Aufführungen, wie die von Stargeiger Leonidas Kavakos und dem exzellenten Pianisten Enrico Pace 2012 bei den Salzburger Festspielen, bezeugten die zentrale Bedeutung der Violinsonaten für Beethovens Schaffen. Die Gesamtaufnahme, die nach diesen Konzerten entstand, wurde vielfach gelobt. So hieß es beispielsweise bei Concerti: »Hinreißend ist Kavakos’ Ton, frisch und wandlungsfähig die Gestaltung, ja, so gefühlvoll hat man vor allem die langsamen Sätze lange nicht mehr gehört.«    

3 CD:   29.-
Vö   :   19.6.2020

 

 

Vienne 1900

Daishin Kashimoto, Emmanuel Pahud, Paul Meyer, Zvi Plesser, Eric Le Sage


Daishin Kashimoto, Emmanuel Pahud, Paul Meyer, Zvi Plesser und Éric Le Sage sind seit Jahren enge musikalische Partner und haben beim renommierten Kammermusikfestival Salon de Provence erneut ihre Kräfte gebündelt, um für ALPHA CLASSICS dieses Programm mit Wiener Kammermusik des frühen 20. Jahrhunderts aufzunehmen. Seit dem Tod von Johannes Brahms bis zu der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen durchlief die Musik hier geradezu radikale Veränderungsprozesse. Die zwischen 1896 und 1923 entstandenen Werke von Schönberg, Zemlinsky, Mahler, Berg und Korngold illustrieren verschiedene Facetten der Musik in der Donaumetropole, die bekanntlich eines der wichtigsten Laboratorien der Moderne war.

2 CDs:   35.-
Vö     :   22.7.2020    

 

 

Goldberg-Variationen BWV 988 (Studio Aufnahme)

Lang Lang (Klavier)


"Die Goldberg-Variationen aufzunehmen war ein Lebenstraum. Ich arbeite schon seit über 20 Jahren an dem Werk, habe es als 17-Jähriger Christoph Eschenbach und einige Jahre später Nikolaus Harnoncourt vorgespielt. Damals habe ich auf Harnoncourts privatem Cembalo gespielt, unter anderem die Variationen 13 und 25 und die Arie. Wir haben über die Einsamkeit des Musikerlebens gesprochen und über musikalische Stimmung. Er sagte: »Du spielst sehr schön, aber es klingt nicht einsam genug. Du ruhst nicht genug in dir selbst.« Er spielte mir ein paar Stellen vor - und das eröffnete mir ganz neue Dimensionen und Zugänge zu Bach." (Lang Lang zu seiner Einspielung)

2 CDs            :   27.-
4 CDs Deluxe  :  39.- / Deluxe-Edition: Studio Aufnahme & Live-Konzert aus der Thomaskirche Leipzig
2 LPs             :   39.-
Vö                 :   4.9.2020

 

 

Violinkonzert op.61

Nicola Benedetti, London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski


Die GRAMMY-Preisträgerin Nicola Benedetti präsentiert auf ihrem neuen Album die Musik des beliebtesten britischen Komponisten Edward Elgar. Herzstück ist das Konzert für Violine in h-Moll Op. 61 - eines der umfangreichsten und schwersten Werke des Komponisten, welches 1910 von Fritz Kreisler unter dem Dirigat Elgars selbst uraufgeführt wurde.
Benedetti kombiniert dieses Konzert geschickt mit weiteren berühmten Werken, wie "Salut d'Amour", "Sospiri" und "Chanson de Nuit". Eingespielt wurde das Album mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vladimir Jurowski.

CD:   25.-
Vö :   31.7.2020

 

 

Magic Mozart

Sandrine Piau, Jodie Devos, Lea Desandre, Loic Felix, Stanislas De Barbeyrac, Florian Sempey, Insula Orchestra, Laurence Equilbey


Seit drei Jahren schlägt das Herz der klassischen Musik in Frankreich auch auf einer Seine-Insel: La Seine Musicale, im Westen von Paris, war seit der Eröffnung 2017 Schauplatz bedeutender Konzerte und CD-Produktionen. So auch im Januar dieses Jahres, als sich hier eine ganze Reihe der größten französischen Mozart-Sänger und Sängerinnen traf. Begleitet vom hauseigenen Insula Orchestra unter Laurence Equilbey sorgten Sandrine Piau, Jodie Devos, Lea Desandre, Loïc Félix, Florian Sempey, Stanislas de Barbeyrac für eine einzigartige Mozart-Gala – mit Ausschnitten aus den berühmtesten Opern wie Die Zauberflöte, Le Nozze di Figaro, Don Giovanni oder die Entführung aus dem Serail, aber auch einigen Raritäten wie einem Mozart-Beitrag zu dem von mehreren Komponisten in Teamwork geschaffenen Singspiel Der Stein der Weisen.

CD:   25.-
Vö :   18.9.2020     

 

 

Sinfonie 5

Musica Aeterna, Teodor Currentzis


Auch wenn diese Aufnahme den Geist des Live-Konzerts atmet, entsteht sie doch in vielen Stunden akribischer Arbeit. Der in Griechenland geborene und in Russland lebende Dirigent wird für sein perfektionistisches Gespür für Details gerühmt, und seine handverlesenen Musiker folgen ihm in wochenlangen gemeinsamen Proben auf Schritt und Tritt. MusicAeterna und Teodor Currentzis kennen keine Grenzen, wenn es darum geht, den Ausdrucksgehalt eines Meisterwerks zu vermitteln. Jeder Hörer möge diese neue Fünfte von Beethoven mit eigenen Ohren hören und sie am allgemeinen Hype, an den großen Aufnahmen der Vergangenheit und an seinen eigenen Erwartungen messen. „Currentzis nimmt Beethovens umstrittene Metronomangaben einfach nur beim Wort. In den langsamen Sätzen atmet er mit der Musik und phrasiert melodische Bögen organisch aus.“ (BR Klassik) Beethovens Metronomangaben werden heutzutage zwar schon häufiger befolgt als früher, doch die immensen Kontraste der Fünften Symphonie – gesangliches Fließen und Marschrhythmen, harte und sanfte Bogenführung, helle und dunkle Klangfarben, männliche und weibliche Endungen – sind auf diesem neuen Album in einer Weise eingebrannt, die von beispiellos tiefem Verständnis und klarer Einsicht zeugen. Auf unvergleichliche Weise bringt Currentzis die messerscharfen Akzente, die pulsierenden Rhythmen, die plötzlichen Attacken und den dynamischen Puls des Werks heraus. „Ein unglaublicher Erfolg. So hatten sich vielleicht die ersten Zuhörer gefühlt – verblüfft und begeistert von einer Musik, die nie das tut, was das Ohr erwartet.“ (The Times)    

CD:   19.90
Vö :   12.6.2020

 

 

Nordic Escapes

Nordic Pulse Ensemble, London Symphony Orchestra, Kristjan Järvi


NORDIC ESCAPES ist ein Ort der Kraft, des Trostes und der Leidenschaft. Es ist der Ausdruck von Gefühlen, die aus der Unschuld des Seins und der Verbindung mit der im Norden verwurzelten Natur kommen. Die musikalische Welt des Albums geht über die Genres hinaus. Ein ständiges Wechselspiel von Gefühlen, die zwischen Ambient, Minimalismus, Post-Klassik, HipHop-Rhythmen und Elektronik schweben. Zeitgenössische Musik, die sich nicht um traditionelle Kategorien schert und die klassische Musik in die Gegenwart transformiert. Dieses Album ist bestrebt, jedem sein eigenes Gefühl von Nostalgie, Einfachheit des Seins und die Rückverbindung zu seinem inneren Selbst und der Schönheit der Stille zu vermitteln.

CD:   25.-
Vö :   7.8.2020

 

 

Klavierwerke

Sergei Babayan (Klavier)


Eine Auswahl luzider, intimer Kurz-Forum Kompositionen von Sergei Rachmaninoff interpretiert mit technischer Brillanz, aber vor allem mit einer weniger mit dem Werk Rachmaninoffs verbundenen emotionalen Klarheit und Innigkeit ohne zu schwelgerisch zu sein. Rachmaninoffs Preludes, Etudes tableaux und Moments musicaux erscheinen auf dem Solo-Debut des großen armenischen Pianisten Sergei Babayan, leichthändig, zugänglich-träumerisch und wie die ebenso reinigende wie erfüllende musikalische Begleitung für ruhige Stunden.
Babayan, Lehrer von pianistischen Ikonen unserer Zeit wie Daniil Trifonov, stellt der Welt hier einen ebenso unprätentiösen wie verzaubernden Rachmaninoff vor, wie er so noch nicht zu erleben war.

CD:   25.-
Vö :   7.8.2020

 

 

Bienvenue en France

Francois Leleux, Emmanuel Strosser


Die Oboe nimmt seit der Zeit Ludwigs XIV. einen besonderen Platz in der französischen Kultur ein. Auf dem Album "Bienvenue en France" hat der Oboist François Leleux - bekannt aus der Formation Les Vents Français - in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Emmanuel Strosser nun Werke aus dem Frankreich des 20. Jahrhundert eingespielt. Unter den Komponisten sind Debussy, Saint-Saëns und Dutilleux, die weniger bekannten Pierné, Bozza und Sancan sowie der Zeitgenosse Thierry Pécou. Diese Musik könnte keinen eloquenteren Fürsprecher finden als Leleux, einen bemerkenswert charismatischen und extravaganten Oboisten, der makellose Technik und blendend-lebendige Interpretationen meisterhaft zu verbinden vermag.

CD:   25.-
Vö :   21.8.2020
 
 

 

 

Voices

Max Richter


Max Richter gilt seit Jahren als eine der herausragendsten Persönlichkeiten einer neuen Musikergeneration, die die Grenzen zwischen elektronischer Musik, Ambient und klassischer Musik fließend auslotet. Seine von der Presse hochgelobten Alben Sleep und Vivaldi Recomposed haben weltweit Millionen Menschen genauso berührt und begeistert wie auch seine Soundtracks für Hollywood Blockbuster wie Ad AstraMary Queen of Scots oder für die Erfolgsserien The Leftovers oder My Brilliant Friend.

Über zehn Jahre entwickelte er das innovative Konzept für sein neues Album Voices, das inspiriert ist von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. In einer Zeit dramatischer globaler Veränderungen eröffnet Voices eine musikalische, universelle Botschaft der Hoffnung mit der Max Richter versucht, sein Publikum durch seine Musik weltweit zu vereinen.

Max Richter lud Menschen auf der ganzen Welt ein, Teil der bewegenden musikalischen Landschaft von Voices zu werden und Lesungen der Menschenrechte in den verschiedensten Sprachen einzusenden – sie sind die Stimmen von Voices.

2 CDs:   27.-
2 LPs:   45.-
Vö     :   31.7.2020

CD

 

 

Il Ritorno di Tobia

Anna Bonitatibus, Lucy Crowe, Neal Davies, Mauro Peter, Bettina Ranch, Salzburger Bachchor, Mozarteum Orchester Salzburg, Ivor Bolton


1775 und damit ein Vierteljahrhundert vor seinen berühmten Oratorien »Die Schöpfung« und »Die Jahreszeiten« hatte Joseph Haydn sein erstes Oratorium »Il ritorno di Tobia« geschrieben. Bei der von ihm geleiteten Wiener Uraufführung wurde das Werk vom Publikum enthusiastisch gefeiert. Dieses trotz seines anfänglichen Erfolges im 19. Jahrhundert in Vergessenheit geratene Meisterwerk gibt es jetzt in einer exzellenten Neuaufnahme mit einer Traum-Besetzung für die Musik Haydns. Das Mozarteumorchester Salzburg unter ihrem ehemaligen Chefdirigent Ivor Bolton, dem Bachchor Salzburg und einem hochkarätig besetzten Solisten-Ensemble: Mauro Peter (Tenor), Lucy Crowe (Sopran), Anna Bonitatibus (Sopran), Bettina Ranch (Alt), und Neal Davies (Bass).

»Il ritorno di Tobia«, die »Rückkehr des Tobias«, war ein Auftragswerk der Wiener Tonkünstler-Societät, die prominente auswärtige Musiker wie eben Haydn aufnahm. Das italienische Libretto stammt von Giovanni Gastone Boccherini, dem Bruder des bekannten Komponisten Luigi Boccherini. Die Handlung erzählt von der Rückkehr des tot geglaubten Tobias sowie die Heilung seines erblindeten Vaters. Haydn und sein Librettist orientierten sich nun an der italienischen Opera seria: Arie folgt auf Arie, dazwischen wird in Rezitativen die Geschichte erzählt. Haydn überarbeitete das Werk 1784 noch einmal, trotzdem konnte er es nicht verhindern, dass »Il ritorno di Tobia« im 19. Jahrhundert von den Spielplänen verschwinden sollte. Erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhundert wurde dieses bis in die großen Chorszenen hinein farbenreiche Meisterwerk wiederentdeckt.

3 CDs:   35.-
Vö      :   14.8.2020

 

 

Otello (Deluxe-Ausgabe)

Jonas Kaufmann, Carlos Alvarez, Federica Lombardi, Virginie Verrez, Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Antonio Pappano


Jonas Kaufmanns neues Album ist eine Gesamteinspielung von Verdis spätem Meisterwerk Otello. In der langjährigen Partnerschaft, die den deutschen Tenor und Sony Classical verbindet, stellt das Album die erste Operngesamtaufnahme dar. Die Aufnahme fand im letzten Sommer unter idealen Studiobedingungen in zwei intensiven Wochen in Rom statt und ist ein weiteres Beispiel für die gefeierte Partnerschaft des Tenors mit Antonio Pappano, der bereits Kaufmanns Rollendebüt an Covent Garden dirigiert hatte. Auf dem neuen Album leitet Pappano Orchester und Chor der Accademia Nazionale di Santa Cecilia; die Sopranistin Federica Lombardi singt erstmals die Desdemona und der Bariton Carlos Álvarez die Rolle des Jago. Dabei handelt es sich um den ersten römischen Otello seit der legendären Living-Stereo-Aufnahme von 1960 mit Jon Vickers, Leonie Rysanek und Tito Gobbi unter Leitung von Tullio Serafin. Die Partie des Otello gilt als singulärer Höhepunkt aller italienischen Tenorrollen: Sowohl in stimmlicher als auch in expressiver Hinsicht verlangt sie dem Sänger alles ab. Jonas Kaufmann bemerkte dazu: „Diese Farben, dieses Feuer, diese Leidenschaft, mit der sich Otello in seinen Verdacht hineinsteigert bis zur Weißglut. Es ist halt von Anfang bis Ende ein Stück, das einen emotional sehr fordert. Doch sobald man Stimme und Emotionen unter Kontrolle hat, ist es fantastisch zu singen.“ Diese Aufnahme ist ein Meilenstein in Jonas Kaufmanns langjähriger Auseinandersetzung mit der Rolle, die 2001 begann, als er den Cassio, die zweite Tenorrolle in Otello, in Chicago sang, an der Seite von Ben Heppner, Renée Fleming und Lucio Gallo. Für sein erfolgreiches Verdi Album nahm Kaufmann 2013 erstmals zwei Szenen aus der Oper auf. „Seitdem hatte ich Blut geleckt und wollte nichts mehr, als die ganze Rolle zu singen“. Nicht aber bevor er die anderen wichtigen italienischen Rollen beherrschte: Manrico, Alvaro, Des Grieux, Canio und Andrea Chenier, die er in den folgenden Jahren sang.    
( Text von JPC )

2 CDs:   39.-
Vö     :   12.6.2020

 

 

Miss Julie (Oper in 2 Akten)

Anna Patalong, Benedict Nelson, Rosie Aldridge, Samuel Sakker, BBC Symphony Orchestra, Sakari Oramo


»Warum wurde dieses intensive, brillant orchestrierte, klaustrophobisch packende Meisterwerk seit seiner Uraufführung im Jahr 1977 so vernachlässigt?«, fragte 2019 der Kritiker der Times nach einer konzertanten Aufführung der Oper Miss Julie von Willam Alwyn. Das heute vergessene Alterswerk des Spätromantikers profitiert hörbar von seinen Erfahrungen als gefragter Filmkomponist und dürfte dank der musikalischen und dramatischen Qualitäten sicherlich auch bei uns ähnlich begeisterte Reaktionen hervorrufen. Mit Sakari Oramo, dem BBC Symphony Orchestra sowie Anna Patalong in der Titelrolle hat das Stück hier auch exzellente Fürsprecher.    

2 CDs:   45.-
Vö     :   3.7.2020

 

 

100 Jahre Salzburger Festspiele

Div. Interpreten / Div. Komponisten


Die offizielle Jubiläumsedition zum 100-jährigen Bestehen der Salzburger Festspiele 1920 – 2020 auf 58 CDs

Eine breite Retrospektive und umfassendes Portrait des größten Festivals für klassische Musik weltweit.

Unvergessliche Aufnahmen von 1947–2016, ergänzt mit einem 164-seitigen Booklet mit aufschlussreichen Essays von Karajan-Experte Richard Osborne und der Salzburger Dramaturgin Margarete Lasinger, Dokumentationsmaterial und originale Bühnen- und Konzertphotos der Aufführungen aus dem Archiv der Salzburger Festspiele.

Alle Festivalsparten sind vertreten, und die Aufnahmen jeweils in chronologischer Reihenfolge geordnet: Oper, Konzert, Recital, Schauspiel (hier als Hörspiel).

Mit den größten Dirigenten: Claudio Abbado, Leonard Bernstein, Karl Böhm, Herbert von Karajan, Riccardo Muti, Georg Solti, Zubin Mehta und vielen anderen. Mit unvergesslichen Sängern: Lisa della Casa, Plácido Domingo, Christa Ludwig, Anna Netrebko, Jessye Norman, Hermann Prey, Lisa della Casa, Hans Hotter, Cheryl Studer, Rolando Villazón, Fritz Wunderlich.

Seltene, gesuchte Aufnahmen und Raritäten: Mozart Symphonien 26 & 30 dirigiert von Bernhard Paumgartner (CD-Erstveröffentlichung), Studioaufnahme mit der Besetzung des „Jedermann“ von 1958 mit legendären Stimmen (Will Quadflieg, Martha Wallner, Mozarteum-Orchester), Gluck Orfeo ed Euridice von 1959 unter Herbert von Karajan.    

58 CDs:   149.-
Vö       :   31.7.2020

 

 

Isaac Stern - The Complete Columbia Analogue Recordings

Isaac Stern


Isaac Stern (1920 – 2001) gehört zweifelsohne zu den ganz großen Geigern des vergangenen Jahrhunderts und damit in eine Reihe mit Jascha Heifetz, David Oistrach, Yehudi Menuhin, Nathan Milstein und Fritz Kreisler.

Im Alter von nicht ganz einem Jahr zog der in der Ukraine geborene Stern mit seinen Eltern in die USA, wo er bis zu seinem Tod blieb. Seine Aufnahmetätigkeit – ausschließlich für Columbia – begann 1947 und endete erst in den Neunziger Jahren. In dieser Zeit wurde er zu einer der zentralen Figuren der klassischen Musik in den USA, nicht zuletzt durch seinen unermüdlichen Einsatz für den Erhalt der Carnegie Hall. In Deutschland konzertierte er nie.

Auf 75 CDs sind jetzt seine gesamten analogen, neu remasterten Aufnahmen zusammengefasst, darunter viele bis heute gültige Referenzeinspielungen. Dazu gehören das legendäre Schubert-Quintett mit Pablo Casals, die Beethoven-, Brahms- und Schubert-Zyklen des vielgepriesenen Trios mit Eugene Istomin (Klavier) und Leonard Rose (Cello) und meisterliche Konzerteinspielungen u. a. von Mendelssohn, Tschaikowsky, Sibelius, Brahms, Beethoven, Prokofiev, Bartók und Hindemith. Zur Creme der Dirigenten mit denen Stern zusammenarbeitete, zählen Leonard Bernstein, Eugene Ormandy, George Szell, Zubin Mehta und Daniel Barenboim und die führenden Orchester wie das New York Philharmonic, das Philadelphia und das Cleveland Orchestra.    

75 CDs:   319.-
Vö       :   3.7.2020

 

 

Glenn Gould - The Bach Box (The Remastered Columbia Recordings)

Glenn Gould (Klavier), Jaime Laredo (Violine), Leonard Rose (Cello), Toronto Symphony Orchestra, Columbia Symphony Orchestra, Vladimir Golschmann, Leonard Bernstein, Leopold Stokowski


2015 wurden sämtliche Aufnahmen von Glenn Gould aufwändig neu remastered und klangen damit so authentisch wie nie zuvor. Aus dieser inzwischen vergriffenen Edition wurden in »The Bach Box« die Einspielungen des für den legendären Pianisten wohl zentralen Komponisten, nämlich die Johann Sebastian Bachs, neu zusammengefasst. Man hört also seine epochemachenden Interpretationen der Goldberg-Variationen, des Wohltemperierten Klaviers, der Partiten, der Französischen und Englische Suiten, der Inventionen, der Toccaten, der Klavierkonzerte, der Kunst der Fuge und des Italienischen Konzerts und die der Violin- und Cellosonaten in bis dahin ungeahnter Präsenz. Diese 30 CDs belegen ihre anhaltende Faszination als zentrale und ungemein lebendige Dokumente der Aufführungsgeschichte.

30 CDs:   119.-
Vö        :   7.8.2020

 

 

The Complete Warner Recordings

John Barbirolli


Als der englische Dirigent Sir John Barbirolli vor 50 Jahren starb, hatte er gerade seinen bahnbrechenden Sibelius-Zyklus vollendet – als Schlusspunkt einer Diskografie, deren Umfang noch heute erstaunt: Auf 109 CDs erscheinen nun die gesamten Warner-Aufnahmen aus dem alten EMI-Archiv. Hier zeigt sich nicht nur Barbirollis extreme Repertoire¬vielseitigkeit, sondern auch eine biografische Besonderheit: Der britische Maestro erlebte in den über 40 Jahren seiner Aufnahmetätigkeit alle Phasen der Fonografie. Als junger Zeitgenosse von Elgar, Mahler, Fauré, Saint-Saëns, Ravel oder Puccini steht er für immense Authentizität. Die Einspielungen, die zwischen 1928 und 1970 entstanden, erscheinen in dieser Box in modernstem Remastering. Eine Bonus-CD mit dokumentarischem Material rundet die Veröffentlichung ab. Dass Barbirolli hierzulande auch künstlerisch vor allem als britischer Dirigent gilt, der sich besonders auf das Repertoire seines Heimatlandes verstand, ist eine Verkürzung, die diese Box mit enzyklopädischer Wucht beseitigt. Sicher: Die Einspielung des Elgar-Cellokonzerts mit Jaqueline du Pré ist ein Meilenstein der Schallplattengeschichte, ebenso wie Barbirollis Interpretationen weiterer englischer Spätromantiker wie Vaughan Williams, Bax, Ireland oder Delius. Doch der 1899 geborene Nachfahre italienischer England-Einwanderer setzte auch Maßstäbe bei Beethoven, Haydn, Mozart, Tschaikowsky oder Dvořák. Schon in den 30er Jahren wirkte er sieben Spielzeiten in New York, wo er die Nachfolge von Arturo Toscanini angetreten hatte. Danach kehrte er als Chef des Hallé Orchestra nach England zurück, wo er für den größten Teil seiner Diskografie sorgte – mit Solisten wie Fritz Kreisler, Jascha Heifetz, Yehudi Menuhin oder Artur Rubinstein, um nur einige zu nennen. Ein besonderes Kapitel seiner riesigen Diskografie bilden auch seine Opernaufnahmen von Purcell bis Puccini.    

109 CDs:   269.-
Vö         :   19.6.2020

 

 

William Masselos - The Complete RCA & Columbia Album Collection

William Masselos, Julius Baker, Harry Shulman, Alexander Williams, David Walter, David Glazer, Elden C. Bailey, Norman Dello-Joio, Joseph Marx, Galimir String Quartet


William Masselos wäre am 11. August 100 Jahre alt geworden. Der US-amerikanische Pianist war ein ungemein verdienstvoller und hochindividueller Künstler. Er schaffte es, vierzig Jahre nach ihrem Entstehen, 1949 endlich die Erste Klaviersonate von Charles Ives uraufzuführen, ebenso wie Aaron Coplands ambitionierte Piano Fantasy im Jahr 1957. Er war darüber hinaus auch ein berufener Interpret der Werke u. a. von Brahms, Schumann und Erik Satie. Einspielungen von Werken dieser Komponisten (die Ives-Sonate sogar zweimal) finden sich auf diesen sieben CDs, die zwischen 1950 und 1971 für RCA und Columbia entstanden. Sechs von ihnen liegen erstmals auf CD vor, sorgfältig nach den Originalbändern remastert. William Masselos, eine zentrale Figur der amerikanischen Neue Musik-Szene des 20. Jahrhunderts, starb 1992 im Alter von 72 Jahren an den Folgen seiner Parkinson-Erkrankung.

7 CDs:   59.-
Vö      :   7.8.2020

 

 

Carl Orff Edition (DGG)

Gundula Janowitz, Gerhard Stolze, Dietrich Fischer-Dieskau, Arleen Auger, Wieslaw Ochman, Annelies Kupper, Elisabeth Lindermeier, Elisabeth Wiese-Lange, Richard Holm, Ratko Delorko, Kurt Böhme, Inge Borkh, Claudia Hellmann, Carlos Alexander, Kieth Engen,


Carmina burana ( Gundula Janowitz, Gerhard Stolze, Dietrich Fischer-Dieskau, Orchester der Deutschen Oper Berlin, Eugen Jochum / 1968)
+Catulli carmina (Arleen Auger, Wieslaw Ochman, Chor der Deutschen Oper Berlin, Orchester der Deutschen Oper Berlin, Eugen Jochum / 1971)
+Trionfo di Afrodite ( Annelies Kupper, Elisabeth Lindermeier, Elisabeth Wiese-Lange, Richard Holm, Ratko Delorko, Kurt Böhme, Chor des Bayerischen Rundfunks, und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Eugen Jochum / 1964)
+Die Bernauerin (Auszüge / Otto Gerdes, Josef Kugler, Richard Holm, Chor des
Bayerischen Rundfunks, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Ferdinand Leitner / 1958)
+Antigonae ( Inge Borkh, Claudia Hellmann, Carlos Alexander, Kieth Engen, Ernst Haefliger, Chor des Bayerischen Rundfunks, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Ferdinand Leitner / 1961)
+Oedipus der Tyrann (Gerhard Stolze, Kieth Engen, James Harper, Astrid Varnay, Karl Christian Kohn, Rolf Boysen, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Rafael Kubelik / 1966)
+De Temporum fine Comoedia (Christa Ludwig, Peter Schreier, Josef Greindl, Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester, Herbert von Karajan / 1973)
+Die Kluge (Auszüge / Gottlob Frick, Dietrich Fischer-Dieskau, Anny Schlemm, Orchester der Staatsoper Dresden, RIAS Symphonie-Orchester Berlin, Ferenc Fricsay, Kurt Striegler)
+Monteverdi / Orff: Lamento d'Arianna SV 22 für Gesang, 2 Cembali, Kontrabass (Elisabeth Höngen, Ferdinand Leitner, Rolf Reinhardt)
+Carl Orff über die Aufnahme der Carmina burana    

11 CD:   69.-
Vö     :   26.6.2020

 

 

Itzhak Perlman - The Complete RCA & Columbia Album Collection

Itzhak Perlman, Vladimir Ashkenazy, John Williams, Pinchas Zukerman, Lynn Harrell, Isaac Stern, Jorge Bolet, Daniel Barenboim, You Yan, David Garvey, Yo-Yo Ma, Emanuel Ax, Yitzchak Meir Helfgot, Gabriela Montero, Boston Symphony Orchestra, London Symphon


Für viele gilt Itzhak Perlman als der größte, lebende Geiger. Zu Beginn seiner umfangreichen Schallplattenkarriere war der am 31. August 1945 in Tel Aviv geborene Perlman bei RCA unter Vertrag. Seine ersten Aufnahmen, u. a. der Konzerte von Tschaikowsky und Sibelius (mit dem Boston Symphony Orchestra unter Erich Leinsdorf) und den Sonaten von Prokofieff (mit Vladimir Ashkenazy), machten ihn Mitte der 60er Jahre schlagartig international bekannt. Sein samtener, ausdrucksstarker Ton, seine wie selbstverständlich wirkende Virtuosität und Brillanz faszinieren den Hörer bis heute. Perlmans besondere Passion für Kammermusik belegen u. a. das rare Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett (mit dem Juilliard String Quartet und Jorge Bolet) von Ernest Chausson (für CBS) oder die Brahmssonaten mit Daniel Barenboim (für Sony Classical). Auch machte Perlman den kompositorischen Rang der vielerorts als reines Virtuosenfutter abgestempelten Werke von Paganini deutlich. Nicht zu vergessen ist sein Engagement für Filmmusik – vor allem durch ihn wurde das anrührende Thema aus Spielbergs »Schindlers Liste«, komponiert von John Williams, zu einem weltweit bekannten Hit. Aber auch Hollywood-Klassikern oder zeitgenössischen Komponisten wie Tan Dun widmete Perlman erfolgreiche Alben, die hier erstmals gesammelt auf 18 CDs aus dem Zeitraum von 1964 bis 2012 erscheinen.

18 CDs:   69.-
Vö        :   7.8.2020

 

 

Ravel - The Complete Works

Bertrand Chamayou, Alexandre Tharaud, Samson Francois, Anne Queffelec, Claire-Marie Le Guay, Beatrice Rana, Martha Argerich, Alexander Moglievsky, Jean-Philippe Collard, Jean-Pierre Armengaud, Michel Beroff, Giorgia Tomassi, Alessandro Stella, Dag Achatz,


Maurice Ravels Musik spiegelt den kulturellen und kreativen Umbruch jener Zeit wider, in der die berauschende Sinnlichkeit der Belle Époque dem Neoklassizismus, dem Jazz-Zeitalter und der Moderne Platz machte. Auffallend vielfältig in Stimmung und Umfang, behaupten Ravels Werke seine unverwechselbare künstlerische Identität, die sich in handwerklichem Können von höchster Finesse und zugleich in unbeschreiblicher Klangschönheit ausdrückt: Tiefe Empfindung, Aufrichtigkeit, Ironie und ein Hauch von Provokation kennzeichnen Ravels facettenreiche Kompositionen.

Diese 21 CDs umfassende Box mit dem Gesamtwerk Ravels ist eine unverzichtbare Sammlung wegweisender Aufführungen, die die wichtigsten Interpreten der Gegenwart und der vorangegangenen Generationen zusammenführt. Die Box enthält zudem Aufnahmen, an denen der Komponist selbst beteiligt war, als Dirigent, Pianist (aufgenommen auf Notenrollen) oder als künstlerischer Leiter.

21 CDs:   69.-
Vö        :   4.9.2020


 

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