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Klaviertrios Nr.5 & 7

Frank Braley, Renaud Capucon, Gautier Capucon


Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag im Jahre 2020 bringt viele erfreuliche Musikereignisse mit sich. Eine davon ist eine neue Produktion, bei der die Brüder Renaud und Gautier Capuçon nach längerer Zeit wieder einmal gemeinsam beteiligt sind. Beide große Solisten in ihren Fächern, haben sie beeindruckende Diskografien aufgebaut – mit dem Pianisten Frank Braley als künstlerischen Mittelsmann. Mit ihm widmen sie sich auf ihrem neuen Album zwei der berühmtesten Klaviertrios des großen Klassikjubilars. „Geistertrio“ und „Erzherzogtrio“: Beide Werke zeigen, wie Beethoven – so auch in seinen Streichquartetten – die Kammermusik aus dem engen Bereich der Hausmusik geholt und das Genre zu einer ebenbürtigen Richtung zu den Konzerten und Sinfonien weiterentwickelt hat. So erweitert er den Ausdrucksrahmen im Trio op. 70 Nr. 1, in dessen langsamen Satz man sich plötzlich in einer düsteren, nächtlichen Atmosphäre wiederfindet, aus der den Hörer ein Finale von fast orchestraler Intensität rettet. Geradezu sinfonische Klangflächen und ein höchst virtuoser Klavierpart prägt das Trio op. 97 – Beethovens letzter Beitrag zu Klaviertriogattung, den er seinem prominenten Schüler Erzherzog Rudolph von Habsburg widmete. Die Uraufführung des mit über 40 Minuten Dauer recht umfangreichen Werkes im Jahre 1814 war einer der letzten Auftritte Beethovens, der sich wegen seiner zunehmenden Taubheit als ausführender Musiker aus dem Konzertleben zurückziehen musste. So sind die Werke auf dem neuen Album der Capuçon-Brüder auch Meilensteine in Beethovens Biografie.    

CD:   25.-
Vö :   28.2.2020

 

 

Haydn-Symphonien-Edition 2032 Vol.8 - La Roxolana

Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini


Im Mittelpunkt der achten Folge des ebenso verdienstvollen wie vielbeachteten Langzeitprojekts »Haydn 2032« steht der Einfluss der Volksmusik auf den Komponisten. Bekanntlich ist dieser von allen Größen der Wiener Klassik bei Haydn besonders evident: Im ländlichen Rohrau aufgewachsen hatte er auch später, während seiner Zeit in Eisenstadt und auf Esterháza, Kontakt zur Musik der Ungarn sowie der Minderheiten der Kroaten und Roma. Als Ergänzung zu den Sinfonien Nr. 28, 43 und 63 überraschen Giovanni Antonini und Il Giardino Armonico diesmal mit den Rumänischen Volkstänzen von Béla Bartók. Eine ungewöhnliche, aber vollkommen schlüssige und ausgesprochen reizvolle Ergänzung.    

CD:   27.-
Vö :   24.1.2020

 

 

Klaviersonaten Nr.1-32

Fazil Say


Ein Pianist, der Beethovens 32 Klaviersonaten einspielt, muss seinen ganz eigenen Weg durch diesen Werkkosmos finden – und das, nachdem es ihm schon so viele andere Interpreten gleichgetan haben. Dem Pianisten Fazil Say ist es auf beeindruckende Weise gelungen die Sonaten aus einer einzigartigen Perspektive zu betrachten – zum einen als Virtuose, aber auch als Komponist, dessen etwa 80 Werke heute auf vielen Podien der Welt erklingen. Er folgte einem ganz bestimmten Konzept, sich diese Musik anzueignen – mit der Vorstellung von einem »inneren Orchester«, mit dem er diese bahnbrechenden Werke »innerlich probte«, und einer ganzen Welt von bedeutungstragenden Leitmotiven. Das Ergebnis ist eine der originellsten Annäherungen an diese Musik – und eine besondere Ehrung des Jubilars Beethoven.
»Ich wollte jede Sonate wie eine Sinfonie erleben, jede Note im Geiste hören, als würde ich einem Orchester lauschen. Ich stellte mir vor, mit diesem imaginären Orchester zu proben. Ich spielte die Sonaten einem neben mir sitzenden ›imaginären Beethoven‹ vor, der vor Energie und musikalischem Elan nur so sprudelte. Dieser Fantasie-Beethoven zeigte mir seine Musik; manchmal beruhigte er mich und manchmal kämpfte er mit meiner Unzufriedenheit im Geiste. Dies war das schwerste und unerbittlichste Stadium.« Schon als Kind hatte Say mit dem Studium der Klaviersonaten begonnen, doch als er 2017 seine Gesamtaufnahme in Angriff nahm, räumte er mit allem, was bisher gelernt hatte, auf. Er näherte sich dem gewaltigen Werk, in dem Beethoven die Musik aus den Stilarten der Hochklassik bis in avantgardistische Experimente führte, neu – um sich dann die extreme Modernität dieser Musik anhand von Leitmotiven zu erschließen (ähnlich wie Say es bereits bei den Mozart-Sonaten unternommen hatte): »In der schwerfälligsten Passage der ›Pastorale‹ ist dies ein alter Mann, in der ›Waldstein-Sonate‹ das ferne Grollen herannahender Kriegsschiffe, im langsamen Abschnitt der Sonate Nr. 7 ein schwindsüchtiges Kind beziehungsweise eine besorgte Mutter, in op. 111 sind es der Sensenmann, triste Einsamkeit und die ›As-Sirāt‹ (Brücke ins Paradies), in op. 109 hoffnungslose Liebe, in der ›Appassionata‹ sind es Liebe beziehungsweise Rebellion…«    

9 CDs:   89.-
2 LPs :   39.-
Vö     :   17.1.2020

 

 

Belle Epoque

Daniel Hope, Simon Crawford-Phillips, Stefan Dohr, Lise de la Salle, Mojca Erdmann, Zürcher Kammerorchester


Daniel Hopes neues Doppelalbum Belle Époque, das zunächst als Limited Deluxe Edition erscheint, vereint populäres und rares Repertoire, welches in der ebenso benannten "goldenen" Zeitspanne zwischen dem französisch-preussischen Krieg den Beginn des 1. Weltkriegs 1914 in großen europäischen Musiknationen entstanden ist. 
Für Daniel Hope stellt die Zeit der "Belle Époque" schon lange ein großes Faszinosum dar: "Schon oft habe ich mir gewünscht, ich hätte eine Zeitmaschine, die mich zurück in diese Zeit, in die Pariser Salons, in diese kulturelle Atmosphäre transportieren könnte." 
Belle Époque vereint Werke für Solo und Orchester mit Kammermusik; Spätromantik steht neben Impressionismus und (früher) Musik der 2. Wiener Schule. In weltbekannten Werken wie Massenets Méditation oder Debussys Rêverie zeigt Daniel Hope einmal mehr jenen großen, warmen Violinton, der ihn in der Spitzengruppe international renommierter Geiger etabliert hat.
Auf Belle Époque finden sich aber auch selten gehörte oder fast unbekannte Meisterwerke von Komponisten wie Schönberg, Rachmaninoff oder Elgar, die ebenso jene warm-melancholische und manchmal bittersüß-resignative Grundstimmung trans-portieren, die für die Musik dieser Zeit oftmals prägend war.  
Das Schlüsselwerk des Albums ist für Daniel Hope aber Ernest Chaussons Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett, das er hier - mit dem Zürcher Kammerorchester - zum ersten Mal in einer Version für Streichorchester eingespielt hat. Daniel Hope. "Für mich verkörpert dieses Werk die musikalische Quintessenz jener Zeit: die progressive Tonalität und gleichzeitig das fast nostalgische Bedürfnis in Zeit und Erinnerung zurückzugehen..."
Als Gastsolisten sind unter anderem die Pianisten Lise de la Salle und Simon Crawford-Phillips sowie die Sopranistin Mojca Erdmann zu hören.

2 CDs:   32.-
Vö     :   7.2.2020

 

 

Carmen Suite / Pini di Roma

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons


Zwei berühmte Orchesterwerke, die im 20. Jahrhundert entstanden sind, aber jeweils den Geist der Musik des 19. Jahrhunderts atmen, sind auf dieser neuen CD von BR-KLASSIK zu hören: die 1968 von Rodion Schtschedrin meisterhaft arrangierte und weiterentwickelte Ballettmusik »Carmen-Suite« nach den berühmten Melodien aus George Bizets gleichnamiger Oper und Ottorino Respighis bekannte symphonische Dichtung »Pini di Roma« (Die Pinien von Rom) von 1924. Der Name des russischen Komponisten Rodion Schtschedrin wird im Westen zuallererst mit der seit ihrer Uraufführung ungemein beliebten »Carmen-Suite« verbunden. Die dreizehn Sätze der Ballettmusik nehmen die Opernmelodien aus George Bizets »Carmen« als Grundlage und geleiten sie behutsam in die musikalische Sprache unserer Zeit. Nachdem Schtschedrins Ehefrau Maja Plissezkaja, langjährige Primaballerina des Moskauer Bolschoi-Theaters, vergeblich bei Schostakowitsch und Chatschaturjan wegen eines ihr auf den Leib geschriebenen »Carmen«-Balletts angefragt hatte, machte sich ihr Mann daran – eine Entscheidung, die der internationale Erfolg belohnte. Die mitreißende Musik klingt in Schtschedrins Deutung wohlbekannt – und gleichzeitig so, als würde man sie zum allerersten Mal hören! Der italienische Komponist Ottorino Respighi wird vor allem für seine Instrumentationskünste geschätzt. Die symphonischen Dichtungen seiner »Römischen Trilogie«, die sich mit den Brunnen, Pinien und Festlichkeiten seiner Wahlheimat Rom beschäftigen, haben seinen Namen unsterblich gemacht. In seinen »Pini di Roma« beschreibt er vier Orte der Ewigen Stadt vor verschiedenem historischem Hintergrund: Unter den Pinien der Villa Borghese spielen Kinder/ aus einer Katakombe dringt ein feierlicher Hymnus/ in den Zweigen der Pinien auf dem Janiculum singt eine Nachtigall/ aus dem Morgennebel an der Via Appia schließlich naht ein Konsul mit seinem Heer, um aufs Kapitol zu ziehen.

CD:   25.-
Vö :   10.1.2020

 

 

Tripelkonzert op.56 / Sinfonie 7

Anne-Sophie Mutter, Yo-Yo Ma, Daniel Barenboim, West-Eastern Divan Orchestra


Zur Eröffnung des Beethoven-Jahres 2020 erscheint bei Deutsche Grammophon ein in mehrfacher Hinsicht außergewöhnliches Album, das mit dem Tripelkonzert op. 56 und der Siebten Symphonie op. 92 zwei Schlüsselwerke des Jubilars präsentiert. Mit Anne-Sophie Mutter, Yo-Yo Ma und Daniel Barenboim sind zudem drei der renommiertesten Künstlerpersönlichkeiten und Beethoven-Interpreten unserer Zeit zu erleben, die die farbenreichen Stücke zusammen mit dem West-Eastern Divan Orchestra vielschichtig und spannungsvoll ausdeuten. Entstanden sind die Aufnahmen als Live-Mitschnitte von Konzerten im Juli bzw. Oktober 2019 in Buenos Aires bzw. Berlin anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des West-Eastern Divan Orchestra. Das Orchester ist längst zum Sinnbild eines völkerverständigenden Projekts geworden. 1999 von Daniel Barenboim mitgegründet, steht es für die mutige Verwirklichung eines Traums und ist ein faszinierender Mikrokosmos, der exemplarisch aufzeigt, wie Versöhnung bei der gemeinsamen Arbeit an einer Sache gelingen kann. Für Daniel Barenboim war Beethoven der wahrscheinlich erste wirklich unkonventionelle Komponist. »Er hat sich nicht darum gekümmert, was die Leute denken«, so Barenboim, und verlange vom Interpreten absolute physische Präsenz und Hingabe. »Als Musiker zwingt er dich, an den Rand, den Abgrund und noch weiter zu gehen. Das erfordert eine ungeheure Portion Mut.« In ihrer existenziellen Tiefe und grenzüberschreitenden Kraft hat die Musik des überzeugten Humanisten dabei bis heute eine zwingende Präsenz und Aktualität. Anne-Sophie Mutter sagt, Beethoven habe »wirklich erkannt, worum es im Leben geht: um das friedvolle Miteinander von uns Menschen, darum, dass wir füreinander da sind. Diese Idee, dass wir im Kern wie Brüder oder Schwestern miteinander leben sollen, ist für mich letztlich die Essenz seines Wirkens, die ihn zu einem Botschafter von der Vergangenheit in eine bessere Zukunft hinein werden lässt.« Yo-Yo Ma erklärt: »Die überbordende Erfindungskraft ist so überraschend, und das Werk ist so lebensbejahend, so positiv. Der zweite Satz ist nobel und offen, aber die Ecksätze sind einfach voller Freude!« Die deutlich hervorgehobenen Parts der Solisten werden oft kammermusikalisch geführt und ziehen in der ausdrucksstarken Interpretation von Mutter, Barenboim und Ma unmittelbar in den Bann.    

CD       :   27.- / 20.3.2020
2 LPs    :  39.- /  3.4.2020
Blu-Ray:   35.- / 3.4.2020

 

 

Standards

Simon Höfele (Trompete), BBC Scottish Symphony Orchestra, BBC National Orchestra of Wales, Duncan Ward


Das Programm des Albums führt von Haydn über Hummel und Copland zu Arutjunjan. Es umspannt 150 Jahre von 1800 bis 1950 und drei Kontinente. Jedes Werk beleuchtet eine andere Facette der Trompete. Fanfarenhafte Brillanz bei Hummel und Haydn, lange streicherhafte Linien und feinste Lautstärkenuancen bei Copland und federleichte bis wuchtige Virtuosität bei Arutjunjan. Alle Werke wurden bereits unzählige Male eingespielt. Simon Höfele haucht ihnen jedoch seinen ganz individuellen Atem ein. »Wenn ich glaube, dass manchen Menschen meine Aufnahmen gefallen könnten und sie da Freude dran haben, dann reicht das für mich schon als Grund.« Seine Interpretation klingt ganz selbstverständlich anders– »nicht um des Anders machen Willens«, sagt er, »sondern weil ich die Musik einfach anders empfinde.« Ihm zur Seite stehen der Dirigent Duncan Ward, bei Hummel und Haydn das BBC Scottish Symphony Orchestra aus Glasgow und bei Copland und Arutjunjan das BBC National Orchestra of Wales aus Cardiff.    

CD:   27.-
Vö :   31.1.2020

 

 

Klavierkonzerte 2 & 5

Kristian Bezuidenhout, Freiburger Barockorchester, Pablo Heras-Casado


Beethovens fünf Klavierkonzerte schildern auf eigene Art einen bestimmten Lebensabschnitt: nämlich die 20 Jahre, in denen der junge Komponist aus Bonn sich immer wieder sein erstes Klavierkonzert vornimmt (sein Wiener »Sprungbrett«, das direkt zum 2. Konzert führt) und damit auf die Meisterschaft zustrebt, die dem genialen 5. Klavierkonzert mit dem Beinamen »Emperor« innewohnt. 250 Jahre nach Beethovens Geburt starten Kristian Bezuidenhout, Pablo Heras-Casado und das Freiburger Barockorchester mit den beiden Ausnahmewerken eine spannende Gesamteinspielung der Klavierkonzerte mit historischen Instrumenten, die für Aufmerksamkeit sorgen wird.    

CD:   25.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Orchesterwerke - "Cherubini Discoveries"

Filarmonica della Scala, Riccardo Chailly


Mit seinem neuen Album Cherubini Discoveries setzt Riccardo Chailly seine „Discoveries“-Erfolgsserie fort. Eingespielt mit der Filarmonica della Scala, deren letzte Veröffentlichung THE FELLINI ALBUM von der Fachpresse hochgelobt wurde (a fascinating album - Classic FM), widmet sich der Dirigent dem italienischen Komponisten Luigi Cherubini. Dabei präsentiert er neben bekannten Werken, wie dem Marche funèbre auch 9 Weltersteinspielungen. Luigi Cherubini, der im Juli 1786 nach Paris zog und für einige Zeit das Pariser Conservatoire leitete, komponierte neben Opern, Messen, Motetten und 2 Requien auch zahlreiche Werke für offizielle und private Anlässe. Dabei handelt es sich um Märsche, von denen Chailly 9 für dieses Album wiederentdeckt hat. Darunter finden sich Werke wie der Marche religieuse pour le jour du sacre de Charles X oder auch der Marche pour le pompe funèbre du Général Hoche. Das Album schließt mit dem bekannten Marche funèbre, welcher vermutlich beim Begräbnis des Duc de Berry am 14. März 1820 uraufgeführt wurde.    

CD:   25.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Inferno e Paradiso

Simone Kermes, Amici Veneziani


»Lava«, »La Diva«, »Bel Canto« - so heißen einige der hochgelobten und erfolgreichen Alben von Simone Kermes. Ihr neues Album »Inferno e Paradiso« dreht sich thematisch um »Himmel und Hölle« um »Tugenden und Todsünden« - musikalisch abgebildet mit 14 Titeln aus vier Jahrhunderten von Barock bis Rock, von Bach bis Sting, von Vivaldi bis Led Zeppelin.

Jeder der gewählten Arien oder Lieder besingt eine Tugend oder eine Sünde. Der Schwerpunkt der Aufnahme mit dem Barockensemble Amici Veneziani liegt natürlich im Barock: Von Leonardo Vinci stammt die ›zornig‹ Arie ›In braccio a mille furie‹ (In den Armen von 1000 Furien), dem gegenüber steht die ›Geduld‹ besungen mit Tomasi Albinonis ›Dopo i nembi e le procelle‹ (Sind Gewitter und Sturm vorüber). Giovanni Bonincinis Arie ›M'incateni e se mi scoglo‹ (Wann immer du meine Ketten löst) stammt aus einem Oratorium, welches dem heiligen Nikolaus, dem Symbolheld der Mildtätigkeit, gewidmet war, Antonio Caldaras ›Pompe inutili‹ prangert den ›unnützen Pomp‹, die Habgier an. Mit der Weltersteinspielung von Johann Adolf Hasses Arie ›Non ha piú pace‹ besingt Simone Kermes den Neid, Antonio Vivaldis ›Gelido in ogni vena‹ thematisiert das ›eiskalte Blut in jeder Ader‹, für Kermes die Tugend der ›Mäßigung‹. Bachs berühmtes ›Erbarme Dich‹ ist für Kermes der Inbegriff von Demut. Bei Riccardo Broschi geht es für Kermes in ›Qual guerrio in campo armato‹ um die Tugend des Fleißes. Natürlich darf auch die Musik des von Kermes geliebten Komponisten Georg Friedrich Händels nicht fehlen: ›Tu del ciel ministro eletto‹ (Erwählter Gesandter des Himmels«) thematisiert die Keuschheit.

Simone Kermes schlägt mit dem neuen Album eine direkte Brücke zu unserer Zeit, indem sie aktuelle Pop- und Rocktititel von dem finnischen Komponisten und Arrangeur Jarkko Riihimäki in Barock-Hits verwandeln lies: von Lady Gaga stammt »Poker Face«, für Wollust, mit Udo Jürgens berühmten »Aber bitte mit Sahne« thematisiert Kermes die Völlerei, Stings »Fields of Gold« ist für Simone Kermes der Song der Liebe, des maximalen Wohlwollens. Led Zeppelins »Stairway to Heaven« thematisiert den Hochmut vor dem Fall (von der Himmelsleiter).

»Manche ›Arien‹ von Sting und Led Zeppelin wirken so barock, als hätten sie seit dem 17. Jahrhundert verstaubt in Londoner Regalen gelegen«, so Kermes. Und so klingt auch »Inferno e Paradiso« wie aus einem Guss, ein abwechslungsreiches, spannendes Album, mit virtuoser wie besinnlicher Musik.    

CD:   27.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Violinkonzerte 1 & 2

Mirijam Contzen, WDR Sinfonieorchester Köln, Reinhard Goebel


Der Dirigent Reinhard Goebel ist einer der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Klassik-Welt, eine »Erleuchtung in einem Meer von Mittelmäßigkeit« (New York Times), ein weltweit geschätzter Vermittler historischer Aufführungspraxis und eine nie versiegende Quelle für Repertoire-Schätze.

Seine Sony Classical Aufnahme der Brandenburgischen Konzerte mit den Berliner Barocksolisten erhielt weltweit beste Rezensionen und einen Opus Klassik und gilt als neue Referenz. Zum großen Beethoven-Jahr 2020 erscheint jetzt »Beethovens Welt« als Ergebnis eines jahrelangen Forschungs- und Musikprojektes, in dem Goebel sowohl unbekannte Werke Beethovens als auch seiner Zeitgenossen erforscht und dadurch eine Neueinordnung Beethovens anregen möchte.

Bei Sony Classical erscheint jetzt das erste Album von »Beethovens Welt« mit Violinkonzerten von Franz Clement. Clement (1780-1842) galt als einer der großen Violinvirtuosen seiner Zeit und Beethoven widmete ihm sein Violinkonzert, das er mit »per clemenza per Clement« überschrieb und das als Reaktion auf Clements erstes eigenes Violinkonzert von 1805 gewertet werden kann. Die Ähnlichkeiten zwischen Clements Violinkonzert Nr. 1 und Beethovens Violinkonzert op. 61 sind keinesfalls zufälliger Natur, sondern direkte Bezugnahme, augenzwinkerndes Zuspielen von Bällen und kreative Reaktionen aufeinander, die sich dann in Clements wenig später entstandenem Violinkonzert Nr. 2 d-moll / D-Dur in umgekehrter Richtung wiederholen.

Auf diesem Album sind erstmals beide Violinkonzerte von Franz Clement zu hören - bei dem zweiten Violinkonzert handelt es sich um eine Weltersteinspielung. Eingespielt wurden die Werke von Mirijam Contzen mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Reinhard Goebel. Faszinierende Musik, die einen anderen Blick auf den Ausnahmekünstler Beethoven ermöglicht.    

CD:   27.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Violinkonzerte "per La Pieta"

Fabio Biondi, Europa Galante


Das 1990 vom italienischen Barockgeiger Fabio Biondi gegründete Ensemble Europa Galante hat sich längst als feste Größe innerhalb der historischen Aufführungspraxis etabliert. Die Musiker sind seit dreißig Jahren ein sicherer Garant dafür, dass dem Hörer bei ihren Interpretationen stets etwas Neues und Aufregendes zu Ohren gebracht wird. Die Musik von Antonio Vivaldi stand dabei von Anfang an im Mittelpunkt der Konzert- und Aufnahmetätigkeit des Ensembles. Für die Jubiläumeinspielung hat man sich konsequenterweise der Musik des »Prete Rosso« zugewandt und serviert ein Programm mit konzertanten Kostbarkeiten aus dem Repertoire von dessen langjähriger Wirkungsstätte, dem Ospedale della Pietà in Venedig. Darüber hinaus stehen Biondi zwei wertvolle originale Instrumente (darunter eine 1758 gebaute Viola d’amore von Genaro Vinaccia) zur Verfügung.    

CD:   25.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Sinfonie 8

Philadelphia Orchestra, Yannick Nezet-Seguin


Fast auf den Tag 100 Jahre nach der amerikanischen Erstaufführung durch das Philadelphia Orchestra (1916) feierten das Orchester und sein heutiger Chefdirigent Yannick Nézet-Séguin mit einer Jubiläums-Aufführung dieses besondere Ereignis.

Der Konzertmitschnitt, der nun endlich auf Tonträgern erhältlich ist, stellt eindrücklich unter Beweis, dass Nézet-Séguin einer der herausragenden Mahler-Dirigenten unserer Zeit ist. Zur Seite stehen ihm und dem formidablen Philadelphia Orchestra ein hochkarätiges Solistenensemble (Angela Meade, Erin Wall, Lisette Oropesa, Elizabeth Bishop, Mihoko Fujimura, Anthony Dean Griffey, Markus Werba, John Relyea) und drei Chöre (Westminster Symphonic Choir, The Choral Arts Society of Washington, The American Boychoir).    

CD:   25.-
Vö :   17.1.2020

 

 

Neujahrskonzert 2020

Wiener Philharmoniker, Andris Nelsons


Das berühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker war auch 2020 der prachtvolle, exzellente und hochgelobte Auftakt zum neuen Klassik-Jahr. Im festlichen und für seinen Klang berühmten Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, der 2020 sein 150-jähriges Jubiläum feierte, präsentieren die Wiener Philharmoniker ein beschwingtes Programm der Extra-Klasse. Erstmals leitet der lettische Dirigent Andris Nelsons, einer der besten Dirigenten der Welt und bekannt auch als Chef des Gewandhausorchesters in Leipzig, die Wiener Philharmoniker. Das Publikum war begeistert und auch Presse voll des Lobes: Nelsons ist sein Debüt bei einem Wiener Neujahrskonzert geglückt, er überzeugte mit einem gefühlvollen und spritzigen Dirigat , schrieb der Donaukurier und auch der Kurier urteilte: Ein umjubeltes Debüt mit starken musikalischen Anlagen und feinen Hörgenüssen! Die sehr kluge und interessante Programmauswahl würdigte den 250. Geburtstag Beethovens, das 150 jährige Bestehen des Wiener Musikvereines und das 100- jährige Jubiläum der Salzburger Festspiele. Zu Beginn gab es die flotte Ouvertüre aus Michael Ziehrers Operette Der Landstreicher , auch die folgenden Polkas und Märsche, wie Knall und Fall (Eduard Strauß), der Liechtenstein-Marsch (Josef Strauß) oder die Blumenfest-Polka (Johann Strauß Sohn) wurden von Nelsons äußerst forsch und dynamisch dirigiert, das Orchester zeigte hier sein enormes Können. Die Walzer hingegen gelangen elegant, mit spannenden Tempi, so der den Salzburger Festspielen gewidmete Walzer 'Liebesgrüße' oder das berühmte 'Wo die Zitronen blüh'n'. Zur Überraschung des Publikums stand Nelsons während des Konzertes plötzlich mit einer Trompete am Dirigentenpult, er spielte zwar nur kurze Einlagen, aber die Überraschung gelang perfekt. Man merkte bei dem gesamten Konzert, dass die Wiener Philharmoniker und Nelsons sich schon sehr gut kennen. Zu den Glanzpunkten im Programm gehörten auch die Walzer 'Seid umschlungen, Millionen' von Johann Strauß Sohn, 'Freuet euch des Lebens' von Johann Strauß´und die berühmte 'Tritsch-Tratsch-Polka'. Das unterhaltsame Programm enthielt neben bekannten Walzer und Polkas auch Entdeckenswertes von Johann Strauß Vater und Sohn, Carl Michael Ziehrer, Franz von Suppé, Hans Christian Lumbye und anderen Komponisten. Und das allererste Mal war bei dem Neujahrskonzert 2020 auch Musik von Ludwig van Beethoven zu hören, mit den 12 Kontretänzen wurde sein 250. Geburtstag passend gewürdigt. Zum krönenden Abschluss spielten die Wiener Philharmoniker wie gewohnt mit Hingabe 'An der schönen blauen Donau' (von Johann Strauß Sohn) und einen begeisternden 'Radetzky-Marsch' (Johann Strauß Vater) in einer neuen vom Orchester in Auftrag gegebenen neuen Fassung. Ein höchst unterhaltsames Konzert der Extraklasse!


2 CDs:  25.-   /   Vö:   10.1.2020
3 LPs :  45.-   /   Vö:     7.2.2020 

 

 

Cellokonzert op.85

Sheku Kanneh-Mason (Cello), Heath Quartet, London Symphony Orchestra, Simon Rattle


Mit Elgar präsentiert der preisgekrönte britische Cellist Sheku Kanneh-Mason ein brandneues Album mit Werken rund um Elgars Cellokonzert – das wohl bekannteste im Kanon der klassischen Werke für Solocello, das in diesem Monat das 100-jährige Jubiläum seiner Uraufführung feierte. Zusammen mit dem international renommierten London Symphony Orchestra und seinem berühmten Musikdirektor, Dirigent Sir Simon Rattle, nahm Sheku das Cellokonzert in den Abbey Road Studios auf.
Die Inspiration, Cello zu lernen, kam im Alter von acht oder neun Jahren, nachdem er Elgars beliebtes Konzert in der berühmten Aufnahme von Jacqueline du Pré aus dem Jahr 1965 hörte, von der seine Familie eine CD besaß. Das Werk »appelliere unmittelbar an [seine] Emotionen«, so erklärt der heute 20-Jährige, der das Stück bereits viele Male zusammen mit Orchestern auf der ganzen Welt aufgeführt hat.
Für sein neustes Album verwendet Sheku Elgars berühmtes Werk als Ausgangspunkt, das ihm den Blick auf die weitere musikalische Landschaft Europas vor und nach dem Krieg erlaubt, mit Werken von Julius Klengel, Gabriel Fauré und dem in der Schweiz geborenen Ernest Bloch. So ist beispielsweise Faurés »Élégie« nicht nur ein klassisches Werk im Cellorepertoire, sondern auch eine letzte Manifestation der Romantik im Vorkriegseuropa, bevor sich die Welt für immer veränderte. Klengels »Hymnus« – komponiert für 12 Celli – wurde 1920 geschrieben und 1922 auf der Beerdigung von Arthur Nikisch uraufgeführt, der Elgar als Dirigent des London Symphony Orchestra ablöste. Elgars Enigma-Variationen wurden zwischen 1898 und 1899 zu Beginn eines neuen Jahrhunderts komponiert; der mächtige und allgegenwärtige britische »Nimrod« ist hier speziell für sechs Celli arrangiert. Die traditionelle Volksmelodie »Scarborough Fair« ist für Solocello und klassische Gitarre neu konzipiert und ergänzt das nordumbrische »Blow the Wind Southerly« sowie eine Neuaufnahme von Frank Bridges »Spring Song« mit dem Heath Quartett.


CD:   25.-
LP :   39.-
Vö :   10.1.2020     

 

 

Sonate für Cello & Klavier op. 6 (Urfassung 1881)

Raphaela Gromes, Julian Riem


Mit ihrem letzten Album »Offenbach« eroberte die hochgelobte Münchner Cellistin Raphaela Gromes bereits Platz 3 der deutschen Klassik-Charts und schaffte es auch auf die Bestenliste 3 / 2019 des Preises der deutschen Schallplattenkritik.

Jetzt erscheint ihr neues Album mit einer Sensation: Der Ersteinspielung einer bisher unveröffentlichten Cellosonate von Richard Strauss. Die populäre Sonate für Violoncello und Klavier op. 6 von Richard Strauss von 1883 galt bisher als seine einzige Cellosonate. Was bislang nicht bekannt war: Sie war tatsächlich seine zweite Cellosonate. Denn Richard Strauss schrieb zuvor, nämlich 1881 als 16-jähriger die jetzt erstmal eingespielte Sonate F-Dur für Clavier und Violoncello, ursprünglich für einen Kompositionswettbewerb. Und von dieser Sonate verwendete er für die zwei Jahre später publizierte Sonate F-Dur op. 6 eigentlich nur Bestandteile im ersten Satz. Raphaela Gromes hat mit ihrem Klavierpartner Julian Riem jetzt erstmals die eigenständige Urfassung dieses jungen Geniestreichs eingespielt und diese der bekannten Cellosonate op. 6 gegenübergestellt.

Interessant wird das Album auch durch die Ersteinspielung von Strauss-Liedern, die Pianist Julian Riem für Cello und Klavier arrangierte: Dazu gehören so bekannte Stücke wie »Zueignung«, »Die Nacht«, »Morgen!« und »Cäcilie«. Als Bonustrack ist auf dem Album eine weitere Bearbeitung von Julian Riem zu hören: eine sechsminütige Walzerfolge aus dem berühmten »Rosenkavalier«.  

CD:   27.-
Vö :   7.2.2020  

 

 

Vier letzte Lieder

Diana Damrau, Helmut Deutsch, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons


Wenn es einen Komponisten gibt, der die Sopranistin Diana Damrau schon sehr lange begleitet, dann ist es Richard Strauss. In Interviews wird die Künstlerin nie müde, von seinen Vokalwerken zu schwärmen, die sie schon ganz zu Anfang ihrer Karriere für sich entdeckte und deren geradezu magische Verbindung zwischen Musik, Stimme und Sprache für sie immer wieder eine besondere Erfahrung ist. Nach einer Reihe von Produktionen des italienischen Belcanto oder der französischen Grand Opéra wendet sie sich nun dem Strauss’schen Liederkosmos zu – neben einer Auswahl des Klavierliedschaffens zusammen mit dem renommierten Pianisten Helmut Deutsch stehen die Vier letzten Lieder auf dem Programm. Die Aufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons und gehören zu den letzten musikalischen Zeugnissen, die der erst kürzlich verstorbene Stardirigent – der noch im Oktober einen OPUS Klassik für sein Lebenswerk entgegennahm – hinterlässt. Die Hinwendung zu Strauss ist eine Rückkehr, denn schon seit 2010 schmückt ein Album mit Orchersterliedern (Poesie) des letzten großen Romantikers Diana Damraus Diskografie, aufgenommen mit den Münchner Philharmonikern unter Christian Thielemann. Mit dem aktuellen Album nun kostet die Sängerin die einzigartige Weise, mit der der Komponist die weibliche Stimme in das Orchester einbettet, aus: Ganz besonders im Lied Morgen! und den Vier Letzten Liedern – jenem späten, von Lebensherbst-Stimmung geprägten Zyklus nach Gedichten von Eichendorff und Hesse. Die Fülle der Klavierlieder dagegen zeichnet das Bild des Komponisten in den verschiedensten Lebensaltern, der ja selbst auch Ehemann einer berühmten Sopranistin war. Die Auswahl beginnt beim schwärmerischen Opus 10 des 23-Jährigen Strauss und reicht bis zu Vertonungen des reifen Meisters mit jenen Erfahrungen aus seinen berühmten Opern. Für die im schwäbischen Günzburg geborene Diana Damrau, die in Würzburg studierte und den Titel „Bayerische Kammersängerin“ führt, ist das neue Strauss-Album, wie sie selbst sagt, eine Art von innerer Heimkehr, eine sängerische Wiederentdeckung ihrer Muttersprache.    

CD:   25.-
Vö :   31.1.2020

 

 

Sinfonie 6

Akademie für Alte Musik Berlin, Bernhard Forck


Dieser Begriff hat seine Berechtigung, und die Anführungszeichen stehen nicht für ironische Distanz: Knechts Tongemälde der Natur ist mehr als nur eine schlichte Vorwegnahme der berühmten Pastorale, des 23 Jahre später entstandenen Meisterwerks von Beethoven. Es ist aufregend, diese beiden Werke erstmals unmittelbar nebeneinander von einem Orchester mit historischen Instrumenten unter der Leitung seines Konzertmeisters Bernhard Forck zu erleben.    

CD:   27.-
Vö :   28.2.2020

 

 

Sinfonie 39, 40, 41

Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi


Bereits in den preisgekrönten Einspielungen, die C. P. E. Bach und Haydn gewidmet waren, haben Riccardo Minasi und das Hamburger Ensemble Resonanz ein eigenes Klangbild entwickelt und stellten auf modernen Instrumenten gleichermaßen historisch begründete wie zeitgenössische Interpretationen vor. In den drei letzten Sinfonien Mozarts setzen sie diesen Weg fort und rücken die rhetorischen und theatralen Dimensionen der berühmten Trilogie in den Fokus.    

2 CD:   29.- 
Vö    :  28.2.2020 

 

 

Wilhelm Backhaus - The Complete Decca Recordings

Wilhelm Backhaus, Pierre Fournier, Wiener Philharmoniker, Clemens Krauss, Karl Böhm, Carl Schuricht, Hans Schmidt-Isserstedt, Günter Wand


Diese Edition bildet erstmals das gesamte pianistische Oeuvre ab, das Backhaus für Decca eingespielt hat. Als besondere Beigabe liefert die Edition zwei Konzertmitschnitte, zum einen aus der Carnegie Hall 1954, zum anderen als Erstveröffentlichung den kompletten Mitschnitt von Backhaus‘ letztem Konzert in Ossiach im Juni 1969. Dieser Konzertmitschnitt, entstanden eine Woche vor seinem Tod, enthält mit Schuberts Impromptu D 935 Nr. 2 das mutmaßlich letzte Stück Musik, das Backhaus je gespielt hat.

Wilhelm Backhaus verkörpert ein besonderes pianistisches Erbe: als Interpret eng mit Beethoven, aber auch mit Brahms und Schubert assoziiert, als Schüler des Leipziger Konservatoriums sowie Enkelschüler von Liszt, als politischer Mitläufer im Dritten Reich, später sehr erfolgreich im Konzert- und Schallplattengeschäft der Nachkriegszeit, ist er fürs deutsche Publikum bis heute einer der pianistischen Säulenheiligen. Seine beiden Zyklen der Beethoven-Sonaten, die Brahms-Konzerte, aber auch seine seltenen kammermusikalischen Einspielungen (Brahms Cellosonaten mit Pierre Fournier) sind Aufnahmen von bleibendem Rang und unübertroffener musikalischer Integrität.

50 Jahre nach Backhaus‘ Tod ist nicht nur sein überragendes pianistisches Erbe, sondern auch manche Anekdote lebendig. Auf die Frage seines Plattenproduzenten, wie es denn war, Brahms persönlich zu treffen, und ob er ihm damals auch vorgespielt hätte, antwortete er lakonisch: „Nein … aber das war zu seinem Nachteil“.

39 CDs:   139.-
Vö       :   14.2.2020

 

 

Klavierkonzerte Nr.1 & 2

Benjamin Grosvenor, Royal Scottish National Orchestra, Elim Chan


Benjamin Grosvenor spielt auf seinem ersten Album seit 2016 zwei Chopin-Konzerte ein: zusammen mit dem Royal Scottish National Orchestro und deren principal guest conductor, der Hong-Kong-stämmigen Elim Chan, einer der gefragtesten jungen Dirigentinnen unserer Zeit, für die es ihre erste Album-Einspielung ist.

Benjamin Grosvenor sagt: »Chopin war der erste Komponist, zu dem ich ein seltsames Gefühl von Verbindung empfunden habe als Kind. Seine Musik hat mich immer angezogen und seine Klavierkonzerte gehören zu den Besten.«    

CD:   25.-
Vö :   21.2.2020

 

 

Violinkonzerte

Kati Debretzeni, English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner


Bachs Violinkonzerte offenbaren in ihren tanzbezogenen Ecksätzen überschwänglichen Erfindungsgeist und rhythmische Ausgelassenheit, während die noblen langsamen Sätze eine leise Innigkeit vermitteln. Man meint, ein leidenschaftliches Gespräch unter Freunden zu belauschen. Doch um den Gesprächsfluss aufrechtzuerhalten, muss der Solist nicht nur die unterschiedlichen technischen Anforderungen jedes Konzerts meistern und die Stimmungen von verspielt bis tiefgründig einfangen, sondern auch den Geist jedes einzelnen Satzes erspüren, um die Seele des Zuhörers zu berühren. Und genau so erging es auch mir, als wir diese vier wunderbaren Konzerte mit Kati Debretzeni und Mitgliedern der English Baroque Soloists im vergangenen Dezember aufgenommen haben – mit förmlich greifbarer Musizierfreude. (John Eliot Gardiner)    

CD:   25.-
Vö:   20.11.2019

 

 

Beethoven Complete - The Complete Works (Warner Classics Edition 2019)

Ludwig van Beethoven


Der ganze Beethoven in einer künstlerisch geschlossenen Gesamtschau: Bei BEETHOVEN: The Complete Works stehen nicht nur die großen Namen der Mitwirkenden für die hohe Qualität, sondern auch das Konzept, jeden Werkzyklus einem Dirigenten, einem Orchester, einem Ensemble oder Solisten anzuvertrauen. Darüber hinaus ergänzen eigens für dieses Projekt eingespielte Neuaufnahmen das Programm zur kompletten Gesamtaufnahme. BEETHOVEN: The Complete Works vereint Juwelen aus den Diskografien größter Künstler mit faszinierenden Entdeckungen im riesigen Werk des Klassik-Titanen. Die luxuriös ausgestattete Box bietet ein umfangreiches, reich illustriertes Booklet, dass neben einem hochkarätigen Einführungstext (geschrieben vom renommierten Musikwissenschaftler David Wyn Jones) einen kompletten Werkindex enthält. Die CD-Cover zieren Gemälde großer Beethoven-Zeitgenossen wie Caspar David Friedrich oder Josef Anton Koch. Die Musik eines der bedeutendsten Komponisten überhaupt Ludwig van Beethoven gehört (neben seinen Vorgängern Bach, Mozart und Haydn) zu den bedeutendsten Komponisten der klassischen Musik. Schon zu Lebzeiten ein Mythos, schuf er eine Fülle von Werken, die zum Kern des ganzen Genres gehören – allen voran seine Sinfonien (die fünfte mit dem berühmten hämmernden Anfangsmotiv oder die neunte mit der „Ode an die Freude“, deren Melodie heute die Hymne der EU bildet), dazu mitreißende Klavierkonzerte, Klaviersonaten (populär ist die „Mondscheinsonate“, die „Appassionata“ oder die „Pathétique“), Streichquartette, Violinsonaten, die Oper „Fidelio“ bis hin zum Klassik-Hit „Für Elise“. Mit 22 Jahren kam Beethoven aus seiner Heimatstadt Bonn ins damalige Musik-Weltzentrum Wien, wo er als Komponist, Pianist und Improvisator zum Star avancierte. Mit 30 kam der Schock seines Lebens: Beethoven verlor nach und nach sein Gehör. Der Kampf gegen dieses Schicksal sollte von nun an sein Leben und Schaffen bestimmen. Viele seiner größten Werke sind für ihn nur in seiner Vorstellung erklungen. Gehört hat er sie nie. Mit Beethoven beginnt eine völlig neue Ära der Musikauffassung. Schufen seine Vorgänger wie Haydn oder Mozart noch für ein Publikum, dessen Wünsche sie zu Meisterwerken inspirierte, zählte für Beethoven nur eins: Sein eigener künstlerischer Wille. So wurde der Komponist zum ersten Vertreter eines kompromisslosen, oft unverstandenen modernen Künstlertypus, der in der folgenden Epoche der Romantik und im 20. Jahrhundert zum Ideal wurde. Musikalisch überschritt Beethoven aus diesem Geist heraus sämtliche Grenzen: Formal, harmonisch und stilistisch. In seiner Klaviersonate Nr. 32 nahm er sogar den Jazz vorweg. Hier erklingt in einer rhythmisch überschäumenden Variation ein Boogie-Woogie.    

80 CDs:   149.-
Vö       :   29.11.2019

 

 

Oboenkonzerte Wq.164 & 165

Xenia Löffler, Akademie für Alte Musik Berlin


Mitte des 18. Jahrhunderts: Das Berliner Publikum kann gar nicht genug von seinen Konzerten bekommen, so fasziniert ist es von C. P. E. Bach, diesem »Originalgenie«. Für die Solisten gilt es, die vielfältigen Facetten seiner raffiniert ausgearbeiteten und damals neuartigen Tonsprache geschickt zu meistern: Eine Herausforderung, die die Oboistin Xenia Löffler mit Bravour (und auf einem historischen Instrument!) besteht, wobei sie von den großartigen Kollegen der Akademie für Alte Musik Berlin begleitet wird.    

CD:   27.-
Vö :   17.1.2020

 

 

Beethoven 2020 - The New Complete Edition

Div. Interpreten;


Zu Beethovens 250. Geburtstag 2020 veröffentlicht die Deutsche Grammophon die bislang umfassendste CD-Edition seiner Werke. „Beethoven – Die Neue Gesamtedition“ wurde in Partnerschaft mit dem Beethoven-Haus Bonn kuratiert. Das bahnbrechende Projekt bietet über 175 Stunden Musik, darunter Neuaufnahmen und Welt-Ersteinspielungen – auf 118 CDs, 3 Blu-ray Audio Discs und 2 DVDs. Die Sammlung enthält legendäre Interpretationen aus dem konkurrenzlosen Beethoven-Katalog der Deutschen Grammophon neben einer Reihe musikalischer Kostbarkeiten, die in Zusammenarbeit mit Decca und vielen anderen Labeln zusammengestellt wurden. Im Mittelpunkt von „Beethoven – Die Neue Gesamtedition“ stehen die Aufnahmen von über 250 der größten Beethoven-Interpreten aller Zeiten, ob Karl Böhm oder Alfred Brendel, Martha Argerich, Claudio Arrau oder das Amadeus Quartet, Wilhelm Furtwängler oder Dietrich Fischer-Dieskau, Emil Gilels, John Eliot Gardiner, Wilhelm Kempff oder Herbert von Karajan, Yehudi Menuhin, Anne-Sophie Mutter, Murray Perahia oder Maurizio Pollini. Die Edition ist in neun Abteilungen gegliedert, sie beginnt mit den Orchesterwerken des Komponisten und umfasst das gesamte Œuvre, von wenig bekannten Ballettmusiken und Volkslied-Arrangements bis zu den wegweisenden Klaviersonaten und Streichquartetten. Eigens in Auftrag gegebene Essays und editorische Kommentare von renommierten Beethoven-Spezialisten wie Prof. Christine Siegert und Barry Cooper dienen als Führer auf dieser Reise in das gewaltige schöpferische Universum des Komponisten. Zu den vielen Höhepunkten der Edition zählen mehr als 30 CDs, die alternativen Interpretationen gewidmet sind, darunter historische Aufnahmen oder Aufführungen auf Originalinstrumenten, wie zum Beispiel Sir John Eliot Gardiners Einspielung der neun Symphonien; drei Blu-ray Audio Discs in 24-Bit-Sound mit Karajans legendärem Zyklus der Symphonien von 1962 sowie Kempffs Interpretation sämtlicher Klaviersonaten und der berühmten Aufnahme des Amadeus Quartet von sämtlichen Streichquartetten; und zwei DVDs, die erste mit Fidelio unter Leitung von Leonard Bernstein, die zweite mit den Symphonien Nr. 4 und 7 unter Leitung von Carlos Kleiber. Die in enger Abstimmung mit dem Beethoven-Haus Bonn kuratierte Auswahl preisgekrönter Einspielungen, rarer Kostbarkeiten und bislang unveröffentlichter Neueinspielungen ist eine Quelle musikalischer Inspiration und der Ausgangspunkt für eine umfassende Entdeckungsreise zu Beethovens Kosmos. Über dieses editorische Projekt kann man frei nach Beethoven nur sagen: „Es kommt von Herzen – Möge es wieder – Zu Herzen gehn!“ •Deutsche Grammophon präsentiert sämtliche Werke Ludwig van Beethovens in einer neuen Gesamtedition, die eine nie zuvor dagewesene Vollständigkeit erreicht. Die Edition wird in puncto künstlerischer Qualität der Aufnahmen und editorischer, wissenschaftlicher Begleitung höchsten Ansprüchen gerecht. •Die Box umfasst das Gesamtwerk Beethoven inklusive alternativer Einspielungen auf 118 CDs. •Dazu kommen 2 DVDs (Bernstein: Fidelio und Carlos Kleiber: Sinfonien 4 & 7) und 3 Blu-ray Audios in 24bit audiophiler Qualität (Karajan: Sämtliche Sinfonien, Kempff: Sämtliche Klaviersonaten und das Amadeus Quartett: Sämtliche Quartette). •Die Edition entstand in Zusammenarbeit mit Decca and 10 weiteren Plattenfirmen; für die wissenschaftliche Begleitung wurde mit dem Beethoven-Haus Bonn zusammengearbeitet. •Die Edition umfasst über 250 legendäre Beethoven-Interpreten, von Gilels bis Gardiner, dem Amadeus Quartett bis Arrau, Furtwängler bis Fischer-Dieskau, Kempff bis Karajan, Böhm bis Brendel, Menuhin bis Mutter und Perahia bis Pollini. •Führende Beethoven-Forscher präsentieren in einem reich bebilderten Hardcover-Buch den neuesten Stand der Forschung und liefern spannende Einblicke in Beethovens künstlerischen Arbeitsprozess. •Inklusive 2 Stunden neuer Aufnahmen, die speziell für die Edition eingespielt wurden, darunter Weltersteinspielungen von nie zuvor aufgenommenen Werken durch Lang Lang und Daniel Hope. •Ein Farbleitsystem erlaubt ein schnelles Zurechtfinden innerhalb der Edition und 9 Booklets enthalten die Tracklistings, Aufnahmeinformationen und sämtliche gesungenen Texte auf Deutsch und Englisch.    

118 CDs, 3 Blu-ray Audio, 2 DVDs   /   299.-
Vö :   1.11.2019

 

 

Lautenwerke "note d'oro"

Jakob Lindberg (Laute)


Jan Antonín Losy wurde um 1650 in eine wohlhabende böhmische Familie geboren. Nach dem Tod seines Vaters, des ersten Grafen von Losinthal, erbte er nicht nur seinen Titel, sondern auch beträchtlichen Reichtum. So konnte er sein Leben der Musik widmen und sein Können als Lautenist wurde europaweit bekannt. Im Gegensatz zu professionellen Musikern musste Losy seine Musik weder verkaufen noch veröffentlichen, aber glücklicherweise ist sie in zahlreichen Manuskripten erhalten geblieben.

Heute haben wir fast 200 Stücke des Grafen Losy, von denen viele einst in größeren Suiten oder Partiten zusammengefasst waren. Als Komponist folgte Losy dem Beispiel französischer Meister wie François Dufaut, brachte jedoch eine Vorliebe für die italienische Melodie mit, insbesondere in den vielen überlieferten Arien, Rondeaus und Menuetten. Für diese reichhaltige Hommage an Losy hat Jakob Lindberg 36 Stücke ausgewählt und in sechs Suiten zusammengefasst.

Er spielt sie auf seiner Laute aus dem 16. Jahrhundert vom deutschen Lautenmacher Sixtus Rauwolf - ein Instrument, das 1715 einen neuen Hals bekam und zu einer elfchörigen Laute, der wichtigsten Lautenart zu Losys Lebzeiten, »modernisiert« wurde.   
(Text von JPC)

CD:   25.-
Vö :   10.1.2020 

 

 

Violinkonzerte op.7 Nr.1 & 3;op.10 Nr.1 & 3

Leila Schayegh, La Cetra Barockorchester Basel


Jean-Marie Leclair gilt anerkanntermaßen als Gründer der französischen Violinschule, der wie kein anderer die italienische Virtuosität mit dem kantablem Spiel und der Tonschönheit nach französischem Geschmack zu verbinden wusste. Vom Vater zunächst zum »handfesten« Beruf des Korbflechters ausgebildet, schlug der Komponist wohl schon früh eine künstlerische Laufbahn ein ‒ zunächst allerdings als Tänzer und Ballettmeister in seiner Geburtsstadt Lyon, von wo er 1722 in die norditalienische Metropole Turin wechselte. Bereits zu dieser Zeit muss er ein versierter Meister auf der Violine gewesen sein, denn ab 1726 perfektionierte er dort beim berühmten Corelli-Schüler Giovanni Battista Somis sein Geigenspiel. Zurück in Frankreich begann eine steile, vielversprechende musikalische Karriere, die 1733 in der Ernennung zum »Ordinaire de la musique du Roi« gipfelte, jedoch bald an Zwistigkeiten mit dem Kollegen Jean-Pierre Guignon scheiterte. Verärgert quittierte er den Dienst beim königlichen Orchester und wirkte fortan mehr oder weniger freischaffend. 1764 fand man ihn ermordet in seinem Haus auf. Mit vier weiteren Violinkonzerten Leclairs setzen die herausragende Schweizer Barockgeigerin Leila Schayegh und das La Cetra Barockorchester Basel ihre bereits hochgelobte Gesamtschau dieses ausgesprochen reizvollen aber bislang nur wenig beachteten Repertoires auf GLOSSA fort. Die Künstlerin vereint dabei als Solistin und Leiterin außergewöhnliche Musikalität und souveräne Virtuosität mit einem ebenso umfassenden wie fundierten historischen Wissen.    

CD:   25.-
Vö :   10.1.2020

 

 

"Tis too late to be wise"

Kitgut Quartet


Kein »Orakel« hätte vorhersagen können, dass diese vier Musiker mit so unterschiedlichen und kontrastreichen Profilen sich zusammenschließen würden. Und doch gründeten Amandine Beyer, Naaman Sluchin, Josèphe Cottet und Frédéric Baldassare nach einer ersten Begegnung im Jahr 2015 das Kitgut Quartet, das auf historischen Instrumenten und Darmsaiten (engl. catgut oder auch kitgut) spielt. Mit ihrer Erfahrung als Kammermusiker und Solisten in führenden Ensembles Europas, hegen sie den Wunsch, große Meisterwerke des Repertoires, aber auch Kuriositäten und vergessene Werke mit Freiheit und Begeisterung zu neuem Leben zu erwecken. Ihr erstes Projekt untersucht die Ursprünge des Streichquartetts und die verschiedenen Versuche in Europa vor der Klassik, eine rein instrumentale Schreibweise für vier Stimmen zu schaffen. In vier Kapiteln mit den Schwerpunkten Schubert und Deutschland, Mozart und Italien, Beethoven und Frankreich sowie – nun als erste Aufnahme vorliegend – Haydn und England stellt das Kitgut Quartet die Entstehung des Quartetts aus einer anderen Perspektive dar.    
(Text von JPC)

CD:   27.-
Vö :   17.1.2020

 

 

Bruno Walter - The Complete Columbia Album Collection

Bruno Walter


Er war Mahlers Schüler und Freund in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg in Wien und wurde dann einer der berühmtesten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Die Aufnahmen, die Bruno Walter zwischen 1941 und 1961, dem Jahr vor seinem Tod, für die amerikanische Columbia gemacht hat, galten immer als Maßstäbe setzend. Sony Classical präsentiert nun zum ersten Mal seine gesamte Columbia-Masterworks-Diskografie in einer 77 CDs umfassende Edition, wobei seine kompletten Stereoaufnahmen auf 31 CDs neu von den originalen 2- und 3-Spur-Analogbändern remastert wurden. Weitere 29 Monoaufnahmen wurden von ihren originalen Matrizen und Magnetbändern ebenfalls mit 24 bit / 192 kHz gemastert, viele frühe Aufnahmen erscheinen damit zum ersten Mal auf CD bei Sony Classical. Die Edition gibt eine umfassende Übersicht über Bruno Walters Schaffen: Symphonien, Ouvertüren und andere Orchesterwerke von Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert, Brahms, Wagner, Schumann, Dvořák, Richard Strauss, Smetana und anderen, aufgenommen mit dem New York Philharmonic und dem Columbia Symphony Orchestra; Konzerte mit Rudolf Serkin, Zino Francescatti, Pierre Fournier, Nathan Milstein, Isaac Stern, Joseph Szigeti und Leonard Rose; Opernarien und Lieder mit Dési Halban, Lotte Lehmann, Lily Pons, Eleanor Steber, Ezio Pinza und George London. Das Set enthält ein reich illustriertes, 200-seitiges Hardcover-Buch mit einem Aufsatz des Bruno-Walter-Biografen Erik Ryding, Fotos und Faksimiles aus den Archiven der New York Philharmonic, vollständige diskografische Notizen, einen Werkindex und eine Bruno Walter / Columbia-Diskografie sowie 8 CDs mit Interviews und Probenausschnitten.

77 CDs:   339.-
Vö       :   22.11.2019

 

 

Piae Cantiones (10.-14.Jahrhundert)

Utopia Chamber Choir, Andrew Lawrence-King


Piae Cantiones (Geistliche Lieder), die erste finnische Musik, die jemals gedruckt wurde, erschien 1582 in Greifswald. Obwohl viele der Texte religiöse Themen behandeln, sind die Piae Cantiones keine Kirchenlieder; sie stellen ein abwechslungsreiches Repertoire dar, das zur Unterhaltung der Studenten außerhalb des Unterrichts gesungen wurde. Die Stile reichen von lebhaften Tanzrhythmen und eingängigen Refrains (»Gaudete«) über den kühlen Renaissance-Kontrapunkt von »Jesu dulcis memoria« bis zu strenger Zurückhaltung in der Melodie von »Angelus emittitur«, dem ersten Lied des Buches.

CD:   29.-
Vö :   24.1.2020

 

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