logo logo  

Flötenkonzerte RV 433,441-445

Giovanni Antonini, Il Giardino Armonico


Mit »Flauto« bezeichnet Antonio Vivaldi im Allgemeinen die Alt-Blockflöte. In seinem Werkkatalog ist das Instrument zwar nur mit zwei Solokonzerten bedacht, doch wird es von ihm in 92 weiteren sowohl Instrumental- als auch Vokalkompositionen verlangt. Darüber hinaus schuf er noch drei Konzerte für »Flautin« (Sopraninoblockflöte), von denen das in C-Dur RV 443 heute zu den populärsten Werken des Komponisten zählt. Hinsichtlich der spieltechnischen Anforderungen stellen alle Blockflötenkonzerte Vivaldis für den Solisten die größten Herausforderungen innerhalb des barocken Repertoires dar. Sie müssen für extrem virtuose Solisten geschrieben worden sein: Vivaldi verlangt lange Passagen in Akkordbrechungen, Arpeggi und zum Teil aberwitzige Intervallsprünge bei schnellem Tempo. Darüber hinaus musste er offenbar nur wenig Rücksicht auf die Notwendigkeit des Atemholens nehmen, liegt doch das dritte Solo des A-moll-Konzertes RV 445 an der Grenze der Spielbarkeit! Doch gibt es bei aller zirzensischer Virtuosität auch Momente des Innehaltens und der Ruhe: der melancholische Mittelsatz von RV 443 oder das apart instrumentierte F-Dur Konzert RV 442, bei dem Vivaldi Dämpfer für die Streicher vorschreibt. Kein Zweifel, die Konzerte verlangen nach einem Virtuosen erster Güte. Giovanni Antonini nimmt die Herausforderung an und präsentiert zusammen mit Il Giardino Armonico eine fulminante Einspielung der Werke. Einmal mehr beweisen die italienischen Musiker hier auf höchst eindrucksvolle Weise, dass die lebendigsten und musikantischsten Vivaldi-Interpretationen immer noch aus Italien kommen.    

CD:   27.-
Vö :   3.4.2020

 

 

Responsorien für Karfreitag

La Stagione Armonica, Sergio Balestracci


Wenn es um alte italienische Vokalmusik geht, hat der aus Padua stammende italienische Chor "La Stagione Armonica" unter der Leitung von Sergio Balestracci mehrmals sein hohes musikalisches Niveau bewiesen. Nach der Aufnahme mit Responsorien, die Alessandro Scarlatti für Karsamstag komponierte, erscheint nun das Nachfolgealbum mit Scarlattis Responsorien für den Karfreitag.

CD:   25.-
Vö :   20.3.2020

 

 

Klaviersonaten Nr.16-18

Andreas Staier (Hammerflügel)


Das Jahr 1802 ist für Beethoven ganz entscheidend: Im Herbst verfasst er das »Heiligenstädter Testament«, in dem klar zum Ausdruck kommt, wie sehr er sich über den Ausgang bewusst ist, den seine fortschreitende Ertaubung nehmen wird. Fast im selben Moment erfährt sein Freund Krumpholz, dass Beethoven »mit den bisherigen Arbeiten unzufrieden« sei und »einen neuen Weg einschlagen« wolle. Andreas Staiers geschickt zusammengestellte Auswahl versammelt repräsentativ Werke ebendieser neuen Richtung.    

2 CDs:   29.-
Vö     :   13.3.2020

 

 

Lieder

Matthias Goerne, Jan Lisiecki (Klavier)


Ludwig van Beethoven hat sich sein Leben lang mit der Gattung Lied auseinandergesetzt. Wie vielfältig sein Schaffen auf diesem Gebiet war, zeigen Bariton Matthias Goerne und Pianist Jan Lisiecki jetzt mit ihrem neuen Album. Ludwig van Beethoven: Lieder · Songs ist das erste gemeinsame Projekt dieser beiden weltweit gefeierten Musiker. Da für ihn der Austausch auf Augenhöhe zählt, ist es Matthias Goerne ein Anliegen, speziell mit Konzertpianisten zusammenzuarbeiten. Gerade bei Beethoven hält er das für entscheidend: »Denn der Klavierpart ist relativ kompliziert, er erfordert eine virtuose Selbstverständlichkeit, die bei Pianisten nur schwer zu finden ist.« Gefunden hat Goerne sie bei dem Kanadier und DG-Exklusivkünstler Jan Lisiecki, der erst kürzlich eine von der Kritik mit viel Lob bedachte Einspielung der fünf Klavierkonzerte Beethovens vorgelegt hat. »Ich habe schon bei unserem ersten Treffen gemerkt, welch' schnelle Auffassungsgabe Jan besitzt«, sagt Matthias Goerne, »und wie großartig seine Möglichkeiten sind, alle Ideen am Klavier auch umsetzen zu können.« Zwölf Werke haben Goerne und Lisiecki für ihr neues Beethoven-Album ausgewählt, darunter zwei Zyklen: die »Sechs Lieder« nach Christian Fürchtegott Gellert und das wohl berühmteste Werk in Beethovens Liedkatalog, die Vertonung von »An die ferne Geliebte«.

CD:   25.-
Vö :   20.3.2020 

 

 

Paradise lost

Anna Prohaska, Julius Drake


Anna Prohaska und Julius Drake konzentrierten sich bei ihren vorbereitenden Recherchen auf die Themen Eva, Paradies und Vertreibung. Einige Lieder waren naheliegende Entscheidungen wie Faurés Paradis, in dem Gott Eva erscheint und sie bittet, jede Blume und jedes Tier zu benennen. Aber Anna Prohaska wollte auch das Klischee der Frau, welche die Erbsünde in die Welt gebracht hat, und ihr Image als Wesen, das den Mann auf Abwege führt wie in Brahms Salamander oder Wolfs Die Bekehrte veranschaulichen. John Miltons Meisterwerk Paradise Lost aus dem 17. Jahrhundert inspirierte noch Ives und Britten und ist ebenfalls Teil des Konzeptprogramms, das eben auch zum Nachdenken anregt.

CD:   27.-
Vö :   3.4.2020

 

 

Sinfonie 3 / Rhapsody op.43 / Lullaby op.16

Behzod Abduraimov, Luzerner Sinfonieorchester, James Gaffigan


Die Schweiz übte schon immer auf russische Komponisten eine große Anziehungskraft aus. So waren Peter Tschaikowsky, Sergei Prokofjew und Igor Strawinsky von der Schönheit der Schweizer Alpenlandschaft angetan. Der Komponist Sergei Rachmaninoff sollte hier sogar sein neues Zuhause finden. Unweit von Luzern, am Vierwaldstättersee ließ sich der berühmte Komponist und Pianist 1930 ein prachtvolles Haus, die »Villa Senar« bauen und fand hier die Ruhe, um heute berühmte Werke zu komponieren. Im Sommer 1934 schrieb er dort seine hochvirtuose »Rhapsodie über ein Thema von Paganini« für Klavier und Orchester, ein Jahr später seine 3. Sinfonie.

Beide Werke hat nun das hervorragende Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von James Gaffigan aufgenommen. Der usbekische Pianist Behzod Abduraimov spielt dabei die »Paganini-Rhapsodie« für Klavier und Orchester. Für die Aufnahme dieses Stücks durfte der originale Steinway-Flügel von Rachmaninoff, der seit 1934 in der Villa Senar steht, genutzt werden.

Besonders hochwertig ist die limitierte Erstauflage dieses Albums: Es ist ein kleines Hardcover-Büchlein mit CD und einem über 70-seitigen aufwändig gestalteten Booklet. Dieses enthält einen umfangreichen Text über Rachmaninoff und die Werke, die von Spezialisten und der Rachmaninoff-Stiftung geschrieben wurden sowie Zitate aus Briefen des Komponisten. Seinen besonderen Reiz erhält das Booklet der limited edition, weil es zahlreiche bisher unveröffentlichte Fotos des Komponisten enthält, welche die Familie des Komponisten und die Rachmaninoff Stiftung nur für diese Ausgabe zur Verfügung gestellt haben.    

CD:   27.-
Vö :   3.3.2020

 

 

Klaviertrios Nr.5 & 7

Frank Braley, Renaud Capucon, Gautier Capucon


Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag im Jahre 2020 bringt viele erfreuliche Musikereignisse mit sich. Eine davon ist eine neue Produktion, bei der die Brüder Renaud und Gautier Capuçon nach längerer Zeit wieder einmal gemeinsam beteiligt sind. Beide große Solisten in ihren Fächern, haben sie beeindruckende Diskografien aufgebaut – mit dem Pianisten Frank Braley als künstlerischen Mittelsmann. Mit ihm widmen sie sich auf ihrem neuen Album zwei der berühmtesten Klaviertrios des großen Klassikjubilars. „Geistertrio“ und „Erzherzogtrio“: Beide Werke zeigen, wie Beethoven – so auch in seinen Streichquartetten – die Kammermusik aus dem engen Bereich der Hausmusik geholt und das Genre zu einer ebenbürtigen Richtung zu den Konzerten und Sinfonien weiterentwickelt hat. So erweitert er den Ausdrucksrahmen im Trio op. 70 Nr. 1, in dessen langsamen Satz man sich plötzlich in einer düsteren, nächtlichen Atmosphäre wiederfindet, aus der den Hörer ein Finale von fast orchestraler Intensität rettet. Geradezu sinfonische Klangflächen und ein höchst virtuoser Klavierpart prägt das Trio op. 97 – Beethovens letzter Beitrag zu Klaviertriogattung, den er seinem prominenten Schüler Erzherzog Rudolph von Habsburg widmete. Die Uraufführung des mit über 40 Minuten Dauer recht umfangreichen Werkes im Jahre 1814 war einer der letzten Auftritte Beethovens, der sich wegen seiner zunehmenden Taubheit als ausführender Musiker aus dem Konzertleben zurückziehen musste. So sind die Werke auf dem neuen Album der Capuçon-Brüder auch Meilensteine in Beethovens Biografie.    

CD:   25.-
Vö :   28.2.2020

 

 

Tripelkonzert op.56 / Sinfonie 7

Anne-Sophie Mutter, Yo-Yo Ma, Daniel Barenboim, West-Eastern Divan Orchestra


Zur Eröffnung des Beethoven-Jahres 2020 erscheint bei Deutsche Grammophon ein in mehrfacher Hinsicht außergewöhnliches Album, das mit dem Tripelkonzert op. 56 und der Siebten Symphonie op. 92 zwei Schlüsselwerke des Jubilars präsentiert. Mit Anne-Sophie Mutter, Yo-Yo Ma und Daniel Barenboim sind zudem drei der renommiertesten Künstlerpersönlichkeiten und Beethoven-Interpreten unserer Zeit zu erleben, die die farbenreichen Stücke zusammen mit dem West-Eastern Divan Orchestra vielschichtig und spannungsvoll ausdeuten. Entstanden sind die Aufnahmen als Live-Mitschnitte von Konzerten im Juli bzw. Oktober 2019 in Buenos Aires bzw. Berlin anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des West-Eastern Divan Orchestra. Das Orchester ist längst zum Sinnbild eines völkerverständigenden Projekts geworden. 1999 von Daniel Barenboim mitgegründet, steht es für die mutige Verwirklichung eines Traums und ist ein faszinierender Mikrokosmos, der exemplarisch aufzeigt, wie Versöhnung bei der gemeinsamen Arbeit an einer Sache gelingen kann. Für Daniel Barenboim war Beethoven der wahrscheinlich erste wirklich unkonventionelle Komponist. »Er hat sich nicht darum gekümmert, was die Leute denken«, so Barenboim, und verlange vom Interpreten absolute physische Präsenz und Hingabe. »Als Musiker zwingt er dich, an den Rand, den Abgrund und noch weiter zu gehen. Das erfordert eine ungeheure Portion Mut.« In ihrer existenziellen Tiefe und grenzüberschreitenden Kraft hat die Musik des überzeugten Humanisten dabei bis heute eine zwingende Präsenz und Aktualität. Anne-Sophie Mutter sagt, Beethoven habe »wirklich erkannt, worum es im Leben geht: um das friedvolle Miteinander von uns Menschen, darum, dass wir füreinander da sind. Diese Idee, dass wir im Kern wie Brüder oder Schwestern miteinander leben sollen, ist für mich letztlich die Essenz seines Wirkens, die ihn zu einem Botschafter von der Vergangenheit in eine bessere Zukunft hinein werden lässt.« Yo-Yo Ma erklärt: »Die überbordende Erfindungskraft ist so überraschend, und das Werk ist so lebensbejahend, so positiv. Der zweite Satz ist nobel und offen, aber die Ecksätze sind einfach voller Freude!« Die deutlich hervorgehobenen Parts der Solisten werden oft kammermusikalisch geführt und ziehen in der ausdrucksstarken Interpretation von Mutter, Barenboim und Ma unmittelbar in den Bann.

Dieses Produkte erscheint erst am 1.Mai wegen Corona   

CD       :   27.- /  8.5. 2020
2 LPs    :  39.- /  8.5. 2020
Blu-Ray:   35.- /  8.5. 2020

 

 

Klavierwerke

Vikingur Olafsson


Bei seinem dritten Projekt für Deutsche Grammophon – nach den eindrucksvollen Alben Philip Glass Piano Works und Johann Sebastian Bach – stellt Víkingur Ólafsson eine Verbindung zwischen zwei Größen der französischen Musik her: Claude Debussy und Jean-Philippe Rameau. Debussy hatte offensichtlich eine besondere Beziehung zum »Newton der Harmonie«, wie man an „Hommage à Rameau“ aus dem ersten Images-Band sieht. Als Víkingur Ólafsson sich erstmals eingehend mit Rameaus Werken beschäftigte, offenbarte sich ihm eine wahre Wunderwelt: eine Fülle einfallsreicher Stücke, die kaum gespielt werden. Und je mehr Zeit er mit Rameaus Klaviermusik verbrachte, desto mehr wurde ihm die Affinität zu Debussy klar: der jüngere ein Revolutionär, der sich offen über die Tradition hinwegsetzte und der ältere ein Musiker, der das Kräftespiel der funktionalen Harmonik definierte. Beide besaßen eine seltene Form von unnachgiebiger geistiger Unabhängigkeit – eine Form, die Paradigmen verschiebt. Im vorliegenden Album wechseln sich Stücke aus Rameaus Pièces de clavecin mit Stücken aus Debussys Estampes, Children’s Corner und den beiden Préludes-Bänden ab. Den Abschluss bildet „Hommage à Rameau“. Es ist die Geste eines großen Künstlers gegenüber einem anderen, die eher die Anerkenntnis einer geistigen Verwandtschaft als die Dankbarkeit eines Schülers gegenüber seinem Lehrer bezeichnet. Víkingur Ólafsson, der 1984 in Island geboren wurde, ist in seiner Heimat längt eine feste musikalische Größe und wurde bereits viermal zum „Musiker des Jahres“ gewählt. 2008 machte der Pianist sein Examen an der Juilliard School, wo er bei Robert McDonald studiert hatte. Seither ist er als Konzertpianist ebenso aktiv wie als Kammermusiker und arbeitet regelmäßig mit renommierten Künstlern zusammen, unter anderem mit dem Dirigenten Vladimir Ashkenazy und mit Björk. Darüber hinaus leitet er als künstlerischer Leiter das von ihm gegründete Kammermusik-Festival Reykjavik Midsummer Music und seit 2016 das Vinterfest in Schweden.

CD    :   25.-
2 LPs:   45.-
Vö     :   27.3.2020

 

 

Cellokonzerte RV 405,414,416,424

Ophelie Gaillard, Delphine Galou, Pulcinella Orchestra


Die Cellistin Ophélie Gaillard spielt seit 15 Jahren ein venezianisches Instrument. So ist es nur folgerichtig, dass sie sich nun dem prominentesten Komponisten der Lagunenstadt zuwendet. Antonio Vivaldi hat zahlreiche Werke für das Violoncello geschrieben und Gaillard demonstriert erneut ihr dramaturgisches Gespür für spannende Programme. Mit ihrem Pulcinella Orchestra hat sie Konzerte für einen, zwei und vier Solisten eingespielt, eine Streichersinfonie und Opernarien mit den großartigen Sängerinnen Lucile Richardot und Delphine Galou. Sogar eine Rekonstruktion (Cellokonzert RV 788) krönt die Aufnahme, in der die Schatten der Serenissima in den vielfältigsten Farben schillern.    

CD:   29.00
Vö :   3.4.2020

 

 

Symphonien Nr.1-3 (in Bearbeitungen für Nonett)

Compagnia di Punto


Wie ihre sechs Geschwisterwerke gehören auch seine ersten drei Sinfonien zu Ludwig van Beethovens bedeutendsten und bekanntesten Orchesterkompositionen. Auf diesem Album spielen aber statt eines großen Orchesters gerade einmal zehn Musiker diese Repertoire-Klassiker: Das rheinische Originalklangorchester Compagnia di Punto präsentiert als Weltersteinspielung Beethovens Sinfonien Nr. 1, 2 und 3 in Bearbeitungen für Kammerorchester, die aus der Feder zweier Beethoven-Zeitgenossen stammen. Es waren der Beethoven-Schüler Ferdinand Ries (1784-1838) und der Komponist und Kapellmeister Carl Friedrich Ebers (1770-1836), die die Sinfonien Nr. 1-3 für kleine Besetzung einrichteten. Solche zeitgenössischen Bearbeitungen von großen Orchesterwerken ermöglichten es, Beethovens Musik auch in kleineren Salons zu spielen und bekannt zu machen. Von Carl Friedrich Ebers stammt die 1809 gedruckte Bearbeitung der 1. Sinfonie für nun zwei Violinen, zwei Bratschen, Bass sowie jeweils zwei Klarinetten und Hörner. Ferdinand Ries richtete um 1807 die Sinfonien Nr. 2 und 3 ebenfalls für doppeltbesetzte Violinen und Bratschen sowie u. a. für Flöte und Hörner ein. Diese Kammermusik-Fassungen werfen nicht nur ein intimeres Licht auf die drei Sinfonien, sondern garantieren zudem völlig neue Klangfarben und Klangdialoge zwischen den einzelnen Instrumenten. Eine wertvolle Entdeckung für das Beethoven-Jahr 2020.

2 CDs:   27.-
Vö      :   28.2.2020

 

 

Klaviersonaten Nr.30-32

Maurizio Pollini (Klavier)


Anlässlich des 250. Jahrestages von Ludwig van Beethoven kehrt einer der größten Pianisten unserer Zeit, Maurizio Pollini, zum Wunder und Rätsel der letzten Sonaten Beethovens zurück: 42 Jahre nach der ersten Aufnahme dieser Meisterwerke unter Studiobedingungen und mit der fantastischen Akustik des Herkulessaals. Erleben Sie die pianistische und interpretatorische Reise einer lebenden künstlerischen Legende!    

CD:   25.-
Vö :   28.2.2020

 

 

Klaviersonaten Nr.1-32

Fazil Say


Ein Pianist, der Beethovens 32 Klaviersonaten einspielt, muss seinen ganz eigenen Weg durch diesen Werkkosmos finden – und das, nachdem es ihm schon so viele andere Interpreten gleichgetan haben. Dem Pianisten Fazil Say ist es auf beeindruckende Weise gelungen die Sonaten aus einer einzigartigen Perspektive zu betrachten – zum einen als Virtuose, aber auch als Komponist, dessen etwa 80 Werke heute auf vielen Podien der Welt erklingen. Er folgte einem ganz bestimmten Konzept, sich diese Musik anzueignen – mit der Vorstellung von einem »inneren Orchester«, mit dem er diese bahnbrechenden Werke »innerlich probte«, und einer ganzen Welt von bedeutungstragenden Leitmotiven. Das Ergebnis ist eine der originellsten Annäherungen an diese Musik – und eine besondere Ehrung des Jubilars Beethoven.
»Ich wollte jede Sonate wie eine Sinfonie erleben, jede Note im Geiste hören, als würde ich einem Orchester lauschen. Ich stellte mir vor, mit diesem imaginären Orchester zu proben. Ich spielte die Sonaten einem neben mir sitzenden ›imaginären Beethoven‹ vor, der vor Energie und musikalischem Elan nur so sprudelte. Dieser Fantasie-Beethoven zeigte mir seine Musik; manchmal beruhigte er mich und manchmal kämpfte er mit meiner Unzufriedenheit im Geiste. Dies war das schwerste und unerbittlichste Stadium.« Schon als Kind hatte Say mit dem Studium der Klaviersonaten begonnen, doch als er 2017 seine Gesamtaufnahme in Angriff nahm, räumte er mit allem, was bisher gelernt hatte, auf. Er näherte sich dem gewaltigen Werk, in dem Beethoven die Musik aus den Stilarten der Hochklassik bis in avantgardistische Experimente führte, neu – um sich dann die extreme Modernität dieser Musik anhand von Leitmotiven zu erschließen (ähnlich wie Say es bereits bei den Mozart-Sonaten unternommen hatte): »In der schwerfälligsten Passage der ›Pastorale‹ ist dies ein alter Mann, in der ›Waldstein-Sonate‹ das ferne Grollen herannahender Kriegsschiffe, im langsamen Abschnitt der Sonate Nr. 7 ein schwindsüchtiges Kind beziehungsweise eine besorgte Mutter, in op. 111 sind es der Sensenmann, triste Einsamkeit und die ›As-Sirāt‹ (Brücke ins Paradies), in op. 109 hoffnungslose Liebe, in der ›Appassionata‹ sind es Liebe beziehungsweise Rebellion…«    

9 CDs:   89.-
2 LPs :   39.-
Vö     :   17.1.2020

 

 

Stabat Mater

Choir of Clare College Cambridge, Dmitri Ensemble, Graham Ross


Als er sich Ende der Sechzigerjahre von der seriellen Technik entfernte und eine gewisse spirituelle und künstlerische Wandlung vollzogen hatte, wandte sich Arvo Pärt der Chortradition des Mittelalters und der Renaissance zu. Aus dieser Zeit des intensiven Studierens entstanden Meisterwerke, die Pärts heute unverwechselbaren Stil begründeten, den er selbst »Tintinnabuli« nennt (lateinisch tintinnabulum: Klingel, Schelle). In einer raffinierten, zeitlosen Klangwelt wird die erste Stimme von einem Dreiklang (wie Glocken) getragen, dem eine zweite in diatonischen Schritten gegenübersteht. Die beseelte Interpretation geistlicher Werke Pärts durch den Choir of Clare College, Cambridge unter Graham Ross schwebt im Raum und könnte den größten Häretiker bekehren.    

CD:   27.-
Vö :   3.4.2020

 

 

Les Plaisirs du Louvre - Airs pour la Chambre de Louis XIII

Ensemble Correspondances, Sebastien Dauce


Vor Versailles war im Königreich Frankreich das Epizentrum der Macht der Louvre, ein veritables Zeremonientheater, dem herrliche Musik einen besonderen Glanz verlieh. Während der Regentschaft Ludwigs XIII. waren das Air de cour und das ballet Antrieb für Elitekomponisten wie Moulinié, Guédron und Chancy. Boesset, der renommierteste von ihnen, entwickelte das von der Renaissance geerbte polyphone Lied zu einem eher gemüthaften Genre: Noch vor der Prachtentfaltung unter dem Sonnenkönig entstand eine Flut fein gearbeiteter Miniaturen, die uns hier die hochbegabten Musiker des Ensemble Correspondances zu Gehör bringen.
( Text von JPC )    

CD:   27.-
Vö :   3.4.2020

 

 

Sinfonien 4 & 6

Kammerorchester Basel, Heinz Holliger


CD:   25.-
Vö :   6.3.2020

 

 

Belle Epoque

Daniel Hope, Simon Crawford-Phillips, Stefan Dohr, Lise de la Salle, Mojca Erdmann, Zürcher Kammerorchester


Daniel Hopes neues Doppelalbum Belle Époque, das zunächst als Limited Deluxe Edition erscheint, vereint populäres und rares Repertoire, welches in der ebenso benannten "goldenen" Zeitspanne zwischen dem französisch-preussischen Krieg den Beginn des 1. Weltkriegs 1914 in großen europäischen Musiknationen entstanden ist. 
Für Daniel Hope stellt die Zeit der "Belle Époque" schon lange ein großes Faszinosum dar: "Schon oft habe ich mir gewünscht, ich hätte eine Zeitmaschine, die mich zurück in diese Zeit, in die Pariser Salons, in diese kulturelle Atmosphäre transportieren könnte." 
Belle Époque vereint Werke für Solo und Orchester mit Kammermusik; Spätromantik steht neben Impressionismus und (früher) Musik der 2. Wiener Schule. In weltbekannten Werken wie Massenets Méditation oder Debussys Rêverie zeigt Daniel Hope einmal mehr jenen großen, warmen Violinton, der ihn in der Spitzengruppe international renommierter Geiger etabliert hat.
Auf Belle Époque finden sich aber auch selten gehörte oder fast unbekannte Meisterwerke von Komponisten wie Schönberg, Rachmaninoff oder Elgar, die ebenso jene warm-melancholische und manchmal bittersüß-resignative Grundstimmung trans-portieren, die für die Musik dieser Zeit oftmals prägend war.  
Das Schlüsselwerk des Albums ist für Daniel Hope aber Ernest Chaussons Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett, das er hier - mit dem Zürcher Kammerorchester - zum ersten Mal in einer Version für Streichorchester eingespielt hat. Daniel Hope. "Für mich verkörpert dieses Werk die musikalische Quintessenz jener Zeit: die progressive Tonalität und gleichzeitig das fast nostalgische Bedürfnis in Zeit und Erinnerung zurückzugehen..."
Als Gastsolisten sind unter anderem die Pianisten Lise de la Salle und Simon Crawford-Phillips sowie die Sopranistin Mojca Erdmann zu hören.

2 CDs:   32.-
Vö     :   7.2.2020

 

 

Klavierkonzerte 2 & 5

Kristian Bezuidenhout, Freiburger Barockorchester, Pablo Heras-Casado


Beethovens fünf Klavierkonzerte schildern auf eigene Art einen bestimmten Lebensabschnitt: nämlich die 20 Jahre, in denen der junge Komponist aus Bonn sich immer wieder sein erstes Klavierkonzert vornimmt (sein Wiener »Sprungbrett«, das direkt zum 2. Konzert führt) und damit auf die Meisterschaft zustrebt, die dem genialen 5. Klavierkonzert mit dem Beinamen »Emperor« innewohnt. 250 Jahre nach Beethovens Geburt starten Kristian Bezuidenhout, Pablo Heras-Casado und das Freiburger Barockorchester mit den beiden Ausnahmewerken eine spannende Gesamteinspielung der Klavierkonzerte mit historischen Instrumenten, die für Aufmerksamkeit sorgen wird.    

CD:   25.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Orchesterwerke - "Cherubini Discoveries"

Filarmonica della Scala, Riccardo Chailly


Mit seinem neuen Album Cherubini Discoveries setzt Riccardo Chailly seine „Discoveries“-Erfolgsserie fort. Eingespielt mit der Filarmonica della Scala, deren letzte Veröffentlichung THE FELLINI ALBUM von der Fachpresse hochgelobt wurde (a fascinating album - Classic FM), widmet sich der Dirigent dem italienischen Komponisten Luigi Cherubini. Dabei präsentiert er neben bekannten Werken, wie dem Marche funèbre auch 9 Weltersteinspielungen. Luigi Cherubini, der im Juli 1786 nach Paris zog und für einige Zeit das Pariser Conservatoire leitete, komponierte neben Opern, Messen, Motetten und 2 Requien auch zahlreiche Werke für offizielle und private Anlässe. Dabei handelt es sich um Märsche, von denen Chailly 9 für dieses Album wiederentdeckt hat. Darunter finden sich Werke wie der Marche religieuse pour le jour du sacre de Charles X oder auch der Marche pour le pompe funèbre du Général Hoche. Das Album schließt mit dem bekannten Marche funèbre, welcher vermutlich beim Begräbnis des Duc de Berry am 14. März 1820 uraufgeführt wurde.    

CD:   25.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Inferno e Paradiso

Simone Kermes, Amici Veneziani


»Lava«, »La Diva«, »Bel Canto« - so heißen einige der hochgelobten und erfolgreichen Alben von Simone Kermes. Ihr neues Album »Inferno e Paradiso« dreht sich thematisch um »Himmel und Hölle« um »Tugenden und Todsünden« - musikalisch abgebildet mit 14 Titeln aus vier Jahrhunderten von Barock bis Rock, von Bach bis Sting, von Vivaldi bis Led Zeppelin.

Jeder der gewählten Arien oder Lieder besingt eine Tugend oder eine Sünde. Der Schwerpunkt der Aufnahme mit dem Barockensemble Amici Veneziani liegt natürlich im Barock: Von Leonardo Vinci stammt die ›zornig‹ Arie ›In braccio a mille furie‹ (In den Armen von 1000 Furien), dem gegenüber steht die ›Geduld‹ besungen mit Tomasi Albinonis ›Dopo i nembi e le procelle‹ (Sind Gewitter und Sturm vorüber). Giovanni Bonincinis Arie ›M'incateni e se mi scoglo‹ (Wann immer du meine Ketten löst) stammt aus einem Oratorium, welches dem heiligen Nikolaus, dem Symbolheld der Mildtätigkeit, gewidmet war, Antonio Caldaras ›Pompe inutili‹ prangert den ›unnützen Pomp‹, die Habgier an. Mit der Weltersteinspielung von Johann Adolf Hasses Arie ›Non ha piú pace‹ besingt Simone Kermes den Neid, Antonio Vivaldis ›Gelido in ogni vena‹ thematisiert das ›eiskalte Blut in jeder Ader‹, für Kermes die Tugend der ›Mäßigung‹. Bachs berühmtes ›Erbarme Dich‹ ist für Kermes der Inbegriff von Demut. Bei Riccardo Broschi geht es für Kermes in ›Qual guerrio in campo armato‹ um die Tugend des Fleißes. Natürlich darf auch die Musik des von Kermes geliebten Komponisten Georg Friedrich Händels nicht fehlen: ›Tu del ciel ministro eletto‹ (Erwählter Gesandter des Himmels«) thematisiert die Keuschheit.

Simone Kermes schlägt mit dem neuen Album eine direkte Brücke zu unserer Zeit, indem sie aktuelle Pop- und Rocktititel von dem finnischen Komponisten und Arrangeur Jarkko Riihimäki in Barock-Hits verwandeln lies: von Lady Gaga stammt »Poker Face«, für Wollust, mit Udo Jürgens berühmten »Aber bitte mit Sahne« thematisiert Kermes die Völlerei, Stings »Fields of Gold« ist für Simone Kermes der Song der Liebe, des maximalen Wohlwollens. Led Zeppelins »Stairway to Heaven« thematisiert den Hochmut vor dem Fall (von der Himmelsleiter).

»Manche ›Arien‹ von Sting und Led Zeppelin wirken so barock, als hätten sie seit dem 17. Jahrhundert verstaubt in Londoner Regalen gelegen«, so Kermes. Und so klingt auch »Inferno e Paradiso« wie aus einem Guss, ein abwechslungsreiches, spannendes Album, mit virtuoser wie besinnlicher Musik.    

CD:   27.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Violinkonzerte 1 & 2

Mirijam Contzen, WDR Sinfonieorchester Köln, Reinhard Goebel


Der Dirigent Reinhard Goebel ist einer der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Klassik-Welt, eine »Erleuchtung in einem Meer von Mittelmäßigkeit« (New York Times), ein weltweit geschätzter Vermittler historischer Aufführungspraxis und eine nie versiegende Quelle für Repertoire-Schätze.

Seine Sony Classical Aufnahme der Brandenburgischen Konzerte mit den Berliner Barocksolisten erhielt weltweit beste Rezensionen und einen Opus Klassik und gilt als neue Referenz. Zum großen Beethoven-Jahr 2020 erscheint jetzt »Beethovens Welt« als Ergebnis eines jahrelangen Forschungs- und Musikprojektes, in dem Goebel sowohl unbekannte Werke Beethovens als auch seiner Zeitgenossen erforscht und dadurch eine Neueinordnung Beethovens anregen möchte.

Bei Sony Classical erscheint jetzt das erste Album von »Beethovens Welt« mit Violinkonzerten von Franz Clement. Clement (1780-1842) galt als einer der großen Violinvirtuosen seiner Zeit und Beethoven widmete ihm sein Violinkonzert, das er mit »per clemenza per Clement« überschrieb und das als Reaktion auf Clements erstes eigenes Violinkonzert von 1805 gewertet werden kann. Die Ähnlichkeiten zwischen Clements Violinkonzert Nr. 1 und Beethovens Violinkonzert op. 61 sind keinesfalls zufälliger Natur, sondern direkte Bezugnahme, augenzwinkerndes Zuspielen von Bällen und kreative Reaktionen aufeinander, die sich dann in Clements wenig später entstandenem Violinkonzert Nr. 2 d-moll / D-Dur in umgekehrter Richtung wiederholen.

Auf diesem Album sind erstmals beide Violinkonzerte von Franz Clement zu hören - bei dem zweiten Violinkonzert handelt es sich um eine Weltersteinspielung. Eingespielt wurden die Werke von Mirijam Contzen mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Reinhard Goebel. Faszinierende Musik, die einen anderen Blick auf den Ausnahmekünstler Beethoven ermöglicht.    

CD:   27.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Violinkonzerte "per La Pieta"

Fabio Biondi, Europa Galante


Das 1990 vom italienischen Barockgeiger Fabio Biondi gegründete Ensemble Europa Galante hat sich längst als feste Größe innerhalb der historischen Aufführungspraxis etabliert. Die Musiker sind seit dreißig Jahren ein sicherer Garant dafür, dass dem Hörer bei ihren Interpretationen stets etwas Neues und Aufregendes zu Ohren gebracht wird. Die Musik von Antonio Vivaldi stand dabei von Anfang an im Mittelpunkt der Konzert- und Aufnahmetätigkeit des Ensembles. Für die Jubiläumeinspielung hat man sich konsequenterweise der Musik des »Prete Rosso« zugewandt und serviert ein Programm mit konzertanten Kostbarkeiten aus dem Repertoire von dessen langjähriger Wirkungsstätte, dem Ospedale della Pietà in Venedig. Darüber hinaus stehen Biondi zwei wertvolle originale Instrumente (darunter eine 1758 gebaute Viola d’amore von Genaro Vinaccia) zur Verfügung.    

CD:   25.-
Vö :   7.2.2020

 

 

Sinfonie 39, 40, 41

Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi


Bereits in den preisgekrönten Einspielungen, die C. P. E. Bach und Haydn gewidmet waren, haben Riccardo Minasi und das Hamburger Ensemble Resonanz ein eigenes Klangbild entwickelt und stellten auf modernen Instrumenten gleichermaßen historisch begründete wie zeitgenössische Interpretationen vor. In den drei letzten Sinfonien Mozarts setzen sie diesen Weg fort und rücken die rhetorischen und theatralen Dimensionen der berühmten Trilogie in den Fokus.    

2 CD:   29.- 
Vö    :  28.2.2020 

 

 

Sonate für Cello & Klavier op. 6 (Urfassung 1881)

Raphaela Gromes, Julian Riem


Mit ihrem letzten Album »Offenbach« eroberte die hochgelobte Münchner Cellistin Raphaela Gromes bereits Platz 3 der deutschen Klassik-Charts und schaffte es auch auf die Bestenliste 3 / 2019 des Preises der deutschen Schallplattenkritik.

Jetzt erscheint ihr neues Album mit einer Sensation: Der Ersteinspielung einer bisher unveröffentlichten Cellosonate von Richard Strauss. Die populäre Sonate für Violoncello und Klavier op. 6 von Richard Strauss von 1883 galt bisher als seine einzige Cellosonate. Was bislang nicht bekannt war: Sie war tatsächlich seine zweite Cellosonate. Denn Richard Strauss schrieb zuvor, nämlich 1881 als 16-jähriger die jetzt erstmal eingespielte Sonate F-Dur für Clavier und Violoncello, ursprünglich für einen Kompositionswettbewerb. Und von dieser Sonate verwendete er für die zwei Jahre später publizierte Sonate F-Dur op. 6 eigentlich nur Bestandteile im ersten Satz. Raphaela Gromes hat mit ihrem Klavierpartner Julian Riem jetzt erstmals die eigenständige Urfassung dieses jungen Geniestreichs eingespielt und diese der bekannten Cellosonate op. 6 gegenübergestellt.

Interessant wird das Album auch durch die Ersteinspielung von Strauss-Liedern, die Pianist Julian Riem für Cello und Klavier arrangierte: Dazu gehören so bekannte Stücke wie »Zueignung«, »Die Nacht«, »Morgen!« und »Cäcilie«. Als Bonustrack ist auf dem Album eine weitere Bearbeitung von Julian Riem zu hören: eine sechsminütige Walzerfolge aus dem berühmten »Rosenkavalier«.  

CD:   27.-
Vö :   7.2.2020  

 

 

Violinkonzerte D.44,45,56,96

Chouchane Siranossian, Venice Baroque Orchestra, Andrea Marcon


Obwohl Giuseppe Tartini (1692–1770) eine der originellsten und wichtigsten Musikerpersönlichkeiten in der Mitte des 18. Jahrhunderts war, spielt seine kompositorische Hinterlassenschaft im Vergleich etwa zu der Vivaldis im heutigen Konzertleben und selbst auf Tonträger leider eine eher untergeordnete Rolle. Die Gründe für diese ungerechtfertigte Vernachlässigung liegen nicht zuletzt darin, dass die spieltechnischen Anforderungen dieser Konzerte und Sonaten zum Teil ausgesprochen hoch sind und dass nur ein Teil seiner Werke in modernen zuverlässigen Ausgaben vorliegen. Die renommierte Barockgeigerin Chouchane Siranossian und Andrea Marcon mit seinem Venice Baroque Orchestra erweisen sich bei der Einspielung von fünf der insgesamt 160 heute bekannten Violinkonzerte nicht nur als veritable Traumbesetzung für den Italiener, sondern warten auch noch mit der Weltersteinspielung des erst kürzlich als Komposition Tartinis identifizierten Konzerts G-Dur (D deest) auf. In ihrer Einspielung verbinden sich in idealer Weise fundierte musikwissenschaftliche Recherche, unbändige Musizierlust sowie kompromisslose Hingabe an die Musik des Komponisten zu einer Produktion, die ohne Zweifel noch sehr lange maßstabsetzend sein wird.    

CD:   27.-
Vö :   13.3.2020

 

 

The Diabelli Project

Rudolf Buchbinder


Rudolf Buchbinder, einer der profundesten Beethoven-Kenner und -Pianisten, veröffentlicht im Jubiläumsjahr von Ludwig van Beethoven ein besonderes Album. The Diabelli Project umfasst neben Beethovens Meisterwerk, den kompletten Diabelli Variationen, auch einen Kompositionsauftrag an 11 zeitgenössische Komponisten, darunter Max Richter, Lera Auerbach, Brett Dean, Toshio Hosokawa, Brad Lubman, Tan Dun, Jörg Widmann, die diese Diabelli Variation auf ihre Art und Weise neu deuten sollten. Rudolf Buchbinder, zu dessen ersten Einspielungen die Diabelli-Variationen gehörten, bezeichnete Beethovens Variationszyklus als eines der kompliziertesten Werke überhaupt, »technisch, geistig und physisch«, als einen »gewaltigen Berg, den man erklimmen muss«. Die Aufnahme des Projekts wird im März 2020 bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht. Im selben Monat findet die Uraufführung der elf Neukompositionen im Wiener Musikverein statt zusammen mit der Aufführung von Beethovens »Veränderungen« und einigen Werken aus Diabellis ursprünglichem Sammelband.

2 CDs:   32.-
Vö      :   6.3.2020

 

 

L'Amour,la Mort,la Mer

Patricia Petibon, Susan Manoff (Klavier), David Venetucci (Akkordeon)


Patricia Petibon gehört zu den weltweit meistgeschätzten Sopranistinnen. Dafür sorgt nicht nur ihre unvergleichliche, runde, dabei lyrisch überaus agile Stimme, die sie sowohl in der Welt des Barock, als auch in der Titelpartie von Bergs "Lulu" brillieren lässt und besonders ihre stilistische Vielfältigkeit. So spannt sie auch bei ihrem Album "L'amour, la mort, la mer" den Bogen weit mit ihrer hochpersönlichen Liedauswahl: geographisch von Brasilien über Irland bis Spanien und Frankreich und zeitlich vom zarten Spätromantiker Gabriel Fauré bis hin zum zeitgenössischen Yann Tiersen (dem Komponisten der Filmmusik zu "Die wunderbare Welt der Amélie") und Thierry Escaich. Susann Masoff begleitet am Klavier, und zur einzigartig poetischen Atmosphäre trägt auch immer wieder das Akkordeon von David Venetucci bei.

CD:   27.-
Vö :   21.2.2020

 

 

Sinfonie 6

Akademie für Alte Musik Berlin, Bernhard Forck


Dieser Begriff hat seine Berechtigung, und die Anführungszeichen stehen nicht für ironische Distanz: Knechts Tongemälde der Natur ist mehr als nur eine schlichte Vorwegnahme der berühmten Pastorale, des 23 Jahre später entstandenen Meisterwerks von Beethoven. Es ist aufregend, diese beiden Werke erstmals unmittelbar nebeneinander von einem Orchester mit historischen Instrumenten unter der Leitung seines Konzertmeisters Bernhard Forck zu erleben.    

CD:   27.-
Vö :   28.2.2020

 

 

Klavierkonzerte Nr.1 & 2

Benjamin Grosvenor, Royal Scottish National Orchestra, Elim Chan


Benjamin Grosvenor spielt auf seinem ersten Album seit 2016 zwei Chopin-Konzerte ein: zusammen mit dem Royal Scottish National Orchestro und deren principal guest conductor, der Hong-Kong-stämmigen Elim Chan, einer der gefragtesten jungen Dirigentinnen unserer Zeit, für die es ihre erste Album-Einspielung ist.

Benjamin Grosvenor sagt: »Chopin war der erste Komponist, zu dem ich ein seltsames Gefühl von Verbindung empfunden habe als Kind. Seine Musik hat mich immer angezogen und seine Klavierkonzerte gehören zu den Besten.«    

CD:   25.-
Vö :   21.2.2020

 

 

The Complete RCA and Columbia Album Collection

John Barbirolli & New York Philharmonic


Wer den großen britischen Dirigenten John Barbirolli nur aus seinen späteren, bisweilen knorrigen Aufnahmen, vor allem mit seinem Hallè-Orchester, kennt, wird von diesen erstmals komplett vorgelegten RCA- und Columbia-Einspielungen (auf 6 CDs) des Enddreißigers mit dem New York Philharmonic, das er fünf Jahre (1936-41) als Nachfolger von Arturo Toscanini leitete, überrascht sein. Zeigen sie doch durchweg einen muskulären, dabei überaus flexiblen Stil, der weniger auf minutiöse Genauigkeit, sondern eher auf poetisches Glühen abzielte. Aber dabei Klangfarbenzauber und dynamische Expressivität keineswegs vernachlässigte. Beispielhaft in der feurigen Ouvertüre zur Verkauften Braut zu hören. Aber auch in den Sinfonien Nr. 1 und 2 von Jean Sibelius, schon damals (1940) offenbar Signaturstücke des Dirigenten. Hinzuweisen ist auch auf eine dramatische Vierte von Schubert, eine tiefschürfende, dabei fließende Zweite von Brahms, agile Kollaborationen mit berühmten Solisten, wie beim Klarinettenkonzert von Mozart und der Ersten Rhapsodie von Debussy (jeweils mit Benny Goodman!) oder beim Violinkonzert Nr. 1 von Bruch mit Nathan Milstein. Unbedingt erwähnenswert – Iberia von Debussy, Francesca da Rimini und Tema con Variazioni von Tschaikowsky und die Ouvertüren zu Römischer Karneval von Berlioz oder Capriccio espagnol von Rimsky-Korsakov. Allein 17 Aufnahmen erscheinen hier erstmals auf CD.

6 CDs:   59.-
Vö      :   21.2.2020

 

 

Academy of St.Martin in the Fields - 1959-2019

Academy of St.Martin in the Fields


Die Academy of St. Martin in the Fields feiert ihr 60-jähriges Bestehen als eines der führenden Kammerorchester der Welt mit einer umfassenden 60-CD-Edition. Die handverlesene Auswahl umfasst Höhepunkte aus der mit 500 Aufnahmen sehr umfangreichen Diskografie der Academy bei Decca und weiteren Labels. Von frühen Aufnahmen von barocken Kleinmeistern, in der die Flexibilität der Academy herausragend zur Geltung kommt, über Bach, Mozart als großem Repertoireschwerpunkt, bis hin zu Delius, Tippet und Walton deckt die Edition auch die prägenden Interpreten ab, die der Academy tief verbunden sind: von Gründer Neville Mariner zur Konzertmeisterin Iona Brown, von Joshua Bell bis Murray Perahia und Julia Fischer. Sieben Aufnahmen werden im Rahmen der Edition erstmals auf CD veröffentlicht, darunter Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ mit Robert Tear und Haydns Sinfonie Nr. 53. Die Textbeiträge aus der Feder von Lady Marriner, von Joshua Bell und vom Diskografen der Academy Philip Stuart versprechen Einblicke aus erster Hand in die Genese dieses legendären Ensembles.    

60 CDs:   149.-
Vö       :   10.4.2020

 

 

Wilhelm Backhaus - The Complete Decca Recordings

Wilhelm Backhaus, Pierre Fournier, Wiener Philharmoniker, Clemens Krauss, Karl Böhm, Carl Schuricht, Hans Schmidt-Isserstedt, Günter Wand


Diese Edition bildet erstmals das gesamte pianistische Oeuvre ab, das Backhaus für Decca eingespielt hat. Als besondere Beigabe liefert die Edition zwei Konzertmitschnitte, zum einen aus der Carnegie Hall 1954, zum anderen als Erstveröffentlichung den kompletten Mitschnitt von Backhaus‘ letztem Konzert in Ossiach im Juni 1969. Dieser Konzertmitschnitt, entstanden eine Woche vor seinem Tod, enthält mit Schuberts Impromptu D 935 Nr. 2 das mutmaßlich letzte Stück Musik, das Backhaus je gespielt hat.

Wilhelm Backhaus verkörpert ein besonderes pianistisches Erbe: als Interpret eng mit Beethoven, aber auch mit Brahms und Schubert assoziiert, als Schüler des Leipziger Konservatoriums sowie Enkelschüler von Liszt, als politischer Mitläufer im Dritten Reich, später sehr erfolgreich im Konzert- und Schallplattengeschäft der Nachkriegszeit, ist er fürs deutsche Publikum bis heute einer der pianistischen Säulenheiligen. Seine beiden Zyklen der Beethoven-Sonaten, die Brahms-Konzerte, aber auch seine seltenen kammermusikalischen Einspielungen (Brahms Cellosonaten mit Pierre Fournier) sind Aufnahmen von bleibendem Rang und unübertroffener musikalischer Integrität.

50 Jahre nach Backhaus‘ Tod ist nicht nur sein überragendes pianistisches Erbe, sondern auch manche Anekdote lebendig. Auf die Frage seines Plattenproduzenten, wie es denn war, Brahms persönlich zu treffen, und ob er ihm damals auch vorgespielt hätte, antwortete er lakonisch: „Nein … aber das war zu seinem Nachteil“.

39 CDs:   139.-
Vö       :   14.2.2020

 

 

Beethoven Complete - The Complete Works (Warner Classics Edition 2019)

Ludwig van Beethoven


Der ganze Beethoven in einer künstlerisch geschlossenen Gesamtschau: Bei BEETHOVEN: The Complete Works stehen nicht nur die großen Namen der Mitwirkenden für die hohe Qualität, sondern auch das Konzept, jeden Werkzyklus einem Dirigenten, einem Orchester, einem Ensemble oder Solisten anzuvertrauen. Darüber hinaus ergänzen eigens für dieses Projekt eingespielte Neuaufnahmen das Programm zur kompletten Gesamtaufnahme. BEETHOVEN: The Complete Works vereint Juwelen aus den Diskografien größter Künstler mit faszinierenden Entdeckungen im riesigen Werk des Klassik-Titanen. Die luxuriös ausgestattete Box bietet ein umfangreiches, reich illustriertes Booklet, dass neben einem hochkarätigen Einführungstext (geschrieben vom renommierten Musikwissenschaftler David Wyn Jones) einen kompletten Werkindex enthält. Die CD-Cover zieren Gemälde großer Beethoven-Zeitgenossen wie Caspar David Friedrich oder Josef Anton Koch. Die Musik eines der bedeutendsten Komponisten überhaupt Ludwig van Beethoven gehört (neben seinen Vorgängern Bach, Mozart und Haydn) zu den bedeutendsten Komponisten der klassischen Musik. Schon zu Lebzeiten ein Mythos, schuf er eine Fülle von Werken, die zum Kern des ganzen Genres gehören – allen voran seine Sinfonien (die fünfte mit dem berühmten hämmernden Anfangsmotiv oder die neunte mit der „Ode an die Freude“, deren Melodie heute die Hymne der EU bildet), dazu mitreißende Klavierkonzerte, Klaviersonaten (populär ist die „Mondscheinsonate“, die „Appassionata“ oder die „Pathétique“), Streichquartette, Violinsonaten, die Oper „Fidelio“ bis hin zum Klassik-Hit „Für Elise“. Mit 22 Jahren kam Beethoven aus seiner Heimatstadt Bonn ins damalige Musik-Weltzentrum Wien, wo er als Komponist, Pianist und Improvisator zum Star avancierte. Mit 30 kam der Schock seines Lebens: Beethoven verlor nach und nach sein Gehör. Der Kampf gegen dieses Schicksal sollte von nun an sein Leben und Schaffen bestimmen. Viele seiner größten Werke sind für ihn nur in seiner Vorstellung erklungen. Gehört hat er sie nie. Mit Beethoven beginnt eine völlig neue Ära der Musikauffassung. Schufen seine Vorgänger wie Haydn oder Mozart noch für ein Publikum, dessen Wünsche sie zu Meisterwerken inspirierte, zählte für Beethoven nur eins: Sein eigener künstlerischer Wille. So wurde der Komponist zum ersten Vertreter eines kompromisslosen, oft unverstandenen modernen Künstlertypus, der in der folgenden Epoche der Romantik und im 20. Jahrhundert zum Ideal wurde. Musikalisch überschritt Beethoven aus diesem Geist heraus sämtliche Grenzen: Formal, harmonisch und stilistisch. In seiner Klaviersonate Nr. 32 nahm er sogar den Jazz vorweg. Hier erklingt in einer rhythmisch überschäumenden Variation ein Boogie-Woogie.    

80 CDs:   149.-
Vö       :   29.11.2019

 

 

Beethoven 2020 - The New Complete Edition

Div. Interpreten;


Zu Beethovens 250. Geburtstag 2020 veröffentlicht die Deutsche Grammophon die bislang umfassendste CD-Edition seiner Werke. „Beethoven – Die Neue Gesamtedition“ wurde in Partnerschaft mit dem Beethoven-Haus Bonn kuratiert. Das bahnbrechende Projekt bietet über 175 Stunden Musik, darunter Neuaufnahmen und Welt-Ersteinspielungen – auf 118 CDs, 3 Blu-ray Audio Discs und 2 DVDs. Die Sammlung enthält legendäre Interpretationen aus dem konkurrenzlosen Beethoven-Katalog der Deutschen Grammophon neben einer Reihe musikalischer Kostbarkeiten, die in Zusammenarbeit mit Decca und vielen anderen Labeln zusammengestellt wurden. Im Mittelpunkt von „Beethoven – Die Neue Gesamtedition“ stehen die Aufnahmen von über 250 der größten Beethoven-Interpreten aller Zeiten, ob Karl Böhm oder Alfred Brendel, Martha Argerich, Claudio Arrau oder das Amadeus Quartet, Wilhelm Furtwängler oder Dietrich Fischer-Dieskau, Emil Gilels, John Eliot Gardiner, Wilhelm Kempff oder Herbert von Karajan, Yehudi Menuhin, Anne-Sophie Mutter, Murray Perahia oder Maurizio Pollini. Die Edition ist in neun Abteilungen gegliedert, sie beginnt mit den Orchesterwerken des Komponisten und umfasst das gesamte Œuvre, von wenig bekannten Ballettmusiken und Volkslied-Arrangements bis zu den wegweisenden Klaviersonaten und Streichquartetten. Eigens in Auftrag gegebene Essays und editorische Kommentare von renommierten Beethoven-Spezialisten wie Prof. Christine Siegert und Barry Cooper dienen als Führer auf dieser Reise in das gewaltige schöpferische Universum des Komponisten. Zu den vielen Höhepunkten der Edition zählen mehr als 30 CDs, die alternativen Interpretationen gewidmet sind, darunter historische Aufnahmen oder Aufführungen auf Originalinstrumenten, wie zum Beispiel Sir John Eliot Gardiners Einspielung der neun Symphonien; drei Blu-ray Audio Discs in 24-Bit-Sound mit Karajans legendärem Zyklus der Symphonien von 1962 sowie Kempffs Interpretation sämtlicher Klaviersonaten und der berühmten Aufnahme des Amadeus Quartet von sämtlichen Streichquartetten; und zwei DVDs, die erste mit Fidelio unter Leitung von Leonard Bernstein, die zweite mit den Symphonien Nr. 4 und 7 unter Leitung von Carlos Kleiber. Die in enger Abstimmung mit dem Beethoven-Haus Bonn kuratierte Auswahl preisgekrönter Einspielungen, rarer Kostbarkeiten und bislang unveröffentlichter Neueinspielungen ist eine Quelle musikalischer Inspiration und der Ausgangspunkt für eine umfassende Entdeckungsreise zu Beethovens Kosmos. Über dieses editorische Projekt kann man frei nach Beethoven nur sagen: „Es kommt von Herzen – Möge es wieder – Zu Herzen gehn!“ •Deutsche Grammophon präsentiert sämtliche Werke Ludwig van Beethovens in einer neuen Gesamtedition, die eine nie zuvor dagewesene Vollständigkeit erreicht. Die Edition wird in puncto künstlerischer Qualität der Aufnahmen und editorischer, wissenschaftlicher Begleitung höchsten Ansprüchen gerecht. •Die Box umfasst das Gesamtwerk Beethoven inklusive alternativer Einspielungen auf 118 CDs. •Dazu kommen 2 DVDs (Bernstein: Fidelio und Carlos Kleiber: Sinfonien 4 & 7) und 3 Blu-ray Audios in 24bit audiophiler Qualität (Karajan: Sämtliche Sinfonien, Kempff: Sämtliche Klaviersonaten und das Amadeus Quartett: Sämtliche Quartette). •Die Edition entstand in Zusammenarbeit mit Decca and 10 weiteren Plattenfirmen; für die wissenschaftliche Begleitung wurde mit dem Beethoven-Haus Bonn zusammengearbeitet. •Die Edition umfasst über 250 legendäre Beethoven-Interpreten, von Gilels bis Gardiner, dem Amadeus Quartett bis Arrau, Furtwängler bis Fischer-Dieskau, Kempff bis Karajan, Böhm bis Brendel, Menuhin bis Mutter und Perahia bis Pollini. •Führende Beethoven-Forscher präsentieren in einem reich bebilderten Hardcover-Buch den neuesten Stand der Forschung und liefern spannende Einblicke in Beethovens künstlerischen Arbeitsprozess. •Inklusive 2 Stunden neuer Aufnahmen, die speziell für die Edition eingespielt wurden, darunter Weltersteinspielungen von nie zuvor aufgenommenen Werken durch Lang Lang und Daniel Hope. •Ein Farbleitsystem erlaubt ein schnelles Zurechtfinden innerhalb der Edition und 9 Booklets enthalten die Tracklistings, Aufnahmeinformationen und sämtliche gesungenen Texte auf Deutsch und Englisch.    

118 CDs, 3 Blu-ray Audio, 2 DVDs   /   319.00.-
Vö :   1.11.2019

 

 

Bruno Walter - The Complete Columbia Album Collection

Bruno Walter


Er war Mahlers Schüler und Freund in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg in Wien und wurde dann einer der berühmtesten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Die Aufnahmen, die Bruno Walter zwischen 1941 und 1961, dem Jahr vor seinem Tod, für die amerikanische Columbia gemacht hat, galten immer als Maßstäbe setzend. Sony Classical präsentiert nun zum ersten Mal seine gesamte Columbia-Masterworks-Diskografie in einer 77 CDs umfassende Edition, wobei seine kompletten Stereoaufnahmen auf 31 CDs neu von den originalen 2- und 3-Spur-Analogbändern remastert wurden. Weitere 29 Monoaufnahmen wurden von ihren originalen Matrizen und Magnetbändern ebenfalls mit 24 bit / 192 kHz gemastert, viele frühe Aufnahmen erscheinen damit zum ersten Mal auf CD bei Sony Classical. Die Edition gibt eine umfassende Übersicht über Bruno Walters Schaffen: Symphonien, Ouvertüren und andere Orchesterwerke von Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert, Brahms, Wagner, Schumann, Dvořák, Richard Strauss, Smetana und anderen, aufgenommen mit dem New York Philharmonic und dem Columbia Symphony Orchestra; Konzerte mit Rudolf Serkin, Zino Francescatti, Pierre Fournier, Nathan Milstein, Isaac Stern, Joseph Szigeti und Leonard Rose; Opernarien und Lieder mit Dési Halban, Lotte Lehmann, Lily Pons, Eleanor Steber, Ezio Pinza und George London. Das Set enthält ein reich illustriertes, 200-seitiges Hardcover-Buch mit einem Aufsatz des Bruno-Walter-Biografen Erik Ryding, Fotos und Faksimiles aus den Archiven der New York Philharmonic, vollständige diskografische Notizen, einen Werkindex und eine Bruno Walter / Columbia-Diskografie sowie 8 CDs mit Interviews und Probenausschnitten.

77 CDs:   339.-
Vö       :   22.11.2019

 

© 2013 by tonträger music & more GmbH

designed by stettlerbros.ch / powered by KonoConcept GmbH