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Tudor Queens

Diana Damrau, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Antonio Pappano


Die Sopranistin Diana Damrau verkörpert auf Tudor Queens drei verschiedene Königinnen der Tudor-Zeit in Großbritannien: Anne Boleyn, die zweite der sechs Ehefrauen Heinrichs VIII.; Maria, Königin der Schotten, und Elisabeth I., die jungfräuliche Königin. Jede von ihnen ist die Hauptfigur in einer Oper von Gaetano Donizetti: Anna Bolena (1830), Maria Stuarda (1835) und Roberto Devereux (1837). Tudor Queens stellt nun die kulminierenden Schlussszenen dieser drei Werke gegenüber, in denen sich die Königin jeweils ähnlichen Extremen gegenübersieht: Anna wurde von ihrem Ehemann zum Tode verurteilt; Maria wurde von ihrer Cousine Elisabeth zum Tode verurteilt, und Elisabeth - die Tochter von Anna - hat den Mann, den sie liebt, Robert Devereux, Graf von Essex, zum Tode verurteilt. Die drei ausgedehnten Szenen auf diesem Album geben der Sopranistin reichlich Gelegenheit, ihre spektakuläre Technik und ihr interpretatorisches Verständnis zu zeigen, und sie demonstrieren eindrucksvoll die Fähigkeiten des Komponisten, Spannung und Dramatik von kumulativer Kraft aufzubauen.

CD:   25.-
Vö :   2.10.2020

 

 

Encounter

Igor Levit


Ein sehr persönliches Doppelalbum, getragen vom Wunsch nach Begegnung und Miteinander. Das Programm umfasst selten gespielte Bach- und Brahms-Bearbeitungen von Ferruccio Busoni und Max Reger sowie »Palais de Mari«, das letzte Klavierstück von Morton Feldman.

Igor Levits Doppelalbum »Encounter« sucht nach Klängen, die innere Stärke geben und seelischen Halt. Die auf eindringlichen Vokalkompositionen basierenden Werke von Bach bis Max Reger artikulieren den Wunsch nach Begegnung und menschlichem Miteinander – in einer Zeit, in der Vereinzelung das Gebot der Stunde ist. Entstanden ist ein sehr persönliches Recital.

Einmal mehr überschreitet der 33-Jährige die Grenzen des reinen Klavierrepertoires: In den als komplette Zyklen selten zu hörenden Busoni-Transkriptionen der Choralvorspiele Bachs und des späten Brahms übernimmt Levit die Rolle eines weite Kirchenräume füllenden Organisten. Der Überwindung quälender Todesfurcht gibt er in Johannes Brahms’ »Vier ernsten Gesängen« instrumentale Beredsamkeit. Das sanfte Schimmern ganz weniger Noten wiederum macht Morton Feldmans extrem leises Klavierstück »Palais de Mari« (1986) zum Inbegriff eines sinnlich-übersinnlichen Möglichkeitsraumes.

Levits Repertoirezusammenstellung rechtfertigt den Titel des Albums. Die Werke machen aus vielen zur Distanz voneinander gezwungene Individuen eine Erfahrungsgemeinschaft. Sie stellen den Kontakt her zu religiöser und innerweltlicher Spiritualität. Darüber hinaus lassen die inneren Verbindungen zwischen den Komponisten und ihrer jeweiligen Ästhetik »Encounter« zu einer Reise werden, die auch auf scheinbar vertrautem Terrain erstaunliche Entdeckungen bereithält.

»Die heimische Isolation in den Wochen seit Mitte März 2020 war auch für mich oft schwer. Als Künstler jedoch habe ich mich noch nie in meinem Leben so ungebunden, so durchlässig gefühlt wie an jenen Tagen, an denen ich oft erst eine halbe Stunde vor dem Live-Stream entschieden habe, was ich in meinen Hauskonzerten spielen würde«, berichtet Igor Levit. Der Wegfall aller Routinen des Konzertbetriebs hatte offenbar auch seine positiven Seiten: »Musik machen zu können ohne jeden Zwang und spontan Werke zu wählen, in denen all die Fragen nach Liebe und Tod, Einsamkeit und der Möglichkeit echter Nächstenliebe verhandelt werden, das hat meinem Klavierspiel eine Gelöstheit gegeben, die ich in dieser Form bislang noch nicht kannte.«

2 CDs:   24.90.-
Vö      :   11.9.2020

 

 

The Queen's Delight

Fiona McGown (Mezzosopran), Enea Sorini (Bariton, Percussion, Dulcimer), Les Musiciens de Saint-Julien, Francois Lazarevitch


Englische Lieder & Tänze des 17. und 18. Jahrhunderts

Lieder: Bonny Kathern Loggy; The Witty Western Lasse; How Vile Are The Sordid Intrigues (Henry Purcell); An Italian Ayre (nach Henry Lawes); Dreive The Cold Winter Away; When Daphne From Fair Phoebus Did Fly; Mr. Lane's Maggot; A Lad of the Town (nach Henry Purcell); Bacchus's Health (nach Paul's Steeple)

Tänze: Bellamira - Greensleeves (James Oswald); Emperor of the Moon - Ormond House; Sefauchi's Farewell (nach Henry Purcell); Nobody's Jig - Black and Greay - Where Will Our Goodman Lie - Maiden Lane; John Come Kiss Me Now; Scots Rant - Argiers (Variationen nach Jacob van Eyck); The Lord Monk's March (Henry Purcell); Hey to the Camp (James Oswald)   

CD:   27.-
Vö :   16.9.2020 

 

 

The Messenger

Helene Grimaud, Camerata Salzburg


Mit ihrem neuen Album führt uns Hélène Grimaud nach Salzburg, wo sie W.A. Mozart und den ukrainischen Komponisten Valentin Silvestrov (geb. 1937) auf faszinierende Weise gegenüberstellt. In Anlehnung an ihr erfolgreiches DG-Debütalbum "Credo" ist diese innovative Kombination typisch für ihren Ansatz und signalisiert einen weiteren Neuanfang.

Sorgfältig hat sie die Musik von Mozart (in c- oder d-Moll) ausgewählt, die sich in eine Gesamtdramaturgie einfügt: Von Mozarts berühmter unvollendeter d-Moll-Fantasie geht sie nahtlos in das große d-Moll-Konzert KV 466 über - eines der beliebtesten unter Mozarts 27 Konzerten (und eines von nur zweien in a-Moll). Die c-Moll-Fantasie signalisiert hier "das Ende von Mozart" und einen neuen Anfang: The Messenger beginnt mit einem Thema, das an Mozart erinnert, und stellt wie ein Bote eine Verbindung zwischen der Gegenwart und der Welt her, die zuvor existierte. Sowohl von Mozarts als auch von Silvestrovs Werken gehen Melancholie und Hoffnung, Trauer und Ausgelassenheit aus.

Hélène hat seit langem eine Leidenschaft für Silvestrovs Musik, die manche als postmodern oder sogar als neoklassizistisch bezeichnen. "Wie Arvo Pärt ist Silvestrovs Musik harmonisch, was keineswegs eine Schwäche ist, sondern eine Aufklärung an sich und sehr kraftvoll in ihrer Einfachheit", sagt sie.

The Messenger, eines der schönsten und meistgespielten Werke Silvestrovs (zusätzlich auch in der Piano-Solo Fassung) bezeugt dies eindrucksvoll.

CD : 27.-
2 LPs: 49.-
Vö : 2.10.2020

 

 

Sonaten für Klarinette & Klavier op.120 Nr.1 & 2

Jörg Widmann, Andras Schiff


Zwei große Musiker, der Pianist András Schiff und der Komponist / Klarinettist Jörg Widmann, sind hier erstmals auf einer gemeinsamen Aufnahme zu hören. Sie interpretieren Brahms' späte Meisterwerke, die 1894 entstandenen Klarinettensonaten op. 120. Zwischen den Sonaten spielt Schiff Widmanns Intermezzi für Klavier, komponiert 2010. Wie Jörg Widmann in einer Programmnotiz erläutert, handelt es sich dabei um Werke, die von seiner langen Freundschaft mit András Schiff und der gemeinsamen Liebe zu Brahms inspiriert sind, dem hiermit Tribut gezollt wird. Das Album wurde im Historischen Reitstadel in Neumarkt aufgenommen.

CD:   25.-
Vö :   2.10.2020

 

 

Magic Mozart

Sandrine Piau, Jodie Devos, Lea Desandre, Loic Felix, Stanislas De Barbeyrac, Florian Sempey, Insula Orchestra, Laurence Equilbey


Seit drei Jahren schlägt das Herz der klassischen Musik in Frankreich auch auf einer Seine-Insel: La Seine Musicale, im Westen von Paris, war seit der Eröffnung 2017 Schauplatz bedeutender Konzerte und CD-Produktionen. So auch im Januar dieses Jahres, als sich hier eine ganze Reihe der größten französischen Mozart-Sänger und Sängerinnen traf. Begleitet vom hauseigenen Insula Orchestra unter Laurence Equilbey sorgten Sandrine Piau, Jodie Devos, Lea Desandre, Loïc Félix, Florian Sempey, Stanislas de Barbeyrac für eine einzigartige Mozart-Gala – mit Ausschnitten aus den berühmtesten Opern wie Die Zauberflöte, Le Nozze di Figaro, Don Giovanni oder die Entführung aus dem Serail, aber auch einigen Raritäten wie einem Mozart-Beitrag zu dem von mehreren Komponisten in Teamwork geschaffenen Singspiel Der Stein der Weisen.

CD:   25.-
Vö :   18.9.2020

 

 

Rimembranza

Sophie Pacini (Klavier)


In das Zentrum des Albums stellt sie zwei Werke, die für sie stark mit Schmerz, Vergänglichkeit und Tod verbunden sind: Mozarts Sonate in a-moll KV 310 und Schuberts Sonate in a-moll D 784. Kurz bevor Mozart seine Sonate schrieb, starb seine Mutter in Paris. Die zwölf Variationen auf das französische Volkslied »Ah, vous dirai-je, Maman!« tragen für Pacini deshalb klar ihren Keim in der Sonate in a-moll. »Sie sind die ›Rimembranza‹ Mozarts zu sich selbst«, sagt sie. Dieser klagende, sich auf Vergangenes beziehende Titel steht als Vorhangöffner zu Beginn des Albums. Wie einzelne Ausschnitte aus seinen Sonaten, wie »zwei süßherbe Rimembranzen aus der Vergangenheit«, versteht Pacini auch Schuberts Impromptus op. 90, »die das Gedächtnis streifen«, bevor das Album ausklingt. Den letzten Akt läutet Schuberts »Ständchen« nach einem Liebesgedicht von Ludwig Rellstab ein, und das Thema Liebe beschließt auch das Album: Das »Tema d’amore« des kürzlich verstorbenen Filmkomponisten Ennio Morricone und seines Sohnes Andrea aus dem Film Cinema Paradiso ist ein Tribute-Track an Sophie Pacinis zweite Heimat Italien.

CD:   25.-
Vö :   28.8.2020

 

 

Selige Stunde

Jonas Kaufmann (Tenor), Helmut Deutsch (Klavier)


"Selige Stunde" heißt das neue Album von Jonas Kaufmann mit einer sehr persönlichen Auswahl an Liedern von Schubert, Brahms, Strauss, Mahler u.a. aufgenommen. Jonas Kaufmann nutzte die coronabedingte Auszeit vom Konzertleben, um sich einen Herzenswunsch zu erfüllen. Mit seinem langjährigen Freund und Klavierbegleiter Helmut Deutsch spielte er eine Vielzahl von Lieblings-Liedern ein. Das Album trägt den Titel eines Liedes von Alexander von Zemlinsky: "Selige Stunde" und enthält populäre Titel wie "Ännchen von Tharau", "Sehnsucht nach dem Frühling" ("Komm lieber Mai"), "Adelaide", "Auf Flügeln des Gesanges", "Die Forelle", "Mondnacht", "Widmung", "Nur wer die Sehnsucht kennt" oder "In mir klingt ein Lied" - und auch einige Wiederentdeckungen, wie z. B. Zemlinskys "Selige Stunde" oder "Still wie die Nacht" von Carl Bohm (1844-1920). Echte Entdeckungen sind das "Still wie die Nacht", gefunden von Helmut Deutsch in einem alten Lied-Album, wie es sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in vielen musikalischen Haushalten gab, ebenso "Es muss ein Wunderbares sein" von Franz Liszt. Liebe und Sehnsucht sind die vorherrschenden Themen/Stimmungen in "Selige Stunde". Aber es geht auch um Abschied, Rückzug ins Innere und Stille: Mit "Wandrers Nachtlied II" von Franz Schubert, "Da unten im Tale" von Johannes Brahms, "Verschwiegene Liebe" und "Verborgenheit" von Hugo Wolf, "Allerseelen" von Richard Strauss und Mahlers "Ich bin der Welt abhanden gekommen" umfasst das Programm ganz unterschiedliche, für jeden Komponisten höchst charakteristische Variationen des Themas "Empfindsame Seele".

CD:   24.90
Vö :   4.9.2020


 

 

Sinfonien komplett

Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, Paavo Järvi


Paavo Järvi und das Radio-Sinfonieorchester Frankfurt mit den schillernden Live-Aufführungen aller vier Sinfonien und dem berühmten Notre-Dame-Intermezzo werfen ein neues Licht auf dieses faszinierende Werk und auf eine freundliche und geniale Seele.

3 CD:   39.-
Vö    :   11.9.2020  

 

 

Mozart Arias Vol.2

Regula Mühlemann, Kammerorchester Basel, Umberto Benedetti Michelangeli


Die Resonanz auf das erste Mozart-Album von Regula Mühlemann war überwältigend. Die Medien sprachen von "Mozart-Glück". BR-Klassik feierte ihre gestalterische Eindringlichkeit und ihre glockenhelle Stimme, die auch in höchster Höhe wunderbar warm klingt: "Diese Kombination macht Regula Mühlemann zu einer herausragenden Mozart-Interpretin", so das Fazit. "Mozart Arias" eroberte die deutschen Klassik-Charts und gewann damals zudem den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste). Seitdem hat Regula Mühlemann nicht nur als Mozart-Sängerin weltweit die Opern- und Konzerthäuser erobert. Auch ihre weiteren Alben für Sony Classical, "Cleopatra" und "Lieder der Heimat" wurden hochgelobt, gleich zweimal trat sie beim ZDF Adventskonzert und beeindruckte als Newcomer des Jahres bei der ZDF Opus Klassik Gala 2018. Jetzt gibt es endlich ein zweites Mozart-Album mir ihr, ebenfalls mit dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Umberto Benedetti Michelangeli ganz nach dem Motto: Never change a winning team! Für dieses hat Regula Mühlemann insgesamt neun Lieblingsstücke ausgewählt. Zu hören sind virtuose wie berührende Arien aus den Opern "Die Zauberflöte", "Il re pastore", "Lucio Silla", "Zaide", "La finta semplice ", "Idomeneo" und "Figaros Hochzeit". Hinzu kommen die Konzertarien "Ah se in ciel, benigne stelle" KV 538 und "Un moto di gioia" KV 579 (Ersatzarie aus "Figaros Hochzeit").

CD:   24.90
Vö :   4.9.2020

 

 

Chanson d'amour

Sabine Devieilhe, Alexandre Tharaud


Sabine Devieilhe und Alexandre Tharaud bringen ihre gewohnte Klarheit, Finesse und Einsicht in die Werke von vier Komponisten ein, die den Weg des französischen Kunstliedes – „la mélodie“ – vom späten 19. bis zur Mitte des 20 definierten. In einem phantasievoll ausgewogenen Rezital interpretieren die beiden französischen Koryphäen Fauré, Debussy, Ravel und Poulenc. Ihr Programm, das um Ravels Cinq mélodies populaires grecques und Debussys Verlaine-Vertonung Ariettes oubliées herum aufgebaut ist, greift die Themen Liebe, Krieg und Tod auf und bietet sowohl populäre Lieder wie Faurés „Après un rêve“ als auch einige seltenere Schätze. „Die Welt der französischen mélodie ist so reichhaltig, dass Alexandre und ich lange und aufwühlende Sitzungen verbrachten, über seine vielen Schätze nachdenkend“, schreibt Sabine Devieilhe. „Debussy und Ravel waren für mich absolut unverzichtbar. Als nächstes auf der Liste standen Lieder von Fauré, ihrem geistigen Vater, und Poulenc mit seiner Vorliebe für das Pikante und Schrullige. Entstanden ist ein Rezital, das die Zuhörer an Orte führt, von denen sie nie zu träumen gewagt hätten. Die Intimität, die zwischen Stimme und Klavier besteht, ist greifbar: zwei Partner, die sich ergänzen einander in endlosem Wechselspiel. Das Konzept des "Chanson d'amour" hat uns mit seiner Poesie erfreut, und die französische mélodie bietet eine unendliche Palette von Farben. Es lag an uns, sie vollständig zum Leben zu erwecken!“ 

CD:   25.-
LP :   30.-
Vö :   11.9.2020

 

 

What`s Next Vivaldi?

Patricia Kopatchinskaja (Violine), Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini


Giovanni Antonini und sein Ensemble Il Giardino Armonico feiern den Komponisten, der sie berühmt gemacht hat.

Ihr musikalisches Feuerwerk wird mit einem Konzertprogramm fortgesetzt, das starke Reaktionen hervorrufen wird, da es das Ergebnis der Begegnung mit einer Musikerin ist, die ebenso versiert im Verschieben von Grenzen ist, der Geigerin Patricia Kopatchinskaja.

Gemeinsam haben sie ein Programm mit dem "Whats Next Vivaldi?" ausgearbeitet, das ultravirtuose Konzerte von Vivaldi (Il Grosso Mogul RV 208, La Tempesta di Mare ( für Violine ), RWV 253, und RWV 157, 191, 550 u.a) zwischen jedem Konzert mit anderen kurzen Stücken verwebt.

Diese Werke, die von neuzeitlichen Komponisten ( Luca Francesconi, Simone Movio, Giacinto Scelsi, Aureliano Cattaneo und Giovanni Sollima ) stammen, wurden grösstenteils von Patricia Kopatchinskaja speziell für dieses Programm in Auftrag gegeben.

CD:   24.90 / Preis im August
Vö :   1.8.2020

 

 

Labyrinth

Khatia Buniatishvili (Klavier)


Khatia Buniatishvilis neue Aufnahme für Sony Classical ist ebenso fantasievoll, sensibel und philosophisch wie die vielfach ausgezeichnete Pianistin selbst. Das Konzeptalbum »Labyrinth« geht der unermesslichen Suche nach, die das menschliche Leben ausmacht. Wie in einem Film zeichnet es eine Entwicklung nach: Zaudern, Wehmut, Sinnlichkeit, Freude und Leid – alles aus Sicht einer durch Selbstreflexion und Klugheit aufgeklärten Frau.

Das im Grande Salle Pierre Boulez in der Philharmonie de Paris aufgenommene Album schafft einen eigenen, fast unwirklichen Raum, indem es sich der bildreichen Tonsprache von Komponisten von Scarlatti bis Morricone, von Bach bis Glass bedient.

Das Labyrinth, sagt die französisch-georgische Pianistin, ist Schicksal und Schöpfung, Sackgasse und Erlösung – eine Polyphonie des Lebens, der Sinne, der erinnernden Träume, der vernachlässigten Gegenwart; unerwartete oder erwartete Wendungen von Gesprochenem oder Unausgesprochenem … das Labyrinth unseres Geistes.

Mit »Labyrinth« legt Khatia Buniatishvili ihre bislang farbigste und abwechslungsreichste Musikauswahl vor. Mit der für sie typischen Kompromisslosigkeit stellt sie ihr außerordentliches Klavierspiel in den Dienst der Imagination und beschreibt – mit allen Freuden und Leiden – den Tanz einer Frau mit dem Leben.

Das Album enthält Filmmusik von Philip Glass (The Hours) und des kürzlich verstorbenen Ennio Morricone (Es war einmal in Amerika), über den Khatia Buniatishvili sagt, »er verdient seinen Platz unter den ganz Großen.« Ebenfalls dabei sind Klavierbilder von Erik Satie und Serge Gainsbourg, ein lateinamerikanischer Tanz von Heitor Villa-Lobos, ein estnisches Gebet von Arvo Pärt, eine ungarische Etüde von György Ligeti, John Cages berüchtigte Präsentation musikalischer Stille sowie Werke von Scarlatti, Brahms, Bach, Rachmaninoff, Chopin, Couperin und Liszt.

Für das Album arrangierte Khatia Buniatishvili auch einige Stücke selbst, etwa Bachs Badinerie für Klavier zu vier Händen und seine Sicilienne BWV 596 nach Vivaldis d-moll-Konzert RV 565.

Khatia Buniatishvili ist in der klassischen Musik ein einzigartiges Phänomen: Die Feinheit ihres Anschlags ist unvergleichlich, und mit dem Gespür einer Filmregisseurin gelingt es ihr, Geschichten zu erzählen und ins richtige Licht zu setzen. Die Pianistin arbeitet eng zusammen mit Spitzenmusikern wie Zubin Mehta, Paavo Järvi und Gidon Kremer, mit denen sie auch mehrere CDs aufgenommen hat.

CD    :   25.-
2LPs  :   35.- 
Vö    :    9.10.2020          

 

 

Spem in alium / CD & DVD

ORA Singers


Die Entstehungsgeschichte eines der großartigsten polyfonen Werke der Renaissance, Thomas Tallis’ Motette »Spem in alium« für acht Chöre zu fünf Stimmen, ist nicht vollständig geklärt. Einer nicht unwahrscheinlichen Legende zufolge war der Herzog von Norfolk von einem 30(?)-stimmigen italienischen »Gesang« derart begeistert, dass er englische Komponisten aufforderte, etwas Gleichwertiges zu schaffen. Tallis stellte sich der Aufgabe und die Uraufführung soll in Nonsuch Palace stattgefunden haben, einem Prachtbau Heinrichs VIII., dessen Grundmauern noch heute im Norden Londons zu finden sind. Der Herzog soll aus Ergriffenheit dem Komponisten spontan seine Goldkette umgelegt haben. Werke weiterer Komponisten, die mit jenem Renaissance-Palast in Verbindung gebracht werden, stehen auf dem Programm von Suzi Digbys ORA Singers (Opus-Klassik-Preisträger 2018), das in einem neuen Auftragswerk gipfelt: James MacMillan schrieb seine Motette »Vidi aquam« nach Tallis’ großem Vorbild ebenfalls für 40 Stimmen.

CD & DVD:   25.-
Vö             :   16.9.2020


 

 

Airlines

Emmanuel Pahud (Flöte), Florentino Calvo (Mandoline), Myriam Lafargue (Akkordeon), Orchestre National de France, Alexandre Desplat


Die Flöte als Topstar des Hollywood-Kino: Emmanuel Pahud spielt Filmmusik von Alexandre Desplat Die Flöte hebt sich in luftige Höhen, sie erobert die blauen Räume des Himmels – eingebettet in einen reichen Orchesterklang, in dessen Schattierungen weite Filmlandschaften vorbeiziehen... Als König und Entdecker des Flötenrepertoires, hat Emmanuel Pahud bereits eine unglaublich weitgespannte Diskografie vorgelegt. Dabei lässt sich der Topstar unter den Bläsersolisten nicht in Genregrenzen einschließen: So hat er sich für sein neues Album Airlines mit einem der berühmtesten Filmkomponisten der Welt zusammengetan –¬ dem Fran-zosen Alexandre Desplat. In den freien, rhapsodischen, von großer Virtuosität und sinfonischem Sound geprägten Filmsuiten, die das Publikum in einen imaginären Kinosessel versetzen, klingen die typisch französischen Stilelemente des oscargekrönten Desplat an. Nach etlichen Filmerfolgen betritt er nun ebenfalls die Welt der Konzertmusik. So zeigt er sich in seiner konzertanten Sinfonie mit dem Titel Pelléas und Melisande (Ersteinspielung) als Nachfahre des großen Klangzauberers Claude Debussy. Viele der übrigen Titel – die auf ikonischen Soundtracks basieren – erleben hier ihre erste Interpretation in der Fassung für Flöte und Orchester (The Shape of Water, Girl with a Pearl Earring, The Grand Budapest Hotel). Für Emmanuel Pahud ermöglichen diese ganz auf seine Fähigkeiten abgestimmten Werke einen neuen Zugang zur zeitgenössischen Musik – und sie setzen fort, was der Solist bereits im Kommentar zu seinem 2019 erschienenen Album Dreamtime bemerkte: „Heute schätze ich vor allem die spirituelle Seite der Flöte“ – und, wie sie sich in Airlines zeigt, ihre erzählerischen Qualitäten.

CD:   25.-
LP :   30.-
Vö :   28.8.2020

 

 

Goldberg-Variationen BWV 988 (Studio Aufnahme)

Lang Lang (Klavier)


"Die Goldberg-Variationen aufzunehmen war ein Lebenstraum. Ich arbeite schon seit über 20 Jahren an dem Werk, habe es als 17-Jähriger Christoph Eschenbach und einige Jahre später Nikolaus Harnoncourt vorgespielt. Damals habe ich auf Harnoncourts privatem Cembalo gespielt, unter anderem die Variationen 13 und 25 und die Arie. Wir haben über die Einsamkeit des Musikerlebens gesprochen und über musikalische Stimmung. Er sagte: »Du spielst sehr schön, aber es klingt nicht einsam genug. Du ruhst nicht genug in dir selbst.« Er spielte mir ein paar Stellen vor - und das eröffnete mir ganz neue Dimensionen und Zugänge zu Bach." (Lang Lang zu seiner Einspielung)

2 CDs            :   27.-
4 CDs Deluxe  :  39.- / Deluxe-Edition: Studio Aufnahme & Live-Konzert aus der Thomaskirche Leipzig
2 LPs             :   39.-
Vö                 :   4.9.2020

 

 

Orchesterwerke

Filarmonica della Scala, Riccardo Chailly


Mit seinem neuen Album setzt Riccardo Chailly die von der Presse hochgelobte Serie mit Aufnahmen italienischer Komponisten fort. Eingespielt mit der Filarmonica della Scala widmet sich der Dirigent dem italienischen Komponisten Ottorino Respighi. Am 9. Juli 1879 in Bologna geboren gehörte Respighi zu den führenden Vertretern der neueren italienischen Instrumentalmusik. Dabei umfasst sein Oeuvre klassizistische Frühwerke, Einflüsse des französischen Impressionismus sowie eine kompositorische Auseinandersetzung mit der italienischen Barock- und Renaissancemusik. Die Aufnahme von Chailly offenbart eindrucksvoll diese Komplexität von Respighis Schaffen und verbindet u. a. Raritäten seines Frühwerks mit den wohl bekanntesten und bedeutendsten drei Kompositionen seiner Römischen Trilogie (Fontane di Roma, Pini di Roma und Feste Romane). Weitere Werke sind u. a. die sinfonische Dichtung Fontane di Roma, die Orchestersuite Antiche Danze ed Arie per Liuto oder seine Aria per Archi.

CD:   25.-
Vö :   11.9.2020     

 

 

Monsieur de Sainte-Colombe et ses Filles - Musik für Viola da gamba

Philippe Pierlot (Viola da gamba), Lucile Boulanger (Viola da gamba), Myriam Rignol (Viola da gamba), Rolf Lislevand (Gitarre)


»Es steht außer Zweifel, dass sich die geschicktesten [Musiker] dieser Zeit dadurch vervollkommnet haben, dass sie in seine [Sainte-Colombes] Fußstapfen getreten sind, insbesondere Monsieur Marais … Vor allem ihm haben wir diese schöne Handhaltung [›port de main‹] zu verdanken, die der Gambe erst die letzte Vollendung verliehen hat … Auch sind wir Monsieur de Sainte-Colombe zu Dank verpflichtet für die siebente Saite, welche er der Gambe hinzufügte … Er war es schließlich, der den Gebrauch der mit Silber umsponnenen Saiten in Frankreich eingeführt hat, und der unablässig nach allem forscht, was diesem Instrument eine größere Perfektion geben kann, soweit dies überhaupt noch möglich ist.« (Jean Rousseau)

CD:   25.-
Vö :   28.8.2020

 

 

Violinkonzert op.61

Daniel Lozakovich, Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev


 
Daniel Lozakovichs Album "None but the Lonely Heart" wurde von der Presse hochgelobt: „Schiere Musikalität“ befand die Süddeutsche Zeitung und der Tagesspiegel schrieb: „Daniel Lozakovich spielt Tschaikowskys anspruchsvolles Violinkonzert mit absoluter Präzision und Gespür für emotionalen Spannungsaufbau“. Mit seinem dritten Album bei Deutsche Grammophon wendet sich Lozakovich dem für Geiger wohl richtungsweisendstem Repertoire der Musikgeschichte zu. An der Seite der Münchner Philharmoniker und unter der Leitung von Valery Gergiev lässt der Ausnahme-Geiger Beethovens einzig vollendetes Violinkonzert op. 61 erklingen und berührt damit Kritiker und Publikum. Beethovens Opus 61 ist in der Tat eine eigene Kategorie. Für Lozakovich ist es sogar das größte Konzert überhaupt – und der 19-Jährige meint damit ganz ausdrücklich nicht nur die Violinkonzerte aller Epochen: "Nein, es ist wirklich das größte Konzert von allen." Es sei von unfassbarer Reinheit. Nicht kompliziert, aber mit großer Klarheit geschrieben. Und doch tief. "Seine Themen sind von einer Schönheit, die sich kaum in Worte fassen lässt." Schon seit seinem achten Lebensjahr träumte Daniel Lozakovich davon, dieses Konzert aufzunehmen. Mit dreizehn spielte er es erstmals, mit fünfzehn brachte er es unter der Leitung von Valery Gergiev auf die große Bühne. Und nun, nur wenige Jahre später, hat er es eingespielt. Seine Interpretation besticht mit klanglichen Facetten und steter Präzision, die mit jedem Ton hörbar wird.   

CD:   25.-
Vö :   25.9.2020 

 

 

Aranjuez

Garcia Thibaud, Orchestre National du Capitole de Toulouse, Ben Glassberg


Als Ausdruck seiner eigenen kulturellen Identität verbindet der Gitarrist Thibaut Garcia Rodrigos archetypisch-spanisches Concierto de Aranjuez mit einer Liebeserklärung an den „esprit français“: Alexandre Tansmans neoklassizistischer Musique de cour, inspiriert vom Hof Ludwigs XIV. Garcia ist spanischer Abstammung, aber er ist Franzose, geboren in Toulouse, wo dieses Album mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse und dem jungen britischen Dirigenten Ben Glassberg aufgenommen wurde. Es wird ergänzt durch vier Solostücke von Regino Sáinz de la Maza, dem Gitarristen, der 1940 das Concierto de Aranjuez uraufgeführt hat.

CD:   25.-
LP :   30.-
Vö :   2.10.2020

 

 

Anne-Sophie Mutter & John Williams - In Vienna

Anne-Sophie Mutter, Wiener Philharmoniker, John Williams


Der legendäre amerikanische Filmkomponist John Williams dirigiert erstmals die Wiener Philharmoniker – „Besuch vom lieben Gott“ titelte der Standard, „stehend dargebrachte Jubelchöre schon beim ersten Auftritt: als wenn Gott von irdischen Jüngern empfangen wird.“

John Williams in Vienna dokumentiert den historischen Auftritt – „eine ganz besondere Ehre“ im Leben des Komponisten

Symphonische Hollywood-Klänge auf der Bühne des Wiener Musikvereins – das weltbekannte Orchester spielt Kultthemen aus Star Wars, Harry Potter, Indiana Jones, Jurassic Park und anderen Meilensteinen der Filmgeschichte.

Als Stargast Anne-Sophie Mutter mit eigens von Williams für sie arrangierten Adaptionen für Geige.

Star Wars, Harry Potter, Indiana Jones, Jurassic Park - die Soundtracks des Meisters der Kinomagie John Williams gehören zu den beliebtesten der Filmgeschichte und wurden mit zahllosen renommierten Auszeichnungen bedacht, darunter fünf Oscars, fünf Emmys, vier Golden Globes sowie fünfundzwanzig Grammys. Jetzt hat der legendäre amerikanische Filmkomponist die berühmtesten, schönsten und berührendsten Kultthemen erstmals mit den Wiener Philharmonikern eingespielt. „Sternstunden der Filmmusik“ titelte die Wiener Zeitung, „Hollywoods Großmeister begeisterte mit Ausschnitten aus seinem Lebenswerk am Pult der Wiener Philharmoniker.“
Williams’ zwei Konzerte im Wiener Musikverein am 18. und 19. Januar 2020 waren die ersten Aufführungen, die der Komponist je in Kontinentaleuropa dirigiert hat. Mit den Wiener Philharmonikern zu arbeiten sei »eine ganz besondere Ehre« in seinem Leben. Neben Williams und dem Orchester stand in der ersten Hälfte des Konzerts eine weitere Ausnahmekünstlerin auf der Bühne: Anne-Sophie Mutter. So setzten der Dirigent und die Geigerin ihre künstlerische Partnerschaft nach ihrem gemeinsamen Album Across the Stars fort.

Das neue Album „John Williams in Vienna“ vereint Kultthemen aus E. T., Der Weisse Hai, Star Wars, Harry Potter, Jurassic Park, Indiana Jones und anderen Meilensteinen der Filmgeschichte sowie zwei bis jetzt unveröffentlichte, eigens von Williams für Mutter arrangierte Adaptionen für Geige des »Devil’s Dance« aus Die Hexen von Eastwick sowie dem »Raider’s March« aus Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes. Natürlich darf auch der weltberühmte »Imperial March« aus Star Wars nicht fehlen. »Eine der besten Darbietungen dieses Marsches, die ich je gehört habe«, stellte Williams fest.    

CD       :    27.-
2 LPs    :   45.-
Blu-Ray:    35.-
Vö        :   14.8.2020

 

 

Cellokonzert op.104

Kian Soltani, Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim


Kian Soltani veröffentlicht auf Deutsche Grammophon das Cellokonzert h-moll op. 104 von Antonin Dvorák, welches eines der berühmtesten dieser Gattung in der Musikgeschichte und das wohl bekannteste Werk des Komponisten ist. Gemeinsam mit dem Weltklasse-Klangkörper der Staatskapelle Berlin und unter der Leitung von Daniel Barenboim, der Kian Soltani seit seinen solistischen Anfängen im West Eastern Divan Orchestra protegiert und gefördert hat, hat sich der Ausnahme-Cellist dem herausragenden Werk angenommen und nun für die Deutsche Grammophon eingespielt.

Das Album wird komplettiert mit kammermusikalischen Werken von Antonin Dvorák, die in einem gänzlich neuen Gewand erklingen: Kian Soltani selbst hat einige der bekannten Stücke (u. a. »Lasst mich allein« und »Als die alte Mutter sprach«) neu für Cello und Cello-Ensemble arrangiert.

Kian Soltani besticht wieder mit seinem einzigartigen warmen Klang und präziser Fingerfertigkeit, die ein Gefühl von Erhabenheit mit sich bringt. Nebst seiner Virtuosität verleiht Kian somit den Werken Dvoráks ein ganz eigenes Charisma.

CD:   25.-
Vö :   7.8.2020

 

 

Violinkonzert op.61

Nicola Benedetti, London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski


Die GRAMMY-Preisträgerin Nicola Benedetti präsentiert auf ihrem neuen Album die Musik des beliebtesten britischen Komponisten Edward Elgar. Herzstück ist das Konzert für Violine in h-Moll Op. 61 - eines der umfangreichsten und schwersten Werke des Komponisten, welches 1910 von Fritz Kreisler unter dem Dirigat Elgars selbst uraufgeführt wurde.
Benedetti kombiniert dieses Konzert geschickt mit weiteren berühmten Werken, wie "Salut d'Amour", "Sospiri" und "Chanson de Nuit". Eingespielt wurde das Album mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vladimir Jurowski.

CD:   25.-
Vö :   31.7.2020

 

 

Hope @ Home

Daniel Hope, Christoph Israel, Joy Denalane, Till Brönner, Sebastian Knauer, Iris Berben


»Konnte man nicht auch zu Hause etwas produzieren, das genauso gut klang wie im Konzertsaal?« In Zeiten kulturellen und gesellschaftlichen Lockdowns untätig in seiner Berliner Wohnung zu verharren kam für Daniel Hope ebenso wenig infrage wie spontane Hauskonzerte mit unbefriedigendem Handy-Sound: Schließlich gehe es, so der Geiger, »bei klassischer Musik vor allem um den Klang«. Also entwickelte er mit Unterstützung des TV-Senders ARTE ein spezielles Konzertformat und verwandelte sein Wohnzimmer in ein Hightech-Fernsehstudio.

Innerhalb kürzester Zeit war das Livestream-Projekt Hope@Home geboren: eine Reihe von Hauskonzerten, die live bei ARTE und auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Grammophon übertragen wurden und aus der das Label jetzt Highlights auf einem Album veröffentlicht. Wie von selbst ergab sich dabei das vielfältige Programm dieser ganz neuen Form nach Art der klassischen Berliner Salons: »Das Projekt bot mir die Möglichkeit, Kammermusik unterschiedlichster Genres auszuwählen, für die ich bis dahin noch nicht das ideale Konzertformat gefunden hatte, um sie einem breiten Publikum zu präsentieren«, sagt Daniel Hope. »Hope@Home hat das geändert.«

Entstanden ist eine spannende und zudem grandios musizierte Sammlung von Stücken für Violine und Klavier, die von Schuberts An die Musik und Rachmaninoffs Vocalise bis zu Mancinis Moon River oder Weills Lost in the Stars reicht. Und auch illustre Gäste sorgen für Abwechslung: ob Soul-Sängerin Joy Denalane, Rapper Max Herre, Schauspielerin Iris Berben, Spitzentrompeter Till Brönner oder Max Raabe – sie alle folgten begeistert Daniel Hopes Einladung, ihm musikalisch Gesellschaft zu leisten. Quasi zum festen Inventar gehörte von Beginn an der Pianist und Komponist Christoph Israel: Er begleitet den Geiger in zahlreichen Werken am Klavier und lieferte eine Reihe von exzellenten Arrangements.

Hope@Home – das ist auch die glückliche Verbindung von künstlerischem Können mit Spontaneität und Direktheit. »Es gab kein Drehbuch und keinen Redakteur. Wir legten einfach los und improvisierten«, schreibt Hope im von ihm verfassten Kommentartext zum Album, der interessante Hintergrundinfos zur Entstehung dieser bemerkenswerten Konzertreihe liefert. Das Ergebnis ist purer Genuss: großartige authentische und ganz persönliche Aufnahmen aus dem Wohnzimmer eines Musikers.

CD:   25.-
Vö :   14.8.2020

 

 

18 Etüden über Bachs

Duo Tal & Groethuysen (Klavier)


Nach dem das vielfach ausgezeichnete Klavierduo Yaara Tal & Andreas Groethuysen 2007 Bearbeitungen von Reinhard Febel von Bach-Chorälen aufgenommen hatte, beauftragten sie, gemeinsam mit der Bachwoche Ansbach, den 1952 in Metzingen geborenen Komponisten sich mit der späten »Kunst der Fuge« auseinanderzusetzen. Eine erste Teillieferung der daraufhin entstandenen »Studien« wurde 2015 in Ansbach uraufgeführt.

Damals schrieb das Duo: »Febels Werk hat uns auf Anhieb fasziniert, stellte uns jedoch vor immense pianistische, aber vor allem musikalische Herausforderungen. Denn die rhythmische Aufgabenstellung ist atemberaubend anspruchsvoll. Es bedarf zudem optimaler akustischer Verhältnisse: Die Pianisten müssen sich minutiös genau hören und aufeinander reagieren können, wie in keinem anderen uns bekannten Werk. Es ist in gewisser Weise das Pendant zu Ligetis Etüden für Klavier solo, hier aber für eine Duo-Besetzung. «

Febel wählt für jeden Contrapunctus ein bestimmtes Prinzip der Verarbeitung aus. In manchen Fällen nimmt er – vereinfacht gesagt – die einzelnen Bestandteile der Komposition auseinander, friert diese als Partikel ein und fügt sie dann auf neue Weise wieder zusammen.

Jede Fuge verwandelt sich so in ein einzigartiges Ereignis, ein kleines Drama, oder einen Witz; eine Reihe von Szenen folgen aufeinander wie in einem Theaterstück, oder wie in einem Roman.

2 CDs:   27.-
Vö      :   14.8.2020

 

 

Klavierkonzerte 4 / Coriolan-Ouvertüre op. 62 /Die Geschöpfe des Prometheus-Ouvertüre op.

Kristian Bezuidenhout, Freiburger Barockorchester, Pablo Herras-Casado


Die fünf Klavierkonzerte Beethovens erzählen auf ihre Art ein Stück seines Lebens. Im vorausgegangenen Teil dieser Gesamtaufnahme widmeten sich Kristian Bezuidenhout, Pablo Heras-Casado und die Mitglieder des Freiburger Barockorchesters dem Anfang und dem Ende der Geschichte (2. Klavierkonzert, das Wiener »Sprungbrett« Beethovens, bzw. das 5., auch »Kaiserkonzert«). Nun geht es um das persönlichste, nämlich das 4. Klavierkonzert, das, überschattet von der drohenden Taubheit, die Konventionen der Gattung sprengt – gleich Orchesterwerken wie Coriolan oder die Ouvertüre zu den Geschöpfen des Prometheus.

CD:   25.-
Vö :   21.8.2020

 

 

Motetten BWV 225-230

Pygmalion, Raphael Pichon


Das Florilegium Portense, 1618 vom Kantor der Landesschule Pforta bei Naumburg, Erhard Bodenschatz, veröffentlicht, enthielt 365 Motetten führender italienischer und deutscher Komponisten des 16. Jahrhunderts und entwickelte sich zu einem Standardwerk für den sonntäglichen Gottesdienstgebrauch. Der Leipziger Thomanerchor erwarb 1672 erste Exemplare, die von Johann Sebastian Bach 1729 und 1737 durch neuere Auflagen ersetzt wurden. Das musikalische Programm eines Sonntags-Gottesdienstes in den Leipziger Hauptkirchen bestand in der Bach-Zeit also nicht nur aus einer wöchentlich neu geschriebenen Kantate, sondern aus einem komplexen Gefüge unterschiedlicher stilistischer und chronologischer Elemente. Bachs sechs große Motetten nehmen in musikalischer Hinsicht eine Sonderstellung ein: Zwar knüpfen sie in Form und Anlage an die alten Werke aus dem Florilegium an, in ihrer brillanten Expressivität stehen sie jedoch den modernen Kantaten näher. Raphaël Pichon und Pygmalion unternehmen den Versuch, die Motetten in ihren ursprünglichen musikalischen Kontext einzubetten.

CD:   25.-
Vö :   25.9.2020

 

 

Bienvenue en France

Francois Leleux, Emmanuel Strosser


Die Oboe nimmt seit der Zeit Ludwigs XIV. einen besonderen Platz in der französischen Kultur ein. Auf dem Album "Bienvenue en France" hat der Oboist François Leleux - bekannt aus der Formation Les Vents Français - in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Emmanuel Strosser nun Werke aus dem Frankreich des 20. Jahrhundert eingespielt. Unter den Komponisten sind Debussy, Saint-Saëns und Dutilleux, die weniger bekannten Pierné, Bozza und Sancan sowie der Zeitgenosse Thierry Pécou. Diese Musik könnte keinen eloquenteren Fürsprecher finden als Leleux, einen bemerkenswert charismatischen und extravaganten Oboisten, der makellose Technik und blendend-lebendige Interpretationen meisterhaft zu verbinden vermag.

CD:   25.-
Vö :   21.8.2020
 
 

 

 

Synergia - Music from the Island of Cyprus / Lieder und Tänze der antiken Tradition Zypern

Katerina Papadopoulou (Gesang), Eda Karaytug (Gesang), Michalis Kouloumis (Violine), Yurdal Tokcan (Oud), Vangelis Karipis (Percussion), Dimitris Psonis (Santur, Saz, Laute & Leitung)


Der Athener Musikwissenschaftler und Multiinstrumentalist Dimitri Psonis, langjähriger Kollaborateur bei Jordi Savalls grenzüberschreitenden Projekten, begibt sich mit einem handverlesenen Ensemble auf musikalische Spurensuche in Zypern. Die zypriotischen, griechischen und türkischen Sängerinnen und Instrumentalisten erwecken vergessenes Repertoire zu neuem Leben, Musik, die durch jahrhundertealte mündliche Überlieferungen überdauerte und von der reichen Tradition der Mittelmeerinsel erzählt. Ganz im Sinne des Schriftstellers Elias Canetti, für den »die Musik die wahre lebende Geschichte der Menschheit ist«, tauchen die versierten Musiker mit ihrer Auswahl von Liebesliedern, eindringlichen Schlafliedern und Tänzen voller Lebensfreude tief in die Kultur Zyperns ein.

CD:   25.-
Vö :   21.8.2020     

 

 

Peter Grimes op.33

Stuart Skelton, Samuel Winter, Roderick Williams, Erin Wall, Susan Bickley, Bergen Philharmonic Choir, Bergen Philharmonic Orchestra, Edward Gardner


Der australische Tenor Stuart Skelton schickt sich an, Peter Pears den Rang als bester Darsteller des unglücklichen Peter Grimes in Brittens tragischem Meisterwerk abzulaufen. Ein Teil dieses Erfolgs liegt bei Edward Gardner, der bei mehreren gefeierten Aufführungen der Oper mit Skelton die musikalische Leitung innehatte. Die vorliegende Studioproduktion bei CHANDOS entstand im Anschluss an eine Reihe konzertanter Aufführungen mit den Bergen Philharmonic Orchestra in Bergen, Oslo und London. Die herausragende Besetzung, das leidenschaftliche Musizieren aller Beteiligten und die optimale Klangqualität machen die Produktion zu einem raren Schatz!

2 CDs:   45.-
Vö      :   4.9.2020

 

 

Il Ritorno di Tobia

Anna Bonitatibus, Lucy Crowe, Neal Davies, Mauro Peter, Bettina Ranch, Salzburger Bachchor, Mozarteum Orchester Salzburg, Ivor Bolton


1775 und damit ein Vierteljahrhundert vor seinen berühmten Oratorien »Die Schöpfung« und »Die Jahreszeiten« hatte Joseph Haydn sein erstes Oratorium »Il ritorno di Tobia« geschrieben. Bei der von ihm geleiteten Wiener Uraufführung wurde das Werk vom Publikum enthusiastisch gefeiert. Dieses trotz seines anfänglichen Erfolges im 19. Jahrhundert in Vergessenheit geratene Meisterwerk gibt es jetzt in einer exzellenten Neuaufnahme mit einer Traum-Besetzung für die Musik Haydns. Das Mozarteumorchester Salzburg unter ihrem ehemaligen Chefdirigent Ivor Bolton, dem Bachchor Salzburg und einem hochkarätig besetzten Solisten-Ensemble: Mauro Peter (Tenor), Lucy Crowe (Sopran), Anna Bonitatibus (Sopran), Bettina Ranch (Alt), und Neal Davies (Bass).

»Il ritorno di Tobia«, die »Rückkehr des Tobias«, war ein Auftragswerk der Wiener Tonkünstler-Societät, die prominente auswärtige Musiker wie eben Haydn aufnahm. Das italienische Libretto stammt von Giovanni Gastone Boccherini, dem Bruder des bekannten Komponisten Luigi Boccherini. Die Handlung erzählt von der Rückkehr des tot geglaubten Tobias sowie die Heilung seines erblindeten Vaters. Haydn und sein Librettist orientierten sich nun an der italienischen Opera seria: Arie folgt auf Arie, dazwischen wird in Rezitativen die Geschichte erzählt. Haydn überarbeitete das Werk 1784 noch einmal, trotzdem konnte er es nicht verhindern, dass »Il ritorno di Tobia« im 19. Jahrhundert von den Spielplänen verschwinden sollte. Erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhundert wurde dieses bis in die großen Chorszenen hinein farbenreiche Meisterwerk wiederentdeckt.

3 CDs:   36.-
Vö      :   14.8.2020

 

 

Das schlaue Füchslein

Lucy Crowe, Gerald Finley, Sophia Burgos, Peter Hoare, Jan Martinik, London Symphony Orchestra, Simon Rattle


Die 1924 uraufgeführte Oper Das schlaue Füchslein zählt zusammen mit Jenufa zu den am häufigsten gespielten Bühnenwerken Leoš Janáčeks, ja der gesamten klassischen Moderne. Für Sir Simon Rattle hat dieses Werk, abgesehen von seiner unleugbaren musikalischen Qualität, auch eine persönliche emotionale Bedeutung. Es war nämlich genau dieses Stück, das in ihm den Wunsch erweckte, auch Operndirigent zu werden. Darüber hinaus, so bekennt er, ist es immer noch eines der Werke, die ihn zu Tränen rühren können. Der Mitschnitt einer erstklassig besetzten halbszenischen Aufführung wird ergänzt durch eine nicht minder überzeugende Aufnahme der Sinfonietta aus der Feder des Komponisten.

2 CDs:   29.-
Vö      :   4.9.2020

 

 

Polifemo

Roberta Invernizzi, Joao Fernandes, Bruno de Sa, Helena Rasker, Liliya Gaysina, Roberta Mameli, Maria Ladurner, Ensemble 1700, Dorothee Oberlinger


Dorothee Oberlingers neues Album präsentiert die Weltersteinspielung der Barockoper »Polifemo« von Giovanni Battista Bononcini (1670–1747). Aufgenommen hat die renommierte Blockflötistin diese Oper als Dirigentin mit ihrem Ensemble 1700 und hervorragenden Solisten. »Polifemo« wurde 1702 im Schloss Lietzenburg, dem späteren Charlottenburg, dem Schloss der preußischen Königin Sophie Charlotte, uraufgeführt. Zu der Zeit war Bononcini der Lieblingskomponist der Königin. In »Polifemo« sorgen ein einäugiger Riese, eine eifersüchtige Zauberin und die Göttin der Liebe für wundersame Verwandlungen in der Geschichte nach Ovids »Metamorphosen«. Die Aufführung von »Polifemo« bei den Potsdamer Musikfestspielen 2019 wurde hoch gelobt:
»Die hübsche, differenziert rhythmisierte Musik mit ihren gefälligen Melodien in 20, mal kurzen, mal sehr ausufernden Nummern ist bei Dorothee Oberlinger und ihrem kraftvoll bunt aufspielenden Ensemble 1700 in besten Händen.« (Die Welt)

2 CDs:   32.-
Vö     :   4.9.2020     

 

 

Complete Recordings on Deutsche Grammophon

Sandrine Piau, Jodie Devos, Lea Desandre, Loic Felix, Stanislas De Barbeyrac, Florian Sempey, Insula Orchestra, Laurence Equilbey


Die 1944 in Lissabon geborene Maria João Pires wurde international bekannt, als sie 1970 den Internationalen Beethoven-Wettbewerb gewann. Ihr Klavierspiel wurde häufig als magisch, fesselnd und zutiefst poetisch beschrieben. Gefeiert besonders für Ihre Mozart- und Chopin-Interpretationen blickt sie, mit 75 Jahren, auf ein reiches diskographisches Werk zurück. Ihre langjährige Beziehung zur Deutschen Grammophon, bei der sie 1989 einen Exklusiv-Vertrag unterzeichnete, hat zu einer Reihe von herausragenden Aufnahmen geführt, in deren Mittelpunkt ihre großen musikalischen Lieben stehen: Neben Mozart und Chopin, Schubert und Schumann. Diese umfangreiche, limitierte Edition feiert auf 38 CDs die Karriere der großen portugiesischen Pianistin: Die Box umfasst Referenzaufnahmen von Bach, Beethoven, Brahms, Chopin und Schubert sowie die legendären Klavierkonzerte von Mozart und Schumann mit Claudio Abbado und seltene Fado Aufnahmen. Zusätzlich sind Einspielungen mit emblematischem Kammermusikrepertoire von Mozart, Brahms, Franck, Schumann und Debussy u. a. mit dem Violinisten Agustin Dumay und dem Cellisten Jian Wang enthalten. „Sämtliche Aufnahmen für die Deutsche Grammophon“ bietet, mit den originalen Covern der Erstveröffentlichungen und einem Booklet mit Liner Notes von Harriet Smith, die faszinierende Gesamtschau des Werks dieser großen Pianistin.

38 CDs:   119.-
Vö       :   4.9.2020     

 

 

Ravel - The Complete Works

Bertrand Chamayou, Alexandre Tharaud, Samson Francois, Anne Queffelec, Claire-Marie Le Guay, Beatrice Rana, Martha Argerich, Alexander Moglievsky, Jean-Philippe Collard, Jean-Pierre Armengaud, Michel Beroff, Giorgia Tomassi, Alessandro Stella, Dag Achatz,


Maurice Ravels Musik spiegelt den kulturellen und kreativen Umbruch jener Zeit wider, in der die berauschende Sinnlichkeit der Belle Époque dem Neoklassizismus, dem Jazz-Zeitalter und der Moderne Platz machte. Auffallend vielfältig in Stimmung und Umfang, behaupten Ravels Werke seine unverwechselbare künstlerische Identität, die sich in handwerklichem Können von höchster Finesse und zugleich in unbeschreiblicher Klangschönheit ausdrückt: Tiefe Empfindung, Aufrichtigkeit, Ironie und ein Hauch von Provokation kennzeichnen Ravels facettenreiche Kompositionen.

Diese 21 CDs umfassende Box mit dem Gesamtwerk Ravels ist eine unverzichtbare Sammlung wegweisender Aufführungen, die die wichtigsten Interpreten der Gegenwart und der vorangegangenen Generationen zusammenführt. Die Box enthält zudem Aufnahmen, an denen der Komponist selbst beteiligt war, als Dirigent, Pianist (aufgenommen auf Notenrollen) oder als künstlerischer Leiter.

21 CDs:   69.-
Vö        :   4.9.2020


 

 

Itzhak Perlman - The Complete RCA & Columbia Album Collection

Itzhak Perlman, Vladimir Ashkenazy, John Williams, Pinchas Zukerman, Lynn Harrell, Isaac Stern, Jorge Bolet, Daniel Barenboim, You Yan, David Garvey, Yo-Yo Ma, Emanuel Ax, Yitzchak Meir Helfgot, Gabriela Montero, Boston Symphony Orchestra, London Symphon


Für viele gilt Itzhak Perlman als der größte, lebende Geiger. Zu Beginn seiner umfangreichen Schallplattenkarriere war der am 31. August 1945 in Tel Aviv geborene Perlman bei RCA unter Vertrag. Seine ersten Aufnahmen, u. a. der Konzerte von Tschaikowsky und Sibelius (mit dem Boston Symphony Orchestra unter Erich Leinsdorf) und den Sonaten von Prokofieff (mit Vladimir Ashkenazy), machten ihn Mitte der 60er Jahre schlagartig international bekannt. Sein samtener, ausdrucksstarker Ton, seine wie selbstverständlich wirkende Virtuosität und Brillanz faszinieren den Hörer bis heute. Perlmans besondere Passion für Kammermusik belegen u. a. das rare Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett (mit dem Juilliard String Quartet und Jorge Bolet) von Ernest Chausson (für CBS) oder die Brahmssonaten mit Daniel Barenboim (für Sony Classical). Auch machte Perlman den kompositorischen Rang der vielerorts als reines Virtuosenfutter abgestempelten Werke von Paganini deutlich. Nicht zu vergessen ist sein Engagement für Filmmusik – vor allem durch ihn wurde das anrührende Thema aus Spielbergs »Schindlers Liste«, komponiert von John Williams, zu einem weltweit bekannten Hit. Aber auch Hollywood-Klassikern oder zeitgenössischen Komponisten wie Tan Dun widmete Perlman erfolgreiche Alben, die hier erstmals gesammelt auf 18 CDs aus dem Zeitraum von 1964 bis 2012 erscheinen.

18 CDs:   69.-
Vö        :   7.8.2020

 

 

The Complete Columbia Album Collection

Fritz Reiner


Fritz Reiner gehört zu den großen Dirigentenlegenden des 20. Jahrhunderts. Bevor er mit dem Chicago Symphony Orchestra für RCA aufnahm, machte der gebürtige Ungar zwischen 1941 und 1947 eine Reihe von bedeutenden Einspielungen für das Columbia-Label. Sie finden sich hier erstmals gesammelt auf 14 CDs. Vor allem ist Reiner mit seinem damaligen hochkarätigen Pittsburgh Symphony Orchestra zu erleben – darunter mit einer der ersten Aufnahmen von Schostakowitschs Sechster Sinfonie, aber auch mit Beethovens Zweiter oder Mahlers »Lieder eines fahrenden Gesellen«. Das sind Werke, die er später jeweils nicht mit dem Chicago Symphony wiederholen sollte. Außerdem sind mit Werken von seinem Landsmann Bartók, von Richard Strauss und Richard Wagner Reiner-Favoriten dabei. Besonders sei verwiesen auf die Brandenburgischen Konzerte von Bach und viele Ungarische Tänze von Brahms, stets mit der bis heute faszinierenden, Reiner-typischen federnden Rhythmik voller Modernität dargeboten.

14 CDs:   79.-
Vö       :   11.9.2020     

 

 

Zubin Mehta - The Complete Warner Recordings

Jose Carreras, Placido Domingo, Luciano Pavarotti, Birgit Nilsson, Franco Corelli, Grace Bumbry, Catherine Malfitano, Ruggero Raimondi, Eteri Gvazava, Roberta Alexander, Jose Cura, Sumi Jo, Florence Quivar, Nancy Gustafson, Jochen Kowalski, Rolando Panera


Als Dirigent der Drei-Tenöre-Konzerte, die ab 1990 weltweit ausgestrahlt wurden, erlangte er internationale Berühmtheit. Doch schon viel früher hatte Zubin Mehta als Dirigent im Konzertsaal, im Opernhaus und im Aufnahmestudio vollendete Meisterschaft erlangt. Der in Mumbai geborene und in Wien ausgebildete Mehta – der 2021 seinen 85. Geburtstag feiern wird – knüpfte enge Beziehungen zu den führenden Orchestern der Welt und hat besonders lange Amtszeiten als Musikdirektor des New York Philharmonic und des Israel Philharmonic vorzuweisen. Beide Ensembles leisten einen wesentlichen Beitrag zu dieser Edition von 27 CDs und 3 DVDs. Die Aufnahmen, die zwischen 1967 und 2000 entstanden sind, umfassen Orchester-, Chor-, Opern- und Liedrepertoire des 19. und 20. Jahrhunderts. Unter den audiovisuellen Beiträgen ist natürlich auch das spektakuläre Konzert mit den Drei Tenören, das 1994 in Los Angeles im Rahmen der Fußball-WM entstand.

27 CDs & 3 DVDs:   99.-
Vö                      :  18.9.2020     

 

 

Die Schöpfung

Anna Lucia Richter, Maximilian Schmitt, Florian Boesch, Chor des Bayerischen Rundfunks, Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini


Die Joseph Haydn Stiftung aus Basel konnte in Hinblick auf den 300. Geburtstag von Joseph Haydn im Jahr 2032 das Schallplattenlabel "Alpha" als Kooperationspartner für die Eimspielung schämtlicher 107 Haydn-Sinfonien gewinnen.

2 CD:   39.90
Vö   :   17.9.2020

 

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